ſchen/ Das ſieben zehend buͤch. declxxiten vnd letſtẽ dienſtlich iſt. Was aber auß verboꝛgnen vꝛſachen beſchicht-bhabend ein gemeine můtmaſſung/ oder ein künſtliche/ lernend auch nitt allein rathen/ ſonder etwas thůn/ damitt dꝛey bůcher darauß werden. Alſoſeind aller bůcher ſteben ehen. wir bedoͤꝛffend auch nit mehꝛ/ vnnd moch-
tend auch nit minder ſein.„ e
Ess iſt auch ö deitt weg voꝛhandẽ etwz ʒů reſoluiern vñ auff zů loͤßẽ/ vonmenſchlichem end woͤlches auch dꝛeyfach iſt namlich deß gemůt/ deß men-
5 ſchen/ vnnd deß leibs. war deß gemůt/ als wann es mit freůden zů fridenvnnd rüwig iſt auch andere tuget bey jm hat/ woͤlche für ſich ſelbs gar gůtſeind. Wann du aber dahin kommen/ daß du erkenneſt/ daß alle tugendenvnnd kunſt allein von Gott kommet/ haſt du ein gewüſſe anzeigung daß eꝛ
4 dich liebet. dann er hat die weißheit vnnd danckbar keit mit einanderen verö lichen. Wann du auch ůber diſes erkenneſt daß dein gemůt inn dir vnſterb-lich/ biſt du ʒů der hoͤchſten beſitzung aller guteren kommen. dann du wirſtgluckhafftig ſein/ vnnd mag dir nicht laids begegnen/ daß dich zů faſt be-kümmeret. Deß leibs gůter ſeind reichtumb/geſundtheit/ vnnd ſtercke.Deeß menſchen aber/ weißheit/ vnnd kunſt/ kinder/ vnnd fründ/ fründt-
lichkeit vnnd leürſelig verſtand vnnd geſcheüdigkeit. dann in diſen iſt einvnderſcheid. Der verſtand vnd weißheit ſthet in dem vꝛtheilen/ die geſchenDdDiegkeirinnerfmdung. no end offt nitt bey einanderen/ etwan iſt es ein
ding/ vnd kommet die ehꝛ dar. 5 hDiſes iſt die ſum̃a aller gůteren. vnder woͤllichen neün zů dem menſchen-vnnd vier z dem gemut vnnd dꝛey i dem leib. alſo daß deren inn gemeinſechßzehen ſeind Man můß aber wüſſen wie man diſe bekommen/ vnd wel-
liche die notwendigeſten vnnd fürnembſten ſeind. 5
Alſo habend wir ein dꝛeyfache reſolution vnnd auff loͤßung/ ſo von demend genommen/ noch woͤllicher diſes bůch geoꝛdnet iſt. auch die bucher vonSubtiliteten/ vnd fürnemlich von ewigen heimligkeiten. es ſeind wol auchandere der geſtalt beſchꝛiben/ aber nit alſo notwendig/ dann diſes ſeind die
fürnemmeſten. 5
Poarumb diſe buͤcher geſchuben · vnnd von
ſo habend wir nun von der gantzen welt in gemein/ vnnd von weuenb zi-deſſen theilen genůgſam gehandlet. Dann es iſt nicht nutzlich 4 0 10 5bie von Gott/ oder anderen heimlichen geiſteren vnd verſtand? alenzů handlen/ weil ſie nit theil der welt/ ſonder etwas beſſeꝛs vnndMWyeiliger ſeind. Es gehoͤꝛt auch diſe handlũg zů dem gantzẽ werck-Gott aber vñ die hoͤchſte geiſter ʒů vnſerẽ werck/ dañ jr würckung iſt in mitten deß himmels. Was auch auſſerthalben diſem beſchicht/ gehoͤꝛet ʒů denwunderzeichen/ von woͤllichen voꝛhin geſagt iſt. es gehoͤꝛet auch diſe tractation vnnd handlung ʒů den bůcheren von den ewigen heimligkeitten/ dar⸗ öumb ſie auch dahin ſoll geſparet werden. 0TVTVbV„Man erkennet aber da ſelbſten Gott auß dem/ ſo in einer arch ihm entge 5gen geſetzet. diſes iſt vnſer verſtand/ namlich daß diſer alle zeytt vollkom⸗ 5menlich auß ihm ſelbs/ ſonder alles zweyfflen/ verſtande/vund nitt vonn„