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leiſſig beſchꝛieben. Dann derſelbig Ochs wird auff dem berg Meſapo in dem Lande
Peonien geboꝛen/ doch allwegen mit gebognen hoͤꝛneren/ vnd mit langem haar an dem
halß/ wie die Roͤſſer haben.
Er ſcheißt ein mechtigen hauffen Drecks hinderſich mit welchem er die nachvol-
genden/ alß die Hünd vnd Menſchen abtreibet. Wañ die Bomaſa geberen will/ bewa-
ret ſie ſich alſo mit dẽ kot zurings herumb/ alß mit ein? Bollwerck vnd Schantzen/ daß
ſie genugſam ſicher von den Thieren. Ob ſie aber auch von den Menſchen ſicher ſeye/weiß ich nicht eigentlich. Man ſagt daß ſie verbreñ was ſie darmit anruͤre /wañ ſie auchdieſen von jhꝛen ſcheißt/ vnd die Jaͤger oder Hund trifft/ verblende ſie die:ſie werffe auchdeſſen nicht allein viel vnd weich von ſhꝛen/ ſondern weit vnd brennende.Er iſt viel groͤſſer denn vnſere Ochſen ſeind: dann es moͤgen ſieben Mann auff eineraußgeſpannenen haut ſitzen. Es verwunderet ſich aber Ariſtoteles billich/ warumb dieatur dieſem Thier hoͤꝛner gemachet/ ſo gar kein nutz ſeind s dieweil ſie einherwertz ge-
bogen ſeind/wie ſie den auch in vielen anderen Thieren gethan/ alß wañ ſie jhꝛes ampts
vergeſſen: nemlich allwegen das beſte zu außerwehlen wie auch in den Hirſchen/ weilder Eſtechtig Laſt vntuͤglich zu dem kampff/ vñ zu der flucht ſchwer/ vnd alſo hinderet/
voꝛab in den Waͤlden: oder hat die Natur allein in den aller vollkom̃neſten weißlichen
geha ndlet/ vnnd in anderen dingen das klein verachtet? Nein zwar. Dann wann einer
allein die Kefer fleiſſig bedencket/ oder etwas das noch ſchlechter/ wird er allenthalben
deren kunſt vnnd wunderbaren fleiß erfahꝛen. Vnnd darff doch dieſer treffenlich Phi-loſophus die Natur/ ab welcher er ſieh doch ſo ſehꝛ verwunderet/ nicht beſchirmen/ dieweil er nicht genugſamen grund gehabt/ alß ob die Natur hette vbel mit dieſem vnſchul-digen Thier gehandlet/ wann ſie jhme die Hoͤꝛner vmbgebogen hette/ dieweil es ſichmit ſeinem kot genugſam beſchirmen mag⸗ damit es nicht zu dem kampff zu viel gerü-
Wer kan aber nicht genugſam verſtehen/ daß vnſere Grund gantz ſteiff/welche allenzweifelhafftigen dingen/ ohn alle anklagung der Natur/ moͤgen genug thun. Dannweil der Ochs Bomaſus von anfang durch die Menſchen gezemet/ weil er grimm vndgroß/ hat er durch der Menſchen kunſt vnnd nicht von der Natur dermaſſen hineynge-bogens Horner bekommen. Wann nun dieſe etibas frey gelaſſen/ ſeind ſie in der nech-ſten olckeren Herde gefallen/ vnd alſo junge vberkommen/ ſo auch alſo hineyn gebo-gene Hoͤrner gehabt Alſo iſt auß der 15 01 ein Natur entſtanden in gleichen dingen/ ſoniche die Sach ſeſos/ ſondern allein die Qualiteten vnd vmbſtend belangen. Oder wieein E lefandt mit den zeenen ja mit den ſtupfflen geboꝛen wird/ alſo auch villeicht einVomaſus mit ſeinen Hoꝛnerẽ: welches ohn zweifel geſchicht/ weil er lang im Leibe ligt/
adervon wegen derſebarpffen feuchtigkeit. Vnnd dicses darumb/ damit nicht die mut-
Konnd das fang durch diegeſtreckte höꝛmer vmbkemen⸗ alſo hat dieſe liſtige Natur die„donner pineyn gebogen. Dann damit ſiedieſes Thier ut groͤſſe vnd mit ſeinem kot
waffnet/ hat ſie es alſo muͤſſen oꝛdi
ſchon gewachſen. Weil dañ denieſe hineyn gebogen weren/ vnt
anderen weg gefehlet.
iſt genugſam bekanndt/ warumb von noͤhten daßt des halben die Natur weder auff dieſen/ noch ein
nen/ damit ſie nicht geboꝛen wurde/ biß die Hoꝛner
ogeberen alle haarige Thier etwas ohnen gleich iſt/ dann ſie ſeind vollkommen⸗ engeound deshalben treffenlich hißzig welche Thier aber bůrſtige ſchwentz haben/ die haben cafe
ein kleinen Kopff/ vnnd groß Kinbacken alß die Roſſz/ vnnd Eſel: doch mag dieſe
deebnung nicht vmbkehꝛt werden/ dann die Delphinen vnnd Balenen geberen auch
ſacß cichen Thier/ vnd ſeind doch nicht haarig darumb mag daſſelbig wol nicht vr-ges. ſeyn/ alß wann man ſagt/ die zweyfuͤſſigen Thier ſeyen empfindtlich dann dieſeschieht nicht darum/ da ß ſie weyfuͤſſig/ ſondern daß das zwey fůſſig vnd des Thiersammen begriffen 5 i eb Eshat
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