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5 rrij Von mancherlep wunderbaren Sachen.
auß/ wañ er kleberechtig vñ anhanget/ ſo iſt es gewiß daß es feißt iſt dargegen wann duein gruben macheſt/ vñ dieſelbe mit d Erden/ ſo du herauß gegraben/ widerum außfuͤl-leſt:wañ ſich dañ dieſe Erden von einander thut vñ zerſpalt/ ſo iſt ſie ſchlecht vñ mager:
wañ aber die Erden fuͤrauß gehet/ ſo it ſie feißtewo aber wenig/ iſt ſie mittelmeſſig wañdu auch ein knollen in dz Waſſer legſt/ ſo wirſtu wol jhꝛen geſchmack empfinden: dann
die ſůſſeſte iſt die beſte. Es wird auch ſolches zů Weingewechs gut ſeyn/ wañ es Hürſt-Geſteud/ Pflaumen /Pyꝛen/ vñ wilde fruͤcht/ reichlieh/ſteiff/ gerecht/ dick/ hoch/ leteht
vñ glatt herfür bꝛinget: auch wañ d ſchollen leicht vñ bleichlechtig iſt. Man wigt daſſel-big in einem Waͤglin vnd durch ein rechte Linien/ oben her iſt ſie rundt vnd krumi/ dochmag man ſolliche ruͤnde von dem geraden an einem kleinẽ theil nicht mercken: wañ manes aber zum Waſſer leyten will gebꝛauchẽ/ bedarff es/ daß man vnderſcheids halben ze-
theylen/ einen.
hen Finger zu einem jedẽ kauſent oder Roſſzlauff thue: dieſes bꝛingt auß acht tauſent 15
Dieſes geſchicht eigentlich von ð runde wegen des Waſſers: dann es komiet ein ſolli-
5 cher vnderſcheid nicht auß d ruͤnde des Erdtrichs/ oder vieleicht etwas minder: doch ge-ben wir an anden oꝛten zu verſtehn/ dz es auß den Eymerẽ nach d Wag hinweg lauffet.
Dieweil ich aber des Waͤglins gedacht habe/ dunckt mich nicht vnfuͤglich ſeyn/auch deren geſtalt/ dieweil ſie gar leicht iſt/hie zu beſchꝛetben: dañ ſie nieht ſo ſehwer/ daß
man ſie ſolle vnder die jnſtrument der Handwercken ſtellen. Nun ein gerad vñ kom̃lich
Holtz/ ſo wol dürꝛ/eines Daumens groß/ allenthalbẽ gleich vñ
88 8 o glatt iſt A B/an dem einen theil ſoll es ſpitzig ſeyn/ vñ mit Eyſen
beſchlagen: vberzwerch hefft ein kaͤnelin/ od roͤꝛlein daran/ eines8 e eee gleich ſeye/ vnd inwendigglatt/ ſo da heiſſe C D. Dieſes CD ſtande zu oberſt ob dem AB.es ſey auch die hoͤhe des A B mehꝛertheils vier oder fuͤnff ſchꝛitt-
dann daran ligt nichts...Ers iſt aber viel an dem gelegen/ daß das OP gantz eigentli-e„
Alſo ſollen auch die Gewicht E E vñ G U gleich ſeyn ander
J ilenge vñ dicke:ſie ſollen auch gleich weit von d Ruten ſtehn A B. Alſo wañ A; auffrecht
an einem ebenen platz ſtehet/ daß alle O ewicht eigentlich an dem A B hangen: ſie ſollen
auch vberzwerch geſtracks angehefftet ſeyn/ alſo daß man meyne daß ſie an dem Creutz ⸗ J
welche Linien gerad auff ein ander ſtehen/ hangen/ vnd angemachet ehen.
Wann nun alle ding recht gemachet ſeind/ ſo verſchaffe/ daß ſich C D laſſe vmbtrei-
ben/ ob der Linien A B. Man ſoll auch etwas von weitem in die Eyſen ſtecken vnd auff-
Wa du auch wilt erfahꝛẽ ob es ſtracks in ð mi
richten/ damit man moͤge dureh das roͤꝛlein O D ſ ehen.
Wa dus fahꝛẽ ob es ſtracks in d mitte ob dem A; ſtande/ ſo haſtu vber dzBleyen gewicht noch ein gewiſſere anzeigung/ nemlich daß du dz C D vj kehꝛeſt/ vñ andem anden theil das voꝛig ding beſeheſt/ ob es auch alſo ſtande: wañ dieſes geſchehen/ ſomiß eigentlich die hohe deſſen ſo du geſehen/ ſo wird dir deſſen vnderſcheid von der hoheAh auch den vnderſcheid von der hohe/ ſo zwiſchen bey den oꝛten gelegen/ anzeigen:alſo
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daß/ je hoer der zweck ſteht denn A Bauch das oꝛt da das zeichen ſteht/ niderer iſt denn
Vnfruchtbare Erden.
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das A H. je niderer es aber ſteht/ je hoher es iſ tt.15 Damit ich aber widerumb zur Beſe chꝛeibũg des Erdtrichs koiſie⸗ f o iſt nicht allein dieſo d voꝛderigen zu wider/ dürꝛ vñ Hit viel waͤrt/ ſondern man keñet die auch an dẽ Fruͤch-
ten ſo herfür kommen: dann wo die Dannenbaͤum fut ſich ſelbs wachſen vnd hoch wer-
den/ ſo iſt ſie boͤß: wo die aber nider vnd faul ſeind/ ſo iſt es noch boͤſer: alſo wo die bitte-ren Gewechs ſtehen/ aß Buchsbaͤum/ Senff/ vnd Wermut/ auch was durch ſein kel-
tee dem Menſche ſchaden bꝛingt/alß Bilſenkraut vñ Schürling. Es wird auch Wald-faren vnder die bitteren Kreuter gezehlet. Die aber gar kalt iſt/gebjert deſto kelteren gifft:
welche