„VM Das e Kapitel.
Von mancherley geſtalt vnd Natur der Erden.. 1NN Nlazige Me tanaſte iſt die Erdẽ ſehwartz/ mit Bitumen od geſchwe⸗ deeni flichtem Pech/ vñ Petroleum vermenget/ nicht vngleich am gebeauch brennende.A l dem zaͤhen wachs: dann es bꝛennet wie ein Kertzen: deren eine wir ge-1 7 AJ ſchen haben bey dem Ertbiſchoff des Königs von Bngeren Legaten.ö 9 2 Es iſt aber mir voꝛ zeiten/ vnd jetz auch anderen/ welche die ding nichtö geſehen/ ſo wir von dem Schottlendiſchen Stein vnd Erden ſchꝛeibẽwerden/ ein groſſe verwunderung: wann wir aber den Stein/ wie ein Liecht bꝛennen ſe-hen/ ſo werden wir vns nicht mehꝛ verwunderen. Zwiſchen Parhatama vnd dem ThalChile bey der Statt Regum des Nidergaͤnglichen Indien ſeen ſie Maizum oder In-dianiſch Koꝛn: weil es nun daſelbſt gantz vnnd gar nicht regnet/ auch kein Waſſer das FruchtbarLand befeuchtiget/ ſo wachſet es doch/ vñ behelfen ſich die Eynwohner durch die kunſt: WordSie machen bꝛeite vñ tieffe Furchen/ vnd legen die Koꝛner Malz zuſam̃en in dz Edel-geſtein Sardalſonſt Carneol genannt) darnach ſeen ſie es: vnd auff ſolche weiß komptes herfür. Es ſeind aber ð Sardaren ſo viel/ daß man genug hat zu ſeen/ auch zu d Moꝛ-genſuppẽ. Die Sarden machen/ daß d neuw Samen mit einer feißten feuchtigkeit auffgehet/ darzu iſt die Erden mit einer feißten vñ dicken feuchtigkeit begabet/ vnd wird alſoerhalten. Wañ auch d Taw zu nacht fallet/ welcher ſich vaſt allwegen auff rij. Stunderſtrecket/ ſo ſpeiſet er die Geweehs/ daß ſie alſo die Samen herfür bꝛingen. Die Baͤumaber ſo etwas meh ſaffts bedoꝛffen mogen kůmmerlich mit dieſem vergut haben.Man mag auch dieſen Fund zu dem Miſt vnd andern Kreuteren bꝛauchen/ auch zuden Fruͤchten an duͤrꝛen beten. Es begibt ſich auch offtermals/ daß die Erden außwen-dig von wegen der Hitz duͤrꝛ iſt inwendig aber feißt vnd feucht/ weil die feuchtigkeit zei-
tig/ aber noch nicht herfůr kommen iſt e. in d dandſchafft Peru ligt/ ſeind Papenliſt ein art d Schwam̃en)die bꝛauchen ſie fr Bꝛot/ vnd wachſen in derſelbigen Erden: alſo weißlich verſicht alleDing die Natur vberal: man trocknet/ vñ nennet ſie Ciuno. Es ſeind auch ettliche von deinigen Kauffmanſchafft wegen Reich woꝛden/welche ſie in die Landtſchafft Potoſſengefühꝛet habk: doch bꝛingt dieſe Wurtzel ein Kraut( wie man ſagt) die ſich dem Argemo-neverglechet. Sie hat ein geſtalt wie die Caſtanien/ doch eines lieblicheren geſchmacks/man iſſet ſie gekochet:od macht Mal darauß(wie voꝛ geſagt.) Sie werden auch bey an-deren Voͤlckeren in derſelbigen halbẽ Inſeln/ alß bey den Eynwohneren d Landtſchafftuit gefunden. Man hat ſie offtermals gefragt/ warumb die Erden konllicher ſeye zudieſer ob anden ſachs auch warnt vnder dieſen Arkerſehollen/ leymechtige Erdẽ Sandoder Berg ſeinddañ es leſt ſich anſehen alß legen die Berg allenthalben vm̃ etliche/ wie 1 5 Gesin Peru die Berg Andes welche ſich gar weit von Mitternacht gegen Mittag erſtre-cken desgleichen auch der Taurus mit dem ſo gegen hm ligt/zwiſchen Armenien vnndCappadocten demnach d Imaus/ welcher viel gröſſer iſt deñ diefe bey Scythta. Manmeynet ſie ſeind von dem Meer hinderlaſſen· dañ dz Waſſer niſet hinweg wz weich iſt.Wz ſich in d Landtſchafft Peru gegen Nidgang ziehet/ dz iſt voll Gold vñ Silber:dargegen wz gegen Auffgãg/ gar nit:ſolehes verurſacht die Natur des Waſſers: dañ amſelbigẽ theil gibt dz Meer Schnecke ſo die Perlin bꝛingẽ/ gegẽ Auff gag aber gar nicht.Die enderũg aber des Meers kot von manche bewegög⸗ vñ weite von d Erden:dañ gegen Bꝛient ſicht es einem Hafen od Schoß gleich:das and aber iſt gar weit. Dißaber iſt anderswo angezeigt: darzu helfen auch etwas die Wind: von welchem doch anſeinem oꝛt weiters wird geredt werden.))Die fruchtbarkeit der Erden iſt an einem anderen oꝛt in gemein beſchꝛieben: jetz aber Sbeigentlichen vñ vnderſcheidlichen. Damit du aber ein feißte Erden erkennen moͤgeſt/ſo area cni ein kleinen ſchollen/ vñ heſpꝛeng jhn mit friſchem Waſſer/ vñ mach ein Teyg dar⸗ N
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