Kuͤrbſen em
errbj Von mancherley wunderbaren Sachen
daß es den koſten ertragen mochte. Das weich Pech aber fleuſſet von dem Cederbaum:
halten/ dieweil nun von langen zeiten her/ nichts gewiſſe
das iſt/ von den groͤſſeren Wacholteren: dann das Hartz iſt dicker/ vnd das Pech dün-ner. Beyderley Pech/ das geel vnd das ſchwartz/ iſt bey vns zuſammen geloffen vñ hert/vnnd lauffet auß einem wolzeitigen Dannenholtz: daher dann auch der Kien oder die
Liecheſpaͤn kommen welliches eigentlich das Marck von einem alten Pechbaum iſt-die weil es bald bꝛennet vñ ein haͤll Fewer gibt. Doch nennen wir in gemein einen Liecht-
ſpan oder Kien das Hartechtig Holz, welliches gern bꝛennet/ darumb mmmet manauch die von dem Lerch baum/ vnd den anne.**
Damit ich aber dieſen Handel zum end fuͤhꝛe/ iſt der Griechen C ederbaum die hoͤhe-re art des Wacholterbaums/ welliche ein groͤſſere Frucht tregt. Der Hebreeren Cederaber/ iſt ein Hachen wird hey dieſen/ der ander CederWacholter o-der Reckholder geheiſſen. Wie kuch bey den Griechen/ der Hebꝛeer Cederbaum/ ein artdes Fichtenbaums iſt/ſo Frucht tregt. 5 5 5
Aaſchta:; Es iſt aber auch zu bedencken ob ale Gewechs empfindtliehe Sinn haben/ oder al-
lein ettliche/ alß die Kuͤrbſen/ welliche auß einer Frawen Zugang/ die mir ſhꝛer Monat-
lichen Kranckheit behaftet iſt welck wirdt!? Alſo geſchicht auch den Eucumeren vnnd
groſſen Kuͤrbſen in Italia/ ab dem Donder. Iſt auch nit menigklichem wol bewußt/ daß
ſie dem Waſſer nachſtellen vnnd darnach langen/ vnnd das Oel/ wann man ſie ſchonauffhaltet/ fliehen/ vnd ſich biegen Oder/ iſt das nicht der gemeine vnd einhellig ver-
ſtand/ nemlich/ daß ſich ein jetlich ding zu dem geſellet/ ſo jhm gleich iſt/ vnd fleucht dieſes ſo jhm zu wider iſt? Es haben aber dieſe Gewechs ein groſſt egleichfoͤrmigkeit mi dem
Waſſer/ vnd ein widerwertigkeit mit dem Vel/ vñ mehꝛ denn andere. Es wach ſen auch
dieſe ſchnelldeshalben alle ding baß bekanndt ſeind. Jann wie Plinius ein warhaffti-ger Zeug ſagt wellicher es ſelbs geſehen hat/ ſo ſtrecket ſich ein Eucumerkůrbs in einerNacht auß/ vnd zeucht ſich wider zuſammenn. 3
Es iſt in etlichen Gewechſen ſo kleiner vnderſcheid/ daß man jhꝛe Arten vnnd Ge-ſchlecht/ dieweil ſie kein offenbare wirckung haben/ nicht wol von einander abſoͤnderenmag. Die Thier haben lolliche/ wiewol es bey den Fiſchen nieht ſo gar offenbae.
1 14 Artetica iſt ein Gliedkraut/ welliches die Alten mit vieler vrcheil Je lenger je
lieber genennet: die anderen ſeind darwider: es mag auch ſolliches nieht bald bewieſennoch erleutert werden. Vnd ob wol dieſes zu den Gliederen ſehꝛ nutzlich/hat es doch einkuͤrtzer/ breiter/ vnd dicker Blatt/ denn die gemein Lenger ſelieber/ ſo zimlieh bitter vndauff der Erden geſpꝛeitet 1 1 85 aber nicht darauf, kreucht. Darumb iſte
werender Zanck/ von der Gewechſen Nammen. Deshalben hab ich mich daruoꝛ ent-ſen werden. Vber das ſeind auch deren Naſſien geendert/alſo daß dieſe Diſputatz mm-mermehr wird zum Ende gebrach t werden: doch iſt an anderen oꝛten angezeigt/ wie dieſezu vnderſoheiden ſeye:„„
Das XXI. Capitel. 8 5 5 8
. Von den planten vnd Gewechſen/ anzetgende daß.
90 Waſſer vnder jhnen ſeye. 8
tamer. ſo in den Waſſeren wachſen/ oder an den oͤrteren/ ſo nahe beyden Waſſeren gelegen/ alſo auch welliche in den Gebewen⸗Mauren-Jelſen/ ond Steinen wachſen: dann es iſt ein Wunderzeiehen/ wafß0 ein Geweehs ſoll auß einem Felſen herfür kommen. Wann nun dieGewechs/ ſoſonſt gemeingklich bey den Waſſeren ſtehen/ nicht na
iſt ein jmmer-
s daruon hat moͤgen beſehlof-
( Anchealcy art haben die Kreuter vnd Baum/ doch iſ deren dil ſl-