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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CXLVIII
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erlöj Von mancherley wund erbaren Sachen/lein( welche den Ruͤben gar gleich ſeind an den Bletteren der ſcherpffe) in kleine ſtuͤck-lein/ doͤrꝛen ſie an dem Schatten/ fürnemlich in dem Augſtmonat vnder dem Monvnd behalten ſie in einem Secklein: wann man ſie nicht mehꝛ gruͤn haben mag/ ſo nim-me nur warm Waſſer/ vnd ſchuͤtte es daruͤher⸗ ſo werden ſie widerumb gruͤn/ vnd alſokochet man ſie: werden auch für beſſer gehalten denn die friſchen/ entweders weil die ſel-tzame angenemer /oder weil der ſtarck raͤß Geſchmack etwas getemperiert worden. Alſoauch/ wann man die vngeſchmackte Kreuter alſo bereitet/ alß den Binetſch/ Lattich odPapelen/ dunckt mich ein vnnuͤt ding ſeyn: werden auch nicht lieblich darab. Wannman aber etwas allein mit gewalt außtroͤcknen will/ alß mit Salt/ Pfeffer/ oder Zim-metrind/ wie die Pfifferling/ Fiſ⸗ 0 ch/ oder Kapskraut/ ſolt du ſolehes thun/ wañdie Subſtantz nicht zu ſubtil iſt/ dar tſie nicht von dem Saltz verzehꝛet werde/ vd auchnicht zu dick/ damit es moͤge durchtringen. Der geſtalt werden die Bletter erhalten dervnzeitigen Koͤlkreuternlalſo zu reden) in einem verpichten Geſchirn dann dz Pech troͤcknet dieſe allgemach auff. Wir troͤcknen auch ettliche ding mit abwendung des Luffts/vnd wann man es in die trockne Erden oder Sand vergrabet/ alß die Kapskoͤpff vnndEndiuien: ein heil durch das Waſſs er/ alß die Ruͤbenbletter Stengel/ mit ſampt denaußgeſchnittenen Hertzbletteren/ welche man Saen Augſtmonat ein wenig indas ſiedendt Waſſer ſtoſſet/ vnd alßdann am x chatten troͤcknet/ demnach widerum indz kalt Waſſer ſtoſſet/ bleiben ſie grun/ ob ſchon das Waſſer gefriert/ wie deñ im Win-ter geſchicht. Man ſoll auch das Waſſer nicht verenderen/ denn allein alle Monat.Wann man denn deren bedarff vnd nohtwendig iſt/ weſchet man ſie mit lawem Waſ-

ſer/ vnd kochet ſie denn alſo. Welches aber voꝛhin geſotten/ nnd wie ſie in Honig/ oderauch gar raw in dem Eſſig/ oder Oel ſollen behalten werden/ iſt an einem anderen oꝛtangezeiget. Dieſes wird allein in Gleſinen Geſchirꝛen behalten/ welches von Natur/ o-der durch Kunſt nicht vaſt feucht iſt: daher iſt offenbar /weil dieſe nicht verderben/ vnndauch der Lufft darbey iſt/ welcher doch vnbeweglich gar nicht zerſtoͤꝛet/ daß der Lufftallein zerſtoꝛlich denen dingen iſt/ vmb welche er allentha lben gehet/ vnnd alſo gar nicherhuet. Es mag ſonſt kein andere weiß dieſen zugethan werden/ denn villeicht eine ſo außdieſen herkommet.. 5 5Niun woͤllen wir deren dingen ein Exempel oder zwey geben: Ariſtoteles hat gelehꝛet/es verderben die ding nicht/ ſo in einer auff geblaſenen Blateren behalten werden/ ſol-ches auß der vrſach(wie auch an einem anderen oꝛt angezeigt woꝛden) dieweil der Lufftallein durch ſein Bewegung zerſtöꝛet. Wann aber die Blateren alſo auffgeblaſen iſt-mag ſich der Lufft nit bewegen. Dergleichen behalt man auch die auffgehenckten Trau-ben wann weder die Sonn/ Waſſer/noch Wind darzu kommen mag. Wie aber das-ſelbig ſolle zugehen iſt an einem anders et geſagt. Man mag auch die/ welche im Hew-monat zeitigen/ biß zum Newen Jar behalten/ vnd dieſes an den Rebſtoͤcken/ waſt manein Secklein auß Papier gemachet/ darumb thut/ dann darnach verderben ſie von d kelte. Wie gehet es denn zu/ daß man ſie beſſer kan an den Reben behalten? Diß geſchichtkeiner anderen vrſach halben/ denn daß ſie im abſchneiden verletzet werden: doch miman alle zeit die verdoibene beet daruon leſen. Warumb muß man ſie aber voꝛ kelte et-halten? Darumb daß ſie zu viel zuſammen getrieben wird/ vnnd demnach wider auffge-freurt. Darumb ſoll man die an trocknen oꝛten/ die nit gar zu kalt/ nd Windſill ſeyen-behalten: doch halt ich darfür/ da b dieſe/ welliche an der Reben behalten werden/ etwasſuͤſſers ſeind: dann alſo pflegt man ſie bey den Cartheuſeren zu behalten.Wann aber die Feigen herab fallen/ kanſt du ſhm mit volgendem ſtuck voꝛkommenSctz ein Wilden Feigenbaum darneben /oder hencke ein Aſt mit der Frucht an Baumdann es zeiget Ariſtoteles an/ daß auß des Wilden Feigenbaums Frucht/ ein Art den

. en wachſe/ welliche/ ſo bald ſie herfür kommen/ an des Feigenbaums Fruchthangen.

Wann nun die Weſſerige feuchtigkeit gar verzehꝛt iſt/ wird der Stenge i a