dess lauffenden Waſſers kelte erquicken. Ob aber auch die M
Das Siebende Buch. 5 crej
anders beſchlieſſende/alß wañ jemand alſo ſagt: Oer Hund nagt die Bein/ darumb na-gen die Sternen am Hiſfiel bein: dann es ſind ettlietze Sternen die man Hünd nennet.Es iſt aber dieſes ein gantz ſteiff Argument/ daß die Fiſch den Athem nicht an ſich zieden weil der Lufft vnder dem Waſſer nicht mag verboꝛgen ſeyn. Wann der auch zu zei-ten vorhanden/ hat ſieh nicht gebuͤren wollen/ daß ein natuͤrlicher vnd gemeiner Handelan einer vngewiſſen Sach/ ſo ſich ohngefehꝛ begebe⸗ ſtehen ſolte/ ja der ſich nicht alleinohngefehꝛ begibt/ ſondern auch welcher der Natur gar zuwider iſt. Was aber dieſes fürlement/ſo in einem vermiſcheten ding ſind/ iſt an einem andern oꝛt angezeiget woꝛdẽ.ann man nennet die Element den Propoꝛtzen vnd nicht Subſtantzen nach. NDaß ſieaber die Bein auffheben/ ſo die Fiſchohꝛen bedecken geſchicht zum theil daßſie ſich von dem Waſſer erkůlen dann weil ſie der angeboꝛnen werme wenig haben/ iſt genugfam daß das Hertz durch die nech ſte vmbligende oͤter erkůlet werde⸗ dann es erzeigtich niergent ein Genglein/ durch welches der Lufft/ ob er ſt chon voꝛhanden/ zu dem Herzen kommen moͤchte. Wann auch dieſe auff einerley geſtalt athmeten /ſo ſich der Fiſch-ohen Deckel zuſamen ziehen/ lebeten ſie lenger auſſerhalben dem Waſſer/ welches dochnicht wahꝛ iſt: ja ſie lebeten minder/ dann ſie erkuͤlen fich nicht ſo wol/ ob ſie gleich nichto ſehꝛ von dem Lufft verletzet werden. Was man aber von Erquickung des leblicheneiſts der Thierẽ/ auch auß des Luffts Subſtantz ſagt/ geſchicht in den Fiſchen durch
das falt Waſſer: dañ es auch in den jrꝛdiſe chen Thieren nit eigentlichen auß dem Lufft-
ſondern auß dem ſubtileſten Geblüͤt /ſo von dem Lufft iſt/geſchicht. Deshalben ſind dieJiſeh/ weil ſie den Lufft nicht athmen eines tollen verſtãds/ dieweil ſie keine ſubtile Getter haben moͤgen. Daß ſie aber das Waſſer an ſich ziehen /h Hertz zu erkuͤlen: demnachauch daß man von dem keichen vnd geinen in der Hitz ſagt/darzu auch des Hertzen gele-genheit/ bey den Fiſe chohꝛen an dem oberen Leib/zeigẽ an/ daß ſie ſich ohn vnderlaß von8 Rucken keſpirieren vnd ath-nen/ ver meynet Aristoteles/ daß eben dieſelbige vnd viel g iſeh ein Getoß machen aberein ſtimm haben/ nemlich ſo der innerlich Ge denſſtehaben bewegewirde. Dan(wieKaaneldet) haben ale Fiſch innwendig einen Lufft/ entweders jun der Blaſen oder zwi-en dem Rucken vnd Bauch/ vnd haben kein beſondere fehle darzu. Darumb leugnetniemand daß ſie Lufft bey jhnen haben: daß ſie aber alhmen vnnd den euſſerlichen Lufftan ſieh ziehen/ iſt nicht wahr dann die Mucken moͤchten leichter den Athem an ſich vnd1 0 thun/ denn die Fiſch/weil ſie in dem Lufft leben. 8„Es lebt aber ein jedes Thier in dem Element/ da es wohnet. Daß aber die Fiſch inndem Waſſer von ſtundan ſterben/ ſo man das Geſchirꝛ bedecket/ dem iſt nit alſo. Wannſie auch deshalben ſtůrben/ wurden ſie gleich obſich tringen/ welches doeh nit geſchicht:ann es faden wol alle Fiſch etwan oben auff dem Waſſer/ aber keiner anderen vrſachdenn jhꝛer Nahrung halben. Wann auch der Wind waͤyet/ wurden ſie zu oberſt emboꝛen Waſſer ſchwifen/ ſo ſie doch dazumalam meheſten verboꝛgen ſindt. Doeh ſterben ſieetwan ehe wann man das Geſchirꝛ zuthut/ weil das Waſſer nicht getemperiert wird-Lauch die Men fchen inn einem trockenen Lufft inn den Eynoͤden⸗ ob jhnen wol amFranck nichts manglet. Wann aber jemand die in ein Geſchir beſe chleußt ſo nicht vollWaſſers iſt/ lauffen ſie zu dem oberen theil/ von wegen des Luffts werme/ vnd nicht vonin Jen mangels. Dann zu erſten werden ſie deshalben des Luffts ſo vnder dem WaſſerAechichr heraubet(ſo du wilt kufft darunder zu ſeyn aulch nicht von dem oberen/ ja vongar keinem⸗ dieweil ſich der Lufft durch die Hand nicht hinderen laſſet/ſondern tringeturch die Finger: darumb erſticken ſie/ wann der Lufft weleher das Waſſer hin vnd her
waͤget/ nieht bewegt wirdt. Alſo ſeye von der Fiſchen Getoß genugſam geredt.8 ie Schnecken haben Lungen/ vnnd ſind die Krebs zweyerley arten/ ſo im Waſſermud auff dem Landt leben/ deshalben wird mit dieſem Argument bewiſen daß die Fiſch
cht athmen: dann ſie fahꝛen zu oberſt auff dem Waſſer wann ſie woͤllen. Auß 15 ö8 5 8 u ij chem