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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CXXVII
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darbey gefunden werden/ zeigen ſie an/ daß das Waſſer nicht wett darunder ſeyetalß da

tur/ vnd beſondere

ben Bäumen blüͤct/ terben ſie gar bald: darumb ſoll mand

ſeind/ Spondylium oder Teutſch Beerenklaw⸗Indiſche Rhoͤꝛen/ oder vnſer Caſſia/Viſem/ Salgazen/ mancherlen art der Algaren/ Wegerich/Hanenfuß/ Roſſzhuben-Eyſenkraut/ Waſſerpfeffer/ Wildergalgan/ Bintzen/ Seeblumen/ Potamo getum/oder Samkraut(das von dem Waſſer den Nammen hat) Diſtelkraut/ Waſſerbatenig/Lichen/ Phyllitis/ Maurꝛauten/ Weyden/ Reiß Geißrauten⸗ vnnd ein Alberbaum.

Woaſſerbungen aber vnd Bachmuͤntz/ werden in flieſſenden Waſſeren gefunden.

Es ſeind auch noch viel andere Gewechs/ welche groſſe vnd weiche Frucht bringen/die ein anzeigung geben/ daß Waſſer darunder voꝛhanden: alß die Pfeben/ Kuͤrbſen/

vnd Cucumeren. Es zeiget auch der Bletteren groͤſſe vnd ruͤnde an/ daß das Gewechsgern Waſſer habe. Es iſt aueh noch ein gewiſſe vnd heitere anzeigung voꝛhanden/ nem-lich/ wann der Stengel an den Kreuteren lang vnd ſubtil iſt.

Dargegen zeigen das widerſpiel an/ in den Mauren vnnd Gebewen viel Geſteud/ inwellichen doch wenig/ oder gar keine groſſe Gewechs voꝛhanden/ weil kein feuchtigkeitdarzu kommen mag/ alß der Terebinthus Wilder Feigenbaum/ Geniſt /Cappern/Bꝛombeerſtaud Wermut /Polytrichum oder guldener Widerthon/ Steinbrech/ S.

Peters kraut Haußwurtz vnd Walwurtz. An den duͤrꝛeren oꝛten aber/ ſeind ſie geſalzenvnd bitter. Der Bitteren ſeind mehꝛ: alß der Wermut/ Pfrimmen/ Brombeerſtaud/

vnd Feigbonen/ demnach Roſmarein vnd Erica oder Heid. Es hat aber die Heid einBlumen wie die Brombere/ wann ſie zeitigen/ etwas roter denn der Wein/ darumb iſtes vnder Purpurfarb vnd dem Wein ein Mittelfarb. Des Krauts iſt mehꝛ denn wir be-geren: dann ein ſeder vnftuchtbarer Acker iſt des Krauts voll/ vnd wach ſet viel mals wie

wie auch anderswo geſagt woꝛden. Deshalben ſeind alle bittere vnd geſalzene Gewechsduͤrꝛ vnd klein/ darzu einer boͤſen vnd kleinen nahung. VVAlſo iſt auch vnder anderen Kreuteren ſo in Waſſeren wach ſen ein art /deſſen in dem

Moꝛauiſchen See in Schottlandt viel ſtehet/ das nimmer faul wirdt/ wann man es Zuherderſchon auff die Felder ſpꝛeitet/ vnnd wird Sehwanenkraut genennet/ darumb daß die wude

Schwanen gar gern deſſen Saamen eſſen. Deshalben waß es anfahet in einem Brunerer Weyer zu wach ſen/ treibet es das Waſſer hald in dieſe Pfützen/ da es deñ nim-

vn ft.8 intact iſt ein anders/ welliches nicht allein auff einem Felſen in der Inſel Ma-(von enn mv: geſagth wachſet/ das gantz ſuͤß zu verſuchen/ ſondern(wie zuvoꝛmeldet) kan man es ar kein ander oit pflantzen. Dieſes geſchicht von ſeiner bloͤden Nanſchafft wegen: darumb iſt kein anderer Boden vnd Lufft für

ee 15 55.Man ſoll auch die Sewechs nicht allein nach dem Waſſer/ ſondern auch nach demLufft vnd der Erden bedencke.. ach N ſe 8 e 5 5Der Buxbaum verderbet den Lufft/ denn er reucht ganlein ſolliches Bluſts(wie denn auch geſchicht)verſuchen-

der zeitlich vnd voꝛ ande-en weit von den Bienſtoͤ-

ckenoder Immenkoͤrben zweigen.

Es biingt dieſes Gewechs auch ſonſt treffenliche

chaden/ welches doch allein am

Holtz nuslich vnd angenem iſt. Zwar das Holtz iſt gar ſteiff/ vnnd iſt an der gůte nicht

minder denn jrgent ein anders. In Franckreich hat es Berg vnd Buͤhel/ die der Gewechſen gar voll ſtehen:dann an kalten/ duͤrꝛen vnd Windigen oꝛten kommet es gar gern für.Oleichergeſtalt wachſen auch die Kreuter an einem oꝛt/ ſo einanderen gleich ſeindt: alßnemlich traget der Boden gern Weitzen/ an wellichem Attich/ Klee /Bromberſtauden8 ü Eichbaͤum/

verdirbet: vnnd ſolliches geſchicht darumb/ dieweil es wenig feuchtigkeit hat/

das Geſteud daher. Die Waldfahꝛ iſt geſaltzen/ daruſt machet man das Glaß darauß/ Steher