Sieh ef 8de ſtchen auch die Gz efider zugeeignet/ vnd von nohten geweſen: dann ſo er deren manglete/
moͤcht er ſich weder bewegen/ noeh hin vnd her fahꝛen. Deshalben hat die Natur zwey-
erley arten Geftder machen ſollen/wiewol in dem Nammen kein vnderſcheid. Dann
ccrrro Von mancherlep wunderbaren Sachen/
Zum dritten ſeind vber die Fiſchohꝛen/ vnnd eyngeſchloßnen Lufft im Leib/ den Fi
etliche ſind beweglich/ alß die an ſeiten vnd vnder dem Bauch ſtehen/ mit welchem ſichdie Fiſch bewegen moͤgen: etliche ſind vnbeweglich/ durch welliche die Fiſch ſhꝛen weg
richten/ vnd das Waſſer ſich leichtlichen von einander theilet/ ſo an dem Rucken ſtehen.Der Schwantz aber hat zweyerley Nutzbarkeit/ dann er leytet den weg/ vnnd theilet dasWaſſer von einander. Wann er ſich auch bewegt/ wie das Ruder im Schiff treibet esden Fiſch herumb: deshalben ſeind wenig Fiſch die kein Gefider haben. Die Murenaoder Meerſchlangen iſt vaſt allein vnder allen/ ſo kein Gefider hat: dieſer Fiſch wirdauch zu zeiten vnſinnig/ darumb ſoll man in dieſe Weyer keine andere Fiſch thun/ denneben dieſe/ ſo jhnen zu der Speiß geben: dann mit jhꝛer freſſigkeit vnd taubheit erſchopf-fet ſte alles. Die Schlangen/ Ael/ Congri oder Y eeraal/ vnd Olrupen haben Gefi-der. Die Seh langen nemlich vnd die Ael allein bey den Fiſch ohꝛen/ damit ſie den Kopffleichter wenden mogen. Wann dieſer gewendet/ mag ſie den anderen Leib/wie vnd wohin ſie will richten. Alſo auch die Meeraal/ vnd e dchlangenfiſch: in wellichem Ron-delletius aber fehlet/ da er an dem oꝛt den VBellomum anklaget. Dann in der Figur zei-get er diß/ vnd in Woꝛten ein anders an. Ich hab dieſe zum offtermalen zu Diepen miteinem weiſſen Bauch vnd bleichen S trichen/ die von dem Kopff zu beyden ſeiten nabgegangen/ geſehen: ſie haben Zeen/ vnd bewegen ſich wie die Ael/ doch ſeind ſie etwasgroͤſſer/ alſo daß man ſie vber fuͤnff Ellenbogen lang findet. Man ſagt/ ſie ſollen in Sycione ſo groß ſeyn/ daß man die ſchwerlich auff einem Wagen fuͤhꝛen mag.
Bruregenſe Der Murenen biſſz iſt nicht ohne Gifft/ viel minder denn der Schlangen. Dieſer
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lahlengen hat ein Schnabel/ vnd ligt inn dem Sand verboꝛgen⸗ bei er ſich eyngegraben
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diegroͤſſer waren denn die Ael/ welliche die
hat/ wann er auß dem Meer gehet. Der Myrus hat a uch keine Gefider/ alſo daß manvon des wegen vermeynet/ es ſeye dieſer Fiſch auß der Murenen art. Alſo manglen kei-ne iſch des innerlichen Luffts/ vnd gar wenig des Gefiders/ darzu wenig der Fiſchoh-ren. Dann der mehotheil ſeind gehoꝛig/ vnd haben den S chwantz oder die Fuͤß- Wann7 das Gefſider eigentlichen verſtehet/ manglen weniger der Fiſchohꝛen⸗ denn des
Das Meer wiſelein oder Vleupen/ iſt an der groͤſſe vaſt wie die Ael/ hat ein Maulwie die Segel/ ein Rhoͤꝛen auff dem Haubt⸗ die ſo ein Lungen haben/ vnd hat dochn M af en darumb geben -1 nd men d e ede ond das Waſſer zu den Fiſchohꝛen ziehen moge.Dieſe ſind mit einer dicken Haut bedecket/ vnd hahen 1 beyden Faaber an dan Aucken haben tie zwey Geſider doch keine an den ſeten oder am Bauch-damit ſie ſchwimmen mogen. Sie haben ein fleckechtigen Rucken/ weiſſen Bauch-
endalb mich beduncket ind ſieniche ſoliehlich am Geſchmack alß die All ſie find a-
ber etwas herter/ wiewol ſie mir vmb der ſelzame willen⸗ ſolten baß geſchmeckt haben.Wie wir auff der iger daher fuhꝛen⸗ bo ede oder ichen da voꝛnen am Schiffrend lel/welliche die Schiff leut frengen: doch ſeind ſie etwas di-cker vnnd kurzer denn die Ael vnnd haben keine Bein. Wir hatten vnſer Reiß inn demFrüling u wellicher zeit dieſe Fiſch in die flieſſenden Waſſer lauffen/ Eyer zu geberen-vnd ſmmen demnach mit ſhꝛen Jungen ſoider in das Meer. Sie hangen alſo ſteiff anden Schiff von wege des Pechs Geruchewieman vermepnet daß ſie auch dz Schiffwaf ſie ſich an die Le ee ee Schilden haben uf halten odcr inwelageſten verhindere auß welch ervolget(wie viel vermeynen)dieſes ſeyen die rech-ten Remoꝛen vnd Zugfiſch/ von welehen zu anderen zeiten viel geſagt worden. Bose