nicht gehen/ noch dieſelbigen ziehen. Wañ aber der Schnee oder Eiß gar verhertet/ oder
t ein Baum vmbgefallen/ der den Weg verſchluͤge/ geradt man mit Arten daran.8d Zu Sommers zeit aber iſt alles vnſicher/ vnnd gar boͤſer Weg. Es bluͤen die Baͤumñ ö daſelbſt vnnd kommet das Laub erſt mitten im Meyen herfür/ alſo daß alle ding ſpetere⸗ bey ihnen/ denn bey vns/ herfür kommen/ ja ein theil gar nicht.„„9 Weil aber vnder dem Polo ein tag vnnd nacht ein gantzes jar machet/ muß man an fer mee
ſ⸗ denen oꝛten ſo darzwiſchen gelegen/ ein mittels treffen/ der tag vnd nacht halben. Dieſe med„ ſo an denſelbigen oꝛten wohnen/ ſeind des ſchieſſens gar wol erfahꝛen/ vnnd nicht alleinl' die Maͤnner/ ſondern auch die We ber. Sonſt aber iſt es ein einfaltig vnnd ſehlecht65 Vieelckk/ in welchem kein betrug iſt. Die Maͤnner aber theilen den Raub auß/ vnd müſ-„ ſenjynen jhꝛe Weyber gehoꝛſam vnd vnderthan ſenn. 853 3„„ N0 35 18 Von den Wunderwercken der Erden.1 3 A Dder den Wunderwercken der Erden/ iſt jh: bewegung vnd Erdbi⸗ 15 den/ von welehem wir an einem anderen oꝛt meldung gethan. Dieſer 51 U ſeind vier vnderſcheld/ von wegen ihrer wirckung⸗ Chaſmatiſch wann
l S die Erden durchgraben wird vnd ſich auffthut/ darauß denn ein See. oder Hole erfolget. Braſmatiſch/ wañ es ſich erhebt/ auß welchem die5 Berg/ vñ die Inſten in de Meer entſtehe. Climatiſch/wañ die Gebem8„„ viſigekehꝛt werden dergleiche vberauß groſſer ſoll zu d zeit des Keyſers9 Traiani geweſen ſeyn/ alß die Statt Rom verfallen/ vñ er(wie man ſagt) wunderbar-1 Ulcch erhalten woꝛden. Micematiſh/ wan ſich ein groß getoͤß erhebt/ daß man es hoͤꝛet/. vnnd dieſer vermiſchet ſich mit einem jeden der vorgehenden. Man ſagt/ es ſeye vaſt den— groͤſte Erdbiden in der gantzen Welt vnder den Keyſeren/ V alentiniano vnd Valente 8— geweſen: in welchem dieſes wol wirdig zu merck en/ daß/ nachdem ſich das Waſſer von1 einander getheilet/ ſeind die tieffenen des Meeres geoffenbaret auch die Thaler vnnd* Berg/ welche voꝛhin die Soñ nie geſehen/ an das Liecht gebꝛacht woꝛden. In ſollicherſo ö vngeſtům̃e ſeind die Schiff verwoꝛffen/ auch auff die Taͤcher zu Alerandꝛien kommt.1 unmiamis Mareellinus hat deren eins zweytauſendt ſchritt von Methon/ ſo voꝛ elte1 gar zerfallen geweſen /geſehen. Ich geſchweig jetz Stett vñ Flecken ſo damals verfallen.„ Es entſteht aber der Eldbiden/ wañ die matery ſo zu dẽ Bꝛunſt geneigt/ in der Er⸗ Erdbide n3 den angezündt wird alß Schwefel/ Saltz Salpeter/ vñ Pech dañ wañ dieſe bꝛeñen/ vl 55 vñſ kein außgang findẽ/ wie auch in Büch ſen vñ Geſchütz/ bewegen vñ erſehütten ſie die3 Erden ama erſterckeſten durch den Salpeter/ zimlicher geſtalt durch das Pech/ am„ dauingen dureh den Schwefel. Hie aber erhebt ſich widerumb ein frag Warumb doch„ dior Salpeter weiler ſehrperlich vn langſaſſter breñet deñ der Schwefel/ das Geſchütz1 mhzerſchüttet, vs eind lauteren klapff laſſete die vꝛſach iſt/ dz der Salpeter trockner iſt-
„Darum bene er aueh lieber wa er rein iſt: vñ bꝛeñſet nicht langſanter /er ſeye deñ vnrein.1— Dañ wañ er rein iſt⸗ well die dürꝛe voꝛhandẽ /bꝛeñet er in eine Augenblick der Schwefel8 wieiler feißt/ darff keins ſolliche verzugs. Die ander voſach iſt/ diewweil er ſrꝛdiſch begreifft— aueden groſſeren Platz wan er betet derhalben aſſet er vi zweyer vrſach willen einen1 lauteren klapff/weil er ſchneller bꝛeñet/ auch ſrediſch vnd dicker iſt/ vnd des halben weiterW vmb ſich begreiffet: dann der Schwefel iſt feißt vnd lüfftig/ vnnd gar ni ts jrꝛdiſch an9 jhmider Salpeter aber einer dieken vnd ſubtilen ſubſtanz. 55 ö„ In Nicaragua einem Land des Ocaidentiſchen Indien/ bey dem Nidergengliehen zun. 114 Meer/zwiſchen Dariend welches iſt ein eng auffgewoꝛffen Erdtrich zwiſchen zweyen ber fewer. 4
Neeren des newen Hiſpanien) vnnd Mexicum/ da ligt ein Hoͤle/ Maſata genannt? 5 5
„„ welche weder aͤſchen noch ſtein herauß wirffet/ ſondern allein ein flam̃en vnd ein tauch: 55 man permeynet es ſeye ein metall das da fiede. Derhalben alß man 9 ein 8 7gt