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lxbj Von mancherley wunderbaren Sachen/
e eVon des Geſtiens Wrrckung vnd Eynfluß.
Dee S ſoll niemands zweifflen daß nicht ein wirckung des Geſtirns/ auchN 5 ein heimliche vnd verboꝛgene krafft vnd wirckung in denſelbigen ſeye-s 2 durch welche alle Menſchen geregieret werden: Wiewolettliche gantz
HBoßhafftige vñ Ehꝛgeitzige/ viel boͤſer denn Heroſtratus/ ſolliche ver-leugnet haben: Dann dieſer nur eiteler Ehꝛ halben/ vnnd damit er ein
* ewigen Naſſien behalten moͤchte/ der Dian r Tempel zu Epheſo ver-
brennet. Welcher/ ob er wol huͤbſch vnd ſchoͤn geweſen/ hat er doch nichts deſto mindermit der zeit muͤſſen zu grund gehen: Zu dem iſt er auch keinem Menſchen nutzlich/ſon-dern nur etwan einem Teuffel/ oder anderem Bild zugeeignet geweſen. Dieſe aber vn-derſtehen die Ewige Warheit/ die von Gott in der Natur geheiliget/ vnd dem Menſch-lichen Geſehlecht gantz nuͤtlich/ auß lauter Ehꝛgeitzigkeit vnd ſchlechten Rhums wil-len/ vmbzukehꝛen. Vnd hette voꝛgemeldter Heroſtratus wol verſchuldet/ vnangeſehen/daß man ſein Nammen/ dieweil er ſolche That nur auß eignem Mutwillen begangen -ſolte vndergetruckt/ vnnd mit der ergſten Marter hingerichtet ſeyn woꝛden. Was wer-
den dann die Anfenger ſollicher Boß heit verdienen e Dieweil dann bekañdt/ daß ſo vie
mechtiger ding wider alle hoffnung/ vnd wider den gemeinen lauff der Natur fürgehen-muß man je dieſes alles zu einer vrſach richten. Dann erſtlichen/ wer wolt ſich nicht ver-wundern/ daß ſo viel Menſchen von ſhnen ſelbs jhꝛ Haab vnd Guter/ Weyb vnd Kindverlaſſen/ vnd alſo weiß loß vnd flůcheig von jhꝛem Vatterlandt ziehene Vnd das noch
groͤſſer/ daß ſie ſich laſſen an die Marter bringen/ von wegen ſo viel groſſer vnd ſelga-
mer Meynungen in der Religion vnd Glauben. Darzu welches das aller groͤſte iſt/daßettliche ſich ſelbs an die Marter bringen/ vñ der Oberkeit angeben da doch dieſe allein
mit Schweigen/ nicht allein jhꝛ Leben/ ſondern auch all jhꝛ Gut behalten mochten.
Wie aber dem/ daß auch jhꝛen viel/ weil ſie geplaget werden/ alß die Stein/ auch an derMarter kein geſchꝛey laſſen? Wie/ daß auch ſhꝛen vielen groſſe ding zuhanden ſtoſſen/ohn allſhꝛ Fürnemmen: Anderen aber alle ding wider jh: Jürnemmen vnglücklichenDemnach/ daß etliche Monat lang alle Kindbetterin ſterben/ zu ande-
wan ſtar cke Leut etwan gar nichts /ſondn es iſt alles ſtille Demnach ſeind ſo viel Meer-wunder/ ſo viel Waßeſager/ ſo viel Weiſer Leut/ ſo viel ding/ deren man ſich mie verſe-henezu andern zeiten iſt alles ſtill. 5
„Demnach ſeindendeungen der zeit ⸗Schnee/ Hagel Wind/ vnd ettliche wunder
bare ding/ gleich alß Wunderzeichene Alß in dem 1 6. Jar der Regierung Dauids des
Koͤnigs in Schotten/ in dem Jar Cheiſti 144, ſeind in der Inſel Albione keineSchaaf woꝛden: Die Raben aber vnnd Dolen haben im Winter jhꝛe junge fürge-
Nef e bracht/ vnd im Sommer nicht. Es ſeind auch ſo viel Meuß geweſen/ daß man kaumdone n in den Heuſern hat wohnen/ oder die Bawren etwas auß dem Feld ziehen mogen. Nach
Winterszeit
ſhie ungen 1 1. Jaren aber/ iſt auch treffenlich viel Waſſer kommen/ vnd das nicht mit minderem
gel ſchaden/ alß zuvoꝛ mit den Meuſen. Du wir dſt aber ſagen/ ſolliches hat ſein naturliche
Brach. Des einen/ will ich vrſach anzeigen/ ab dem ſich wol mehꝛ zu verwunderen-nemlich/ Warumb die Raben im Winter Eyer gelegt/ vnd im Sommer nichte Dann
F jhꝛe Eyer. Da-her lehꝛet der Bawren Regul: Daß man viel Eyer von den Hennen im Winter haben
kan/ wann man ſie an einem warmen oꝛt erhaltet. Warumb iſt ſich denn zu verwun-dern/ daß die temperierte werme des Himmels die Voͤgel bewegt hat/ hꝛe unge herfh
ren zeiten aber halten werden? Zu etlichen zeiten erſcheinen Wunderzeichen/ et-
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