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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCCLXXIII
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5 ſachen/ Das ſiebenzehend buͤch. deelxxiiß bꝛauche/ hat einer neüwlich noch innhalt deß tittel vnnd naſñens vyl dingzůgeſagt/ vnd aber gantz nicht rechtes geſchꝛiben. Als wie man in dem alter

hinderſich gange/ in woͤlchem genůgſam bekannt wüſſen/ daß es nit ſein

moge. vnnd daß auß dem glaß edelgeſtein werde. woͤlliches zwar nitt waar/

dann daß es auch hert wirt. diſes habe ich allein mit vier woꝛten beſchꝛiben-

vnd aber er mit vyl woꝛ ren noch der lenge.Mach ein Magnet ʒů bulffer vnnd kalch/ ſetze jn dann an ein felcht oꝛt

ſo wirt er ʒů waſſer. diſes vermiſche mitt vitriol/ daß er einer feüchte geleich

ſeye/ vnnd deſtilliere denn. dann bach bꝛott auß gerſten maͤl/ thůn glaß dar

umb/ ſetze das inn den bachoffen/ biß das bꝛot gebachen iſt/ ſo wirt es hert.Hie ſeind meh jrꝛthummen dann woͤrter/ alſo reden. dann voꝛ iſt an-gezeiget/ daß diſes ein vnmüglicher handel/ vyl minder von ſolcher ſchlech

ter vnd kurtzer werme/ wann es ſchmeltzen můß.. 5

Damitt ich aber wider einem jeden komme/ iſt das gediſtilliert waſſervon dem kalch gantz feüwꝛig/ dann es verbꝛennt faſt gar. es wirt aber nichtvon demm feüwꝛ zůſammen getriben(als voꝛ angezeiget) ſonder waarlich

ſubteil gemachet. Dann miſche er den calchant ode: vitriol darunder. wanner aber gediſtillieret/ friſſet er faſt vmb ſich. wie kan dann etwas vonn dem

ſo vmb ſich friſſet/ hert werden: 5

Wie ich einer ʒeyt ein grüen glaß/ſo durch die kunſt gemachet/ woͤlli-

che ich andever zeytt an gezeiget/etlich tag in das ſcheidwaſſer geſtoſſen/hat es etliche feißtigkeit verloꝛn/ vnd ſchoͤner woꝛden/ aber deſter zer bꝛüch-licher. Es wirt in dem bachoffen erwermet/ weil das bꝛot gebachen. diſes iſtgar nit waar/ vnd zeiget deſſen vnwüſſenheit vnnd thoꝛheit gantz fein an.dann es iſt nit genůg/ daß das glaß ʒerſchmeltze/ es moͤgend auch allein dieſubteilere theil zerghen vnd ſich außſpꝛeitten. Wann diſe hinweg kommen/wirt es nicht deſter herter/ vnd vyl zerbꝛüchlicher/ auch nit mehꝛ alſo durchſchelnet wie voꝛhin. deß halben ſeind die ding vonn diſen erdichtet/ woͤllichegar kein verſtand haben. ö i

Man mag auch auß diſem verſthen wie es waarlich erherte/ wann es je-nen müglich were. Alſo wirt diſe rechnung an allen oꝛthen angezogen/ wel-liche vns vyleicht ongefahꝛ durch mancherley gedancken/ oder von demmPlinio/ oder von demm Alberto/ oder von anderen Empyricio/ ſo ſich al-lein auff die erfarung verlaſſen/ fürgewoꝛffen. i 5 g

Dieweil dann in nutzlicher fragen erfindung dꝛey ding von noͤten/ vndfürnemlich deſſen vonn woͤllichem man fraget erkanndtnuß/ moͤgend ge⸗ igenwirtige buͤcher ſolliches vollbꝛingen/ als wann ein beſonder liecht vn-ſer gemuͤt erwegt/ vnnd aber noch nitt lernet. Es gehoͤꝛt aber der waarheiterkanndtnuß diſem vnd voꝛgenden buͤcheren.

Es iſt auch gar gůt wann einer inn allenn denen dingen/ ſo der naturgehoͤꝛend/ geůebet iſt/ nammlich inn diſen vnnd voꝛgendenn buͤcherenn/auch inn den voͤlgenden/ voꝛab inn den ewigen heimlichkeiten. Dann ichhab die widerwertige ſtuck/ ſo inn volgenden büecheren begriffen/ genůg-ſamlich mitt vꝛſachen vnnd exemplen angezeiget/ vnnd voꝛab an denen oꝛ

ö then ſo hie vnnd inn nochuolgender abtheilung begriffen. dann es iſt kein 5üebung beſſer dann diſe. 5. ä 11 Es iſt aber aller fragen ſubſtantz/ alle vꝛſachenn vnnd alle krafft er-foꝛſchen/ in diſem letſten theil/ vnd zweyen letſten außtetlungen begriffen.N TCT ij wann