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kieffer(wie geſagt) hinſeind/ ond keiner groſſen werme bedoͤꝛffen die ſeind auch lauter vnnd weiß/ wie der Ery-
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theile/ diew
ben auß dem Hofe oder eyngeſchloßnen oꝛt leytet. Dieſer Brunntrog ſoll gar nicht
rinnen/ darumb ſollen alle ſpelt mit Zeug wol vermachet ſeyn. Auß dem Brunntrog
ſüolle geheldete/ hoͤlzene/ rꝛdiſche/gleſine oder Silberne kanalen in den graben gehe. Der
grabẽ erhebe ſich allgemach/ alſo daß alles Waſſer in der mitte ſich verſaſle: gleich obẽ
darüber ſetze man ein? Sod/ das waſſer auß zuſchoͤpffen: der Ciſtern ſoll zu vnderſt mit
Marmelſtein beſetzt ſeyn/ vnnd mit gutem Zeug wol zuſammen gefügt vnnd vermachtwerden/ wie auch allenthalben neben zu die oͤꝛter/ ſo weit das waſſer reichen mag/
damit nicht das geſafſilet waſſer außlauffe oder verderbe. Was noch für platz vbe-
rig iſt zwiſchen dem gewelb vnnd hoͤltzenen Brunntrog/ ſo vmb den Eiſternen iſt/ er-füllet man erſtlichen mit ſand/ demnach auch mit ſehwammen. Alſo lauffet das waſſerlauter herfür/ vnd vbek das daß es das aller geſündeſte iſt vnder allen denen ſo mogen ge-
ncken werden/ verdirbet es auch nicht/ ob es wol lang vnbewegt bleybet/ welliches
enn zeichen iſt des beſten waſſerb. i
Das waſſer aber ſo von dem Regen herab fallet/ hat mehꝛ krafft zu heylen/ denn dases dẽ geſundẽ nützlich iſt: von dieſem aber ſampt ſeiner fruchtbarkeit/ woͤllẽ wir hernachweiters reden: ſetzt aber iſt genug/ daß ich anzeige/ daß dieſes auch in den groͤſten vnndlangwierigſten Regen⸗ nicht vber zehen ſchꝛitt hinab gange: dañ es hindert ſich ſelbs/ ſo
die Erden erhertet iſt/ daß es viel lieber oben auff der Erden lauffet/ es finde denn ein
ſpalt/ durch welchen es hineyn tringen mag: dann es mag nicht lang oben her vmbei-
nander lauffen. Darumb wirdt auch der mehꝛertheil Cryſtall darauß/ wann es frucht
bar⸗ ie gekochet hinehn ſchliefft: es mag auch die Erden daſſelbig nichtagt) hineyn laſſen: derhalben werden die Edelgeſtein darauß die weich10 ſiſt: auß den truͤben vnnd wuͤſten wird der Iris ſtein oder Regenbogen vnnd der
fuͤr ein groß wunderwerck/ ſo es doch nichts ſelbz ams iſt/ wann das Waſſer in ein Wir-bel zu boden fahꝛet/ daß es alles mit ſich nimmet· Weil aber auch deren viel in Waſſer
angroſſer See/ welcher die Schiff mit ſich in die tieffe hinab ziehe.
flüſſen/ ſagt man es ſeye in dem Noꝛwegiſchen Vceano/ zwiſchen Roeſt vnnd Loffoet
Es iſt nichts ſelzams daß die Schiff vnnd anders durch die Wirbel oder Strudel enhinund gezoge werden/ alß durch ein Winds braut: es iſt auch kein zweifel es ſey? Wir-
bel do ch kan man nicht eigentlichen wiſſen/ wie ſich das hinab ziehende Waſſer zer-between eil es allwegen zu nideren oꝛten fahꝛet. Ja es 55595 nicht leichtlichenW abel dane wie ewas kondle niderer ſeyn denn die Wirbel. Doch beduncket mich die
l fle 2 105 gar zu vnderſt hinab/ ſondern viel mehꝛ gegen denen orten/ da einaußlauff oo banden oder weilvilleicht das ander Waſſer durch den Wind hinweg ge-
trieben diesem weicher. Vndob es wol hinab faheet/ begibt es ich doch offt daß es niche
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Das v II. Capitel.
Von den wunderwercken des Waſſero.
gar kein Sagmer. In Hibernia iſt ein See/ vmb welche weder Baͤumnoch Kraut wachſet/ darauß abzunemmẽ/ daß er ein krafft vom Pechoder Schwefel hinder jhm hat. Wann man auch ein holtz dareynſchlecht/ wird es an dem oꝛt da es in Grund ſteckt/ vaſt in einem Jarwie ein Stein: da es im Waſſer ſtehet/ wie ein Eyſen: das aber ſo 97e das
Jecweil man viel Fablen von dieſem fürgibt/ iſt doch nachvolgendes den em