5 ſachen/ Das ſiebenzehend buͤch. deelxxiiß„ bꝛauche/ hat einer neüwlich noch innhalt deß tittel vnnd naſñens vyl dingzůgeſagt/ vnd aber gantz nicht rechtes geſchꝛiben. Als wie man in dem alter
hinderſich gange/ in woͤlchem genůgſam bekannt zů wüſſen/ daß es nit ſein
moge. vnnd daß auß dem glaß edelgeſtein werde. woͤlliches zwar nitt waar/
dann daß es auch hert wirt. diſes habe ich allein mit vier woꝛten beſchꝛiben-
vnd aber er mit vyl woꝛ ren noch der lenge.Mach ein Magnet ʒů bulffer vnnd kalch/ ſetze jn dann an ein felcht oꝛt
ſo wirt er ʒů waſſer. diſes vermiſche mitt vitriol/ daß er einer feüchte geleich
ſeye/ vnnd deſtilliere denn. dann bach bꝛott auß gerſten maͤl/ thůn glaß dar
umb/ ſetze das inn den bachoffen/ biß das bꝛot gebachen iſt/ ſo wirt es hert.Hie ſeind meh jrꝛthummen dann woͤrter/ alſo zů reden. dann voꝛ iſt an-gezeiget/ daß diſes ein vnmüglicher handel/ vyl minder von ſolcher ſchlech
ter vnd kurtzer werme/ wann es ſchmeltzen můß.. 5
Damitt ich aber wider zů einem jeden komme/ iſt das gediſtilliert waſſervon dem kalch gantz feüwꝛig/ dann es verbꝛennt faſt gar. es wirt aber nichtvon demm feüwꝛ zůſammen getriben(als voꝛ angezeiget) ſonder waarlich
ſubteil gemachet. Dann miſche er den calchant ode: vitriol darunder. wanner aber gediſtillieret/ friſſet er faſt vmb ſich. wie kan dann etwas vonn dem
ſo vmb ſich friſſet/ hert werden: 5
Wie ich zů einer ʒeyt ein grüen glaß/ſo durch die kunſt gemachet/ woͤlli-
che ich zů andever zeytt an gezeiget/etlich tag in das ſcheidwaſſer geſtoſſen/hat es etliche feißtigkeit verloꝛn/ vnd ſchoͤner woꝛden/ aber deſter zer bꝛüch-licher. Es wirt in dem bachoffen erwermet/ weil das bꝛot gebachen. diſes iſtgar nit waar/ vnd zeiget deſſen vnwüſſenheit vnnd thoꝛheit gantz fein an.dann es iſt nit genůg/ daß das glaß ʒerſchmeltze/ es moͤgend auch allein dieſubteilere theil zerghen vnd ſich außſpꝛeitten. Wann diſe hinweg kommen/wirt es nicht deſter herter/ vnd vyl zerbꝛüchlicher/ auch nit mehꝛ alſo durchſchelnet wie voꝛhin. deß halben ſeind die ding vonn diſen erdichtet/ woͤllichegar kein verſtand haben. ö i
Man mag auch auß diſem verſthen wie es waarlich erherte/ wann es je-nen müglich were. Alſo wirt diſe rechnung an allen oꝛthen angezogen/ wel-liche vns vyleicht ongefahꝛ durch mancherley gedancken/ oder von demmPlinio/ oder von demm Alberto/ oder von anderen Empyricio/ ſo ſich al-lein auff die erfarung verlaſſen/ fürgewoꝛffen. i 5 g
Dieweil dann in nutzlicher fragen erfindung dꝛey ding von noͤten/ vnd—fürnemlich deſſen vonn woͤllichem man fraget erkanndtnuß/ moͤgend ge⸗ igenwirtige buͤcher ſolliches vollbꝛingen/ als wann ein beſonder liecht vn-ſer gemuͤt erwegt/ vnnd aber noch nitt lernet. Es gehoͤꝛt aber der waarheiterkanndtnuß zů diſem vnd voꝛgenden buͤcheren.
Es iſt auch gar gůt wann einer inn allenn denen dingen/ ſo zů der naturgehoͤꝛend/ geůebet iſt/ nammlich inn diſen vnnd voꝛgendenn buͤcherenn/auch inn den voͤlgenden/ voꝛab inn den ewigen heimlichkeiten. Dann ichhab die widerwertige ſtuck/ ſo inn volgenden büecheren begriffen/ genůg-ſamlich mitt vꝛſachen vnnd exemplen angezeiget/ vnnd voꝛab an denen oꝛ
ö then ſo hie vnnd inn nochuolgender abtheilung begriffen. dann es iſt kein 5üebung beſſer dann diſe. 5. ä 11 Es iſt aber aller fragen ſubſtantz/ alle vꝛſachenn vnnd alle krafft zů er-foꝛſchen/ in diſem letſten theil/ vnd zweyen letſten außtetlungen begriffen.N TCT ij wann