ruf Von mancherlep wunderbaren Sachen/ öEr iſt aber dreyerley/ von den hoͤlenen/ von den daͤmpffen/ vnd von den bewegungẽ. 8Er waͤyet auch wider ſein Natur zu ettlichen zeiten: Nemlich der Ccecias im Fruͤ-ling wann tag vnd nacht gleich ſind: wann ſie im Herbſt gleich ſind/ der LV bs.Wann der tag am lengſten iſt/der Zephyrus: wann er am kuͤrtzten iſt/ der Subſo-lanus. Der Boreas, Circius, vnd Corus im Fruͤling/ Eenephias im Herbſt. Wannder tag am lengſten iſt/ waͤyen ſie zwentzig tag. Die Eteſien viertzig tag: dieſes ſeind.Mitnaͤchtiſche Wind/ ſo da angehen von groſſer hit/ wann die Schnee ſchmeltzen-vnd das Erdtrich naſſz iſt. Es iſt vmb dieſelbige zeit am aller heiſeſten/ oder ein wenigdarvor/ damit die daͤmpff moͤgen obſich fahꝛen. Sie waͤren lang: dann es gehet jhnenan der werme vnd matery nichts ab. CHerwiderumb die Ornichiæ, welches auch Mittnaͤchtiſche Wind ſind/ die waͤyenfünfftzig tag naehdem der tag am kůrtzeſten geweſen/ vñ das nicht ſtarck/ auch nicht ſtaͤ-lig auß mangel der wermme. e***ie anfang vnd ende der Winden/ entſtehen noht halben von dem Lufft/ vnd geringem Wind: dann der Lufft geht voꝛ dem ind/ vnd volget jhm nach. Daß er aber zuzeiten auffhoͤret/ vnnd widerumb angehet/ verurſachet gemeingklich die vngeſtuͤmig-keit der daͤmpffen /oder aͤnge der oͤrteren. Auff dem Meer aber entſteht ſchier allwegender Wind/ von des Waſſers zuſammenſchlahung. Wann wir aber zu wiſſen bege-dz er, ken woher der Wind waͤyet⸗ ſo ſollen wir beſehen die ſpitz der Zeichen vnnd Fendli-enen. fen auff den Thürnen/ zu welchem oꝛt ie ſich wende/ vnd erkennen daß der Wind vondem oꝛt ſo dieſem zu wider iſt/ waͤyet. ann nun die ſpitz gegen mehꝛ oꝛten gewendet
wird/ ſo erkennen wir daß auch ſo viel Wind waͤyen⸗ auß den widerwertigen oꝛten/ ſo
gegen den Zeichen ſeind. Alß wann die ſpitz gegen Mitternacht iſt/ ſo kom̃et der Windvon Mittag: wann ſie gegen Auff gang ſicht/ ſo kommet er von Nidergang: wann ſieſich aber gegen Mitternacht vnnd Auffgang wendet/ ſo waͤyen beyde Wind:alſo mußman auch in anderen dingen acht haben. 1 5Man mag auch die Wind durch naturliche bedeukungen wol abnemmen. Es warein auff blaͤyung bey dem Mon ⸗ dieſe/ alßbald ich ſie erſehen⸗ ervolget gleich einſtarcker Wind darauff/ die Nebel ſo vmb die Mauleſel an einem oꝛt waren/ zeigten andaß am ſelbigen oe die Wind entſtehen wurden: Alſo auch wann das rot gewülck ſo andem Himmelaußgeſpꝛeytet/ oder der rot Mon/ oder wann die Sonn zwiſchen den ro-ten Wolcken nidergehet: oder wann ſich die Wolcken bewegen: dergleichen wann manf der Glocken thon etwan wol /etwan kaum gehoꝛet: Wann ſich die Fendlin auff denThuͤrnen hin vnnd wider bewegen: alſo auch wann die hoͤfe ſo vmb den Mon ſeind/10 gleich von einander thun/ geben ein gewiſſe anzeigung woher der Wind wirdWie ffßfßñ 8 8Es bringen aber die ding auch nicht wenig verwunderung/ ſo auß gewalt der Win-den entſtehen. Dann es wüten dieſe zu obereſt auff den Bergen/ alſo/ da ieh vber denApenninum zoge nir der Wind den Hut hinweg keiß⸗ vnd eylends wie ein Pfeil vo mArmbruſt mit gewalt daruon fuͤhꝛetet es hett auch wenig gefaͤlet/ er were für ein Wun-derzeichen mit dein Regen in die nechſten Doͤꝛffer gefallen. Er fuͤhꝛet auch das Ro ſſy
J
bey zwen ſchꝛitt darvon/ daß ich ſchier herab gefallen were: darumb kein wunder/ da
es zuzeiten Froͤſche Fiſch/ vnnd Stein regnet: dann die Fiſch/Froͤſch⸗ vnnd Stein/
der Sen krafftbes Winds zu oberſt an den Bergen hinab geworfen: e
der Staub an ein ander bar getriben/ welcher auß gewalt der Winden alß Stein zuſam
men getriben wirde.„ e
, Sollicdce zeigetan daß ſienicht welt von den Bergen herab fallen/ ſondern wie vo:
en auff dem Abbaniſchen Berg vñ den Thaͤleren/auß den hohen vnd vmbligendenEs ſagt Geoꝛg Agricola /es hahe zu Chepnitz deim vnter dem Waſſer gercgut-
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