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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CXCV
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3 lot des Pfeffers/ Geniſten ſaamen jedes ſechs quintlin/ die zerſtoſſe vnd gibe ſie hmſe in gutem geelen Wein alle tag eyn.)g 1 Wann ſich die Trauben anfahen zuferben/ ſo gib den Ochſen jerlich dieſe Artzney

e. One damit ſie geſund bleiben. Wan du ein Sctlangẽ haut ſieheſt hebe ſie auff/ vnd be-5 balteſie/Darmie du ſie meht mäſſeſt dlchen ſo du ſhꝛen bedarffeſt. n dieſehautDin-17 ckelkoꝛn/ oder Spelt/ Saltz/ vnd Quendel/ zerſtoſſe die miteinander/ vnd gib es de

15 Ochſen allen mit Wein in dem Sommer zu trinck en. Es ligt viel daran daß die Oeh-5 ſen allezeit gut vnd lauter Waſſer trincken/ ſollen ſie geſund ſeyn/ ſpꝛicht Ca ko.50 Man ſoll den Roſſen vnnd Oehſen Eiehene ſchoßlein mit dem Stto vnderſttewen:5 dañ alſo wird es weich/ wan ſie darauff lige/ vnd widerum hert wen ft eſtehn. Die Oeh-5 ſen werden von des ſuͤſſen Vlmerbaums laub Sonnen/ vnd waſſerbadung feißt. 8 ö5 Die Gniechen vertriebẽ die Maulwurf alſo/ ſie ſagten⸗ Man ſolle ein Nuß oder ein Kanes1 anderẽ Apffel/ ſo gleiche herte han auß peandnn deredbon demnach Stro⸗ Wachs5 Schwefel genugſam dareyn thun: Auff dieſes ſolle inan alle kleine zugeng vnd lufft5 löcher der Maulwuͤrffen wol verſtopffen/ vnd ein loch/ ſo etwas weiter/ offen behalten.1 f n dieſes ſolt du die Nu 5 ſo inwendig angezuͤndet iſt legen/ alſo daß ſte von dem einen

N det her moͤge Lufft empfahen/ welchen ſie an dem anderen oꝛt widerumb von jh laſſe.1 Vann alſo alle ſpelt voll Rauchs werden/ muͤſſen die Maulwüuͤrffe entweders gleich1 fliehen oder ſterben. Wann du die Feldmeuß löcher mit eichener Eſchen fuͤlleſt-1 werden ſie grindig vnd ſterben. Ieh ſag/ daß nichts ſchnellers alle Thier vmbbringet/ denn der Steckruͤblin ſafft/ welthes doch den alten vnbekanndt geweſen. Es iſt auch

5 5 gut von den vmbgebrachten Thieren zu eſſen/ ie ſeind Vierfuͤſſig/ Voͤgel/Fiſch5 Wann du einem Hund ein gekochten Froſch zu eſſen gibſt/ wird er nimmer von dit ö5 weichen /alſo ſchꝛeibt Saſerna in ſeinem Feldwerck darvon. Ich weiß aber wol daß ich0 dil Hünden offtermals froſche o ohngefeh gekoeher waren(geben hab welche mit nicht gehoꝛſam geweſen. Wann ſie aber etwan ein anderer ſchlecht/ ſo ſie von dir0 weichen/ vnd du jhnen allein zu eſſen gibſt/ bleiben ſte bey dir. Ettliche vermeynen wann6 muaanſtnen Brot zu eſſen gebe/ das man vnder der Achß len getragen/ alſo daß es von ſchweiß naſſz woꝛden ſeyen ſie den Herꝛen gehoꝛſam vnnd lieben ſie. Die anderen/ wel-0 ches doch handtlich zu ſagen/ wañ man das Brot in eines Weibs krankheit vnd blut a4 beſudle. Vnnd wann ſchon dieſes wahr/ ſoll man doch nicht ein ſolche ſchand begehn⸗ 10 Alle Thier /nieht allein die vierfůſſigen/ werden treff enlich vnnd gar bald feißt nach dhe ate% den dreytegigen Hunger/ mit der ſpeiß/ ſo jhnen fůͤglich iſt. Man vermeynet es ſeye den wacben.5 C doſſen das Bilſenkraue⸗S chneckenfleiſch/ Gerſten vnnd anders dergleichen gar koſ-1 lich. Den Schaafen iſt das Saltz in der Speiß gut: dann ſie werden fürnem̃lich durehf das Tranckfeißt. Die veſach iſ/ daß der hunger in dieſen Thiere die oberflüſſigefeuch-5 te verzehꝛet/ mehꝛet die hitz⸗ bringet viel tag begierde zu der Speiß. Die wildẽ Thierö lagen nichts nach der Speiß/ denn wann ſie die naturlich begierd darzu treibet.5 s hat aber die oͤltruſen ein ſolliche krafft vnnd nutzbarkeit daß ſie auch die Ochſen1 oo krankheiten beſchirmet vnd lustiger zu eſſen machet/ wañ man dieſe allgemaeh am6 vierdte oder fůnfften tag vnder die Speiß vnd Tranck vermiſchet. Alſo wañ man dieſemit Weintruſen Feygbonen ſafft vermiſchet/ auß wendig das Vieh chaaff damit beſtreichet behaltet es jhnen das Haar vnd Wullen/ darzu die Haut voꝛ reudig-f e ond auffſchrunden/ jn es mehꝛet jhnen auch die Wullen. Es iſt aber beſſer daß mani le geſchmierten S chaaf mit Saltzwaſſer abweſche. Der geſchmack von einer verbreñ-1 0 Katzen vertreibt alle arten der Wiſelein⸗Alſo geſehicht mit allen blutloſen Thieren/15 ledes in ſeiner art. N.0 ann man ein ſchwam̃ in feißte roͤſtet/ ſt der Hünden gifft/ dañ er frißt dieſen/ vnd

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