— äᷣ d„d(eeeg—u—u—ͤ—)k..——— 288
Das Ander Buch. lrauff die Augẽ ſetzet/ ein wenig enderet. Wañ man aber dieſen etwas weiters daruon hal-tet/ mehꝛet er die groͤſſe nicht ein wenig. Das dritte iſt die Erkañdtnuß der weite. Vondieſem aber/ vñ der erſten Vrſach/ haben wir an einem anderen oꝛt geredt/ da wir vondgroſſe des Geſtirns gehandlet. Zum vierdten ſeheinen ſie groſſer/ von wegen der Fin-ſtere ſo da leuchtet/ wie ſie auch von einem frembden Schein/ ein kleinere geſtalt haben.Derhalben ſo man die Facklen gegen der Sonnen haltet/ ſcheinen ſie kleiner/ zu nachtaber gröſſer entweders daß ſie ſich auß ſpreiten/ oder aber ein widerſchein geben. Esſpꝛeiten ſich aber nicht allein die echter auß/ ſondern auch die Schatten. Dañ ſo manzwiſchen einem Lecht vnd einer Wand ein Ziegel ſtellet/ vnnd widerumb zwiſchen demNigel vnd der Wand ein Criſtall ſo wird der Schatten vielgroſſer/ denn ſo man keinCriſtall darzwiſchen geſeze pete Es erſeheinen aber viel mehr Striemen(wie Fracaſto-rius lehꝛet) alß wann der Mon halb iſt/ damit ae de Zu einem Exem-, pelſeye a die Sonn/ nach des J tons geſtalt/ welcher begrif-— fen wird zwiſchen ed vnd ce g. Man ſetze den Mon in dasNAIſo der Zuſammenfüͤgung neher iſt in dem e/ in dem Vier-theil mit der Sonnen im g weiter denn ein viertheil⸗ Derhal-ben werden der Sonnen Striemen/ weil ſie im c iſt/ einen wi-derſchein geben/ nach dem gantzen theil des Triangels a b e-ſo in dem Circkel begriffen iſt. Zu dem e nach dem gantzen, ſheil des Triangels ad e/ ſo in demſelbigen C irckel begriffen:ond zu dem g/ nach dem gantzen Triangel a fg/ ſo in dem Eir8 Kekeelbegriffen. Es iſt aber offenbar/ daß der theil am Triangelad e/oder nechſt darbey der groͤſte iſt: Dann ob dem e ſeind ſie kleiner/ vnd auch darun-der in dem Puncten ha bey der Zu ſamenfůgung k/ vnnd dem Gegenſatz! wird er amkleineſten ſcheinen: Welches er auch in den voꝛgehenden vermere rgbeſtetiget wiewol ſie kleiner geachtet werden in der Zuſammenfüguns denn inder Op-poſitz vnd Gegenſatz. Die ſiebende Vrſach der groſſe vñ der kleine/ iſt die bekandte nehevnd weite: Dann ein Thurn vnd die Soñ/ dieweil ſie weit von vns ſeind/ vns gar kleinbeduncken. Vnd was man vnder einem kleinen Eck ſicht/ alf wann man einen Steckenanſicht/ vnnd das Aug in das a ſtellet/ ſo wird er groͤſſer ſeheinen nach der gelegenheitdu nden im bh/ alß in der voꝛgehenden Figur. Was man aber kaum geſehen mag/das ſedanet klemer wie ein vaſt dünner Stecken kleiner ſcheinen wird/ denn er iſt/ſo erwelt ſteher das geſchicht nicht in einem dickern. Vnnd in der vergleichung/ ſo meynetman m dernebeles ſeye ein dicker Steck kürzer denn ein dünner. Dieſe letſte gattung iſtauch vnder anderen gar nützlich zu den Gemaͤhlen/ entweders von wegen des Schat-
tens oder von wege der Nachuolgung oder von wegen der vergleichung deren dingen/le bckanndt bind alben Weenſch iſtgroſſer denn ein Baum/ ober wolherfürgehet/ ſoGdurchein Waſſerſchwimmes ſtgnecſer denn an Baum ob er wo herfür gehet/ ſoſeind/ weiß mahlen.
Die Gleſinen Spiegel/ ob ſie
ſo rein vnd heiter alß die Staͤhlinen. D
der Nachuolgung aber/ wa ö weit
5 5 3 ch die Bildung nit Spiegem beſten/ aber vberaußkalliſehen ſeind wol beſ-nd wolfeil/ doch nicht
koͤſtlich vnd thewer Alſo manglet allen halben etſer/(vnnd alſo zu reden) gerechter/ werden ab.thewer vnd brechen bald: Die Gleſinen ſeind glantzend vnd wolfeil⸗docgerecht: Dann ſie weder die lincame d natürlichen Gliedchen anzeigen. ö
7 5