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VVVVCCCCCCPor den Edlengeſteinen.
0% Si iſt gar ſchwer des Edlengeſteins nammen/ natur vnnd eigenſchaff-ten zu erkennen/ oder zu beſchꝛeiben/ darumb daß ſie nicht ſo mancher-ley glieder oder ſtuck haben/ alß die Thier vnd andere Gewechß. Des-n balben gar leicht geweſen der vierfuͤſſigen Thier natur/ nach der alten8 Mey nung zu beſehꝛeiben/ dieweil deren nicht viel vnderſcheid geweſen-vnd in mancherley theil moͤchten abgeſoͤndert werden. Nach demſelbi-N gen volget die Beſchꝛeibüg aller Gewechſen/ welches doch viel beruͤm-pte Maͤner/ von wegen ſhꝛer mancherley art( wiewol die Gewechs in viel weg moͤchtenabgeſoͤndert werden) müd gemacheet.
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Auffdieses volgen durer andenuß der gischen darnach der Voglen inwelchem ſichdoch einer kaum recht mag zu ruh bringen. Nock ſchwerer iſt es von den Schlangen zu(ebe
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handlen/ vnnd demnach von den Metallen: doch hat die Menſchliche geſchwindigkeit zades Gewins wegen unnd weil man ſie ſchmeltzen kan/ einen weg erfunden/ wie man die
leichtlichen vor einander erkennen mag. Von welches wegen auch der Goldſtein erfun-1 welcher die verboꝛgene farb empfahet/ vnnd des Metalls eigenſchafft an-8 Des halben iſt die kunſt von dem Edlengeſtein die aller ſehwereſte/ dieweil die Altenſolliche zu beſehꝛeiben nicht vaſt fleiſſig geweſen/ darzu auch nicht in viel theil moͤgen ab-geſoͤnderet werden/ vnd aber doch mancherley gattungen voꝛhanden: ſo mogen auch die-ſe weder durch ein ſtein oder das Fewer geprobieret werden ⸗ vnd hiemit auch vnverletzetbleiben. Vber das(welches das aller fürnemeſte iſt) weißt man weder deren groͤſſe noch
farb/ durch welche zwey ding ſie mochten am aller beſten vnderſcheiden werde: Aber von
wegen mancherley Landts art/ darzu von der rauhen wie ſie es nennen) vnd gemiſ chetẽ
farb wegẽ/ oder gar keiner/ ſehen viel einander gleich. Ich iveiß wol daß ich Saphier ge-ſehen hab/ vnd einen groſſen Carfunckelſtein/ die an der farb dem Ery ſtall gar gleich ge-weſen. Darumb iſt dieſes grauſam Thier vnnd ſchwerer Handel vns zu gutem theil zu
chen die Edi derlaſſen woꝛden. Des halben muͤſſen wir erſtlichen ſetzen/ mit as zei
Farb/ Gro te F Es ſeind aber deren fürnemlich neun:die
fal⸗ vnd Kr efft. Auß welchen auch andere entſtehen/ alß der Glantz auß der herte vnnd
dünne der ſehein auß der glerte vnd farb.%%%Wa ſich die farb endert behalt das Edelgeſtein ſein erſte krafft nicht mehꝛ/ wie wir
eigentlichen am Hpadinch ſehen diefer entſtehet auß der farb/ natur vnd feiß ke: 5
teauß einer weichen vnnd reinen dünckle/ auch auß einek dicken. Sollichenennen die Werckmeſſter das wa r. Würmern deeftenem 0.zum aller erſten vnderſcheiden/ vnd fürnemlich von den gleichfoꝛmigen dann es wurdeſich mitt wol ſchicken ein Adamant von dem Smaragdt oder Opalen abzuſonderen:alſo werden auch die ding/ ſo geſagt/e was heiterer /kuͤrtzer vnd nutzlicher ſeyn. Des hal-ben ſeind der fürnem̃ſten Edlen geſtein/ ſo gar emein/ vnd deren viel ſeind/ v.
Der erſte iſt hert vñ weiſſer farb ein Demut oder Demant. Dieſer iſt ſelten einer Bo⸗ Ndam an.
nen großer iſt auch nie eines Eyes groß geſehe woꝛden. An der herte wird er leichtlichendon den anderen Edlengeſttinen vnderſeheiden /dieweil ek die anderen alle von ſeinerſeherpffe wegen zerſt chneidet/ alſo auch durch ſein glette/ darzu von der weiſſe/weil er ſehrjwitzeret. Herwiderumb iſt ein Cryſtall veicher denn alle andere/ weil er ſich vaſtff eylenlaßt /vñ nicht zwitzeret: wach ſet auch vnderweilen ſo groß/ daß er fuͤnfftig pfund 1
i ij wird:
ünne/Herte/ Durchſichtigkeit/ Vnderſcheid/ Gewicht/ eigne Zu-