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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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dem Liecht beſchawet 1

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hein herte/ vnnd laukerkeit/ alſo⸗ wann die Farb hinweg genommen/ es wathaffte

damanten weren.

Den Praſien wollen wir zum eilfften ſezen/ welcher vnder den grünen etwas feiß⸗ pia

ker iſt/ deſſen art iſt/ daß er mit der zeit/ wann man jhn bꝛauchet/ pflegt je lenger je dunck-ler zu werden. Darumb liſſet man den reinen vnnd lauteren auß/ vnnd der dem Sma-kagdt ſchier gleich iſt/ der auch gemeingklich mit ſchwartzen oder roten auch weiſſen fle-

cken beſpꝛenget. Er iſt leichtlich von dem Smaragdt zu erkennen/ daß er nicht zwitze-

ret/ noch das Geſicht ſtercket/ ſondern ſein dünckle behaltet/ zu voꝛauß an etlichen oꝛtẽ:er iſt auch feiß ter vnnd gleich alß ein ſtaubechtig Edelgeſtein vnnd(wie geſagt) dermehꝛtheil mit flecken beſpꝛenget. Aſſo iſt er gut von einem durchſichtigen Jaſpis zuerkennen/ dieweil der Jaſpis mehꝛ beſpꝛenget auch mehꝛ blutmaaſen hat/ vnnd mander Farb nicht mag erſe ettiget werden. D ann der Praſius mag/ den ſo ſhn anſchawet/beluſtigen:aber der Jaſpis nimmermehe/ ſondern er beleidiget den Menſchen alß wanner Saturniſch were/ da er doch dem Mars vnderwoꝛffen. Man findet auch kaum ein

dickere vnnd herkere ſubſtantz: darumb wird er auch mit dem ol verduncklet: wann

man jhn aber in Gold faſſet/ wird er ſehe geſtercket. Der Praſius Wachegroß: wird aber inn vnſeren Landen erſwas lieblichers nnd helterers⸗ dochtbeiſ dersgefunden. 5 8 81005 Topaß wellicher in dem grünen en goldfarb hat/ vnnd allein vnder den deraßdurchſichtige Edlengeſteinen ſech fehlen aa bt ekennct man kardllch erwachenPaerellenbogen hoch. Der Cheyſopaſius wird in dem Gold etwas gruͤner/ vnnd iſt1 ideen der Toßasſns: er wachſet auch ſo ſehꝛ/ daß voꝛ zeiten keiner wolfeiler wa-e Der Ehꝛyſolltus iſt ein bekanndt Edelgeſtein/ etwas herter/ vnnd dem Gold Jan19 Fnac durchebu we dam er auch der aller bekanndteſte. Exiſt0, lr Weaegehen worden. 5 f ſt

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acinth oAugen weder erſ iget noch erfůllet/ ſondern wird gleich welck. Wann man die gegenoder Fewerfarb har. Iiiſter allwegen geeler Farb/ wiewol er in der duͤnckle ein Goldoder Fewerfarb hat. Die er iſt auch ein beſondere eigenſchafft an dem Stein/ daß er einfeißte Farb⸗ vnd ein dunck ele durchſiehtigkeit anzeiget. Der Sarda hat ein blut vnndſeeiſehige Farb: der Demia aber ein feißte/ welchen heutiges tags ektliche wollen einSarden zu ſeyn/ neten den voꝛgeſ ide ein Carneol· Man findet auch etliche/ wel-

der allen slit ſilbernen oder guldenen Blechlein vberfahꝛen.Da bab einen geſchen der alenchalben mie gubdenen flecken beſperngtgeweſen. Ichweiß nicht ob dieſes ein beſt ondereart, oder einer andere gattung iſt. Es iſt auch ein weiſ-ler⸗ welcher an der herte einem Sarda gleich: wann ſollicher alſo von Natur iſt/eee daß man jhn ein Sarden ne nnen ſolle/ ſondern er wird ein beſondereNrbab en jj 8

che gefoꝛmieret/ gleich alß weren ſi

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vnn ſo zur ſt ihwertze geneigt werden Granaten genennet/ eind nicht thewer:ſie wach-an ſoſehe/ daß man voꝛ zeiten Spiegel darauß gemachet hat. Man fand ſie in der In-Ehio vnnd in Arcadien. Es wachſen auch ettliche inn Teutſchlande/ die man

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90 der almeniſ ist der vierzehend vnderden Edlengeſteinen/ welcher die Heat

den af vage die Serfunckel welcheauch mancher geſalt die dänckleren don