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elk Don mancherley wunderbaren Sachen/thaten ſeind alß eyer geberen oder ſunge machen/ vnd was den Gew echſen gemein iſt.Die geberden aber/ ſeind natürlich/ alß wann die Fuͤchs gruben machen vnnd dieWoͤlff keine. Die Kuͤnglin ſhꝛe fungen vnd die Erden verbergẽ/ welches die Haſen nitthun/ ob ſie wol vaſt een geht es in gemein mit denen dingen zu/ ſode Verſtand vñ freundelichkeit antheffen. Welches alles in meñlinen vñ weyblinen/ inLanden vnnd anderen anlaſſen vnnd gelegenheiten geendert wird wie denn auch dieOer Thieren zeit jhꝛes lebens. Dann ſchier in einer jeden art ſeind die weyblein leblieher denn dieae. mmennlein: die kalten/ ſo in warmen oꝛten/ vnnd die trockenen/ ſo in feuchten wohnen.Ein Has wird zehen jar alt/ ein Geiß oder Ziegen acht/ ein Schaf zehen/ aber derWider offtermalen fuͤnffzehen. Die Hünd leben vierzehen jar/ wie wol ſie zu zeiten auchbiß zum zwentigſten kommen. Ein Stier wird fůnff ehen jar alt/ aber ein Ochs⸗ demverſchnitten iſt/ zwentzig ar Ein Saw vnnd ein Pfaw lebt fuͤnff vnnd zwentzig jar:ein Roſſz zwentzig: welches weit das gemeine ziel vbertrifft⸗ mag zu dreiſſig jaren gelan-gen: wiewolettliehe gefunden woꝛden/ die das fuͤnfftzigſte jar erꝛeichet. Es bezeuget dergroß Albertus/ daß er etliche geſehen hab/ welche noch elter geweſen: aber in vnſerenLanden iſt dieſes noch nie geſehen woꝛde nDie Tauben leben acht ſar/wie auch die Turteltauben: Ein Nebßun lebet fuͤnff vndzwentzig ſar/ wie auch die wilden Tauben: wiewol dieſe auch biß auff das viertzigſte jarkommen. Ein Eſel lebt dreiſſig jar. So viel ſeye von der thieren leben geſagt. Es bege-ren aber alle arten lenger zu leben/ denn ſie mogen/ damit ſie in erhaltung des lebens /ſiegaller wercken vnd wolluͤſten gebrauchen moͤch kenn.**Die weil aber keinem toͤdtlichen Geſchoͤpff allezeit zu leben vergoͤnnet noch zugelaſ-ſen/ hat die Natur widerum den Thieren ein anderk appetit vñ beglerde/ hꝛart zu erhal-ten/ eyngepflantzet/ vnnd viel mehꝛ ſeine ſelbs/ dann eines andern. Darumb wann diezeit voꝛhanden/ daß ſich das mennlein mit dem weiblein vermiſchen will /o ſtreiten ſie-alß woͤlten ſie ſhꝛ Geſchlecht erhalten meynen auch nicht anders/ denn alß ſeye es einGaab/ von anfang her ihnen fürgeſtellet: werden auch in dieſ⸗ em Streit grimmigerdenn wann ſie mit einem Thier/ ſo einer anderen art were/ ſtritten: dann zu derſelbigenzeit kempffen ſie allein für jh leben/ welches für ſich ſelbs wird auff hoͤꝛen: aber in demandere/ für die hoffnung/ daß jhr Geſchlecht miner mehꝛ zergehn noch auff hoͤrẽ werde.Es hat aber die Natur dieſen wwiderumb ein ziel geſetzt dann wann der argwohn el-ner Mittbulſchafft ein ende hat/ hoͤꝛet auch der zanck auff: welcher aber vnder anderene e e auffhoͤret. eZhen Dann der Thieren ſtreit iſt eneweder von wegen des be ſchlaffes/ welcher iſt vnderfire. den Thieren ſo einerley art ſeind Oder aber von e vnd 8 95den Thieren ſo einer anderen art vnd geſeblechts/ doch gleicher geberden ſeind/ alß zwi-ſchen dem Coloten vnd Eſel/ auch zwiſchen einem Circen vnnd Fuchs/ onnd den Voͤ-glen mit den vierfüſſigen thieren: Vder von wegen des lebens/ alß ein Wolff mit demHiuſchen. Es haben dieſe aber an geberden vnd jhꝛer art ein vnderſcheid: der von we-gen der jungen/ welche gemein iſt mit allen thieren. Dieſe feindſchafft alle ſeind bekañdt/1 en auch jhꝛe vꝛſach. Etliche aber haben ein vngewiſſe vꝛſach/ alß ein Sittapid ff Gleichergeſtalt wütet auch das Menſchlich geſchlecht wider ſieh ſelbs/ weil ein jedesin ſeinem Stammen begeret ewiglichen zu bleiben. Weil aber derſelbig mit Vernunfftbegabt/ vnd erkennet daß nicht dergleichẽ von jhme entſtehn mag/ begeret ex ſolliches inſeinen Neehſtoerwandten/ vnd ſtreittet auch de halben für ie.Dieweil er auch wol weiſt/ daß der Menſeh vieler dingen nohtwendig iſt vnd bedarff-damit er recht lebe/ vnd nicht von anderen oder auß armut erlige/ welches deñ alles außNeichthumb zu wegen gebꝛacht/ alß Freund Knecht/ Ehꝛ/ Schutz Schirm vnd Si-cherheit /kemnpffet er auch ernſflichen vmb die Reich thun/ peiniget ſich/ vnd iſt ſ 9
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