. 5 0crebij Von mancherley wunderbaren Sachen/den Moꝛt oder der Sawmutter ein mißgeburt⸗ welches auch den Schaafen geſchiche-Es verenderen auch die Sew jhꝛe buͤrſt/ auch die Hünd vnd andere vierfuͤſſige Thierje jünger ſie ſind/ je ſeherpffere zen ſie haben. e N W
Die vierfuͤſſigen Thier/ alß vnder den Küͤen ein kue/ vnder den Geyſſen oder Ziegenein Geyß/ haben auß jhꝛer art oder beſon deren natur viel milch: vnd darum̃ die kraut eſ-ſenden meh/ denn die fleiſchfreſſigen:dann ſie eſſen mehꝛ/ weil jhꝛ nahꝛung nicht ſo wolſpeyſſet. Doch meßꝛet den Thieren ſhz milch die Bonen vnd Erbſen: aber die tragendenvberkommen gern ein miß geburt daruon. Alſo thut jhm auch der Cytiſus/ oder Geyß-klee/ von welchem Virgilius ſagt: VVV e
Dem geilen Zieglein nichts gebꝛiſt ⸗/Das grun Geſtend ſein nahrung iſt.
Wiewol dieſes nicht alſo nutzlich in der Speiß waff es grůn iſt⸗ dann es brennt/ di -
weil ſein Blume treffenlich hitzig iſt. Wañ du die Katzen daheim wilt behaltẽ/ ſo ſchnei-de jhnen die oꝛleplin ab /daſi alſo ſehꝛ foͤꝛchten ſiedes Taw vnd Regens tropffen/ daß ſiejhnen nieht in die ohꝛen gangen Die Hauß katzen haben mancherley farbe es ſeind auch
deren viel arten/ den Parden vnd Panterthierẽ gleich. Die wilden ſeind Aſchfarb/ die-
weil die Haar von des Luffts eigenſchafften ſehꝛ geendert⸗ vnd dunckelfarb werden/ alßdie aſchfarb iſt/ dañ ſie hat wenig lieh t in ſhꝛen. Welehe Thier zam werden/ mag man
vnderweiſen/ alß die Geyſſen oder Ziegen/ Eſel/Hünd/ Katzen vnd Lutren/ welche die
Fiſch nicht anders/ alß die Hünd die vierfuͤſſigen Thier in das Garn treibe. Es iſt auch
ein groſſer vnderſcheid in den Thieren nach des Lands ark. Dann die Frantzoͤſiſchen
Hünd/ voꝛab gegen Niderland/ ſeind viel gelirniger denn die anderen. Auch die Roſſz
in der Inſel Elandien/ welche man lernet zu rings vmb gehen/ vnd die Menſchen ſt uch
ſo gezeichnet ſeind/ alß die gebarteten oder hogerechtigen. Dann ſie erkennen die ſtimm
deſſen der ſie aufferzogen/ wol/ ſie ſpꝛingen durch die Neyff/ ſehlahen hinderſich⸗ vnnd
fallen auff die Knie. Dieſe werden ernehꝛet mit fiſchen/ Dannhols vnnd Eſten: ſie
trincken auch Bier. Dañ dieſes Tranck/ wie auch der Wein/ machet die Thier gelirni-
ger/ vnnd jhꝛem aufferzieher gůnſtiger/ wie man in den Voͤglen ſicht. Die Meuß ſo inHhHaeuſeren wohnen ſeind auch wild/ vnnd moͤgen nicht zam werden: weder allein die ſoaußen Murmelthier oder Bergmeuß genennet werden. Doch hat Albertus zum andern maden del geſchꝛieben /er habe ein Mauß geſehen/ welche auffrecht geſtanden/ vnd ob dem Malzeitö das Liecht gehebt: villeicht mag er die Bergmauß verſtanden habẽ. Es iſt auch noch einandere art Meuß/ welche ein andere ſpeiß vnd tranck braucht/ ond dieſe( wie geſagt) ven
moͤgen viel dings. 5 5 8 8 1
Sas XXXIII. Capitel.Von der Vierfuͤ ſſigen Thieren eigen ſchafft.
„„ eingeſperngtefarb habe ind gemeingklich beſſtgdergHunde farb. e chen die roten/ vn die eyſenfarben/ welche rauch haar auff dem ruckt5 X haben. Dan ſie ſeind eines ſelzamen vñ vnſtandhafftigen gemuͤts. E
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5 haben auch die Hünd(wie wol bewuſt) ein zoꝛnmuͤtige natur: des ha 5
ben wie die zoꝛnmůtigen vñ vnſtandthafftigen Menſchen zu der Verehterey geneigt/ alſo ſeind die Hünd/ die ein geſpꝛegte haut/ halb walvnd ſchwartz habe gar ſeltam. Welche aber ehſenfarb/ haben ein 1115breñte Gall mit deren ſie gar erfůͤllet/ zu voꝛauß wañ ſie auff dem rucken rauch haar 99ben: dann dieſes iſt ein zeichen der troͤtkne/ nnd ſeind deshalben boßhafftig. Dergleitnauch die kleinen/ dann das blut ſo bey dem Hertzen ſendet/ mag in dem Hirne nicht ka 5
werden/ weil dieſe nicht weit von einander ſeind. Alſo auch die magere/ dann die fa,
ten nenen/ durch jhꝛ feuchte qualitet der Gallen jhꝛe brunſt: Demnach welehe aueha n S