declrriij Von mancherlei wunderbaren
wann auch nitt die zeyt erfoꝛderet den handel zů letſt beſchlieſſen/ vnd weil
man auch dem vnuerſtendigen vnnd gemeinen boͤffel ſolliches nitt ſoll er-offnen/ vnnd wie das ſpꝛüchwoꝛt lautet/ das heiligthumb nit für die hündwerffen/ wolte ich mehꝛ exempel bꝛauchen. Wie wol man mag durch alle bůcher der maſſen fürfaren/ vnnd die waarheit durch erfoꝛſchung allenthal-
ben erkennen/ vnnd die vollkommenen in etlichen oꝛthen noch meß: Wan
du diſes alles zůſammen liſeſt/ vnnd mitt einanderen vergleicheſt/ magſtdu vyl komlicher alles erkundigen.
Die dꝛitt fürnembſte nutzbarkeit iſt geweſen/ daß ich weyß vnnd weg anzeigete/ wie man alles mitt gewüſſen vꝛſachen fürgeben vnnd lernen ſolte-weil Vitruuius ſolliches weg nit acht genommen/ iſt ſein ſchꝛeiben in noch-nolgenden ʒeyttenn alſo verduncklet/ daß auch deſſen bucher vnnütz woꝛ-den/ vnnd ſich ſein ehꝛ geminderet. man wirt auch mitt der zeytt ſich derenarbeit gar nitt beladen/ von wegen deß duncklen verſtands · Woͤllicher jrꝛ-thumb faſt allen Seꝛibenten in allen künſten/ großen ſchaden zůgefuͤget-auch deren nammen vnd der kunſt ſelbs bey allen nochkommenden ein verachtung bꝛinget. i 8—Deß alben ſoll diſes bůch zů einem exempel ſthen/ damitt mencklich er-kenne/ was mitt duncklen/ was mit heiteren/ mitt vyl oder wenig woꝛten/zů eroffnen ſeye. daß auch vyl ein anders/ etwas mitt duncklen/ etwas mittkurtzen woꝛten/ oder on alle vꝛſach an tag ʒů geben. dann allein durch diſenweg werdend alle ſachen/ ſo jetz leicht ſeind mitt der zeytt alſo ſchwer vnnd
dunckel/ daß man ſie gar nitt mehꝛ verſthen mag/ vnnd niemandt nutzlich
ſeind. Wann man aber etwas kurtz vnnd dunckel mitt gewüſſen vꝛſachen
anzeiget/ daß wirt von tag zů tag offenbarer. Inn anderen dingen aber die
net der nammen vnnd ſachen als der geſchirꝛen/ kleidung/ vnd ſpꝛaachenenderung zů großem nochtheil vnd ſchaden. a
Ein verglei. Wir woͤllend aber deſſen geſchweigenn/ vnnd vꝛſach anzeigen/ warumb
1 1 55 ich vyl mehꝛ diſe/ dann andere buͤcher/ auch noch diſer oꝛdnung beſchꝛibennen von Salti habe. Die weil dann etliche nateürliche ding zů der gantzenn welt vnnd de-lneien. yen fürnemmeſten cheilen/ woͤlliche doch den entpfindtlichen ſinnen vnderwoꝛffen/ gehoͤꝛend/ habend wir inn demm erſten bůch deß gegen wirtigennwercks/ das ander vnnd ein theil von demm letſten bůch der Subtilitetenbegriffen. das ander bůch begreifft das ander/ vnd das dꝛitt von Subtilite
ten. die nochudlgenden biß ʒzů dem neündten ſeind einanderen geleich.
In dem ſiebenden wirt das neündt vnnd zehend begriffenn. das achteſt
hadend wir den vier nochuolgenden zůgeeignet/ vnnd alſo biß har auff daskürtzeſt/ der geſtalt/ daß der mehꝛtheil inn wenigeren eroffnet. ZJům theilweil die ding in den bůcheren der Subtiliteten noch der lenge angezeiget-vnnd weil die ding nitt gar zů diſem werck dienſtlich geweſen. 5
In nochuolgenden iſt das widerſpil beſchehen/ dann dem ſtebenzehen-den bůch hab ich hie viere zůgeoꝛdnet/ vnnd dem achtzehenden dꝛey. diewell
diſe matery weitleüffig/ vnnd nitt genůgſam in den buͤcheren der Zubtili-teten gehandlet woꝛden. 1 88Auß diſer vꝛſach hab ich auch das fünffzehend/ ſechßzehend/ zwentzigeſt-vnnd ein vnnd zwentzigeſt nitt geleich gemachet. auch das erſt vnnd achtehend nit. ſonder weil vyl ding in diſem begriffen/ darzů mancherley ding-habend wir ſie zů anderen gethon. 8 8 117 5 6 1 Deßhal-