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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCXLII
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Selen, Dieaber auß der feule ohne ſaamen herflür kofſten ſind gar viel daß es eg gewiß daß

cerlij Von mancherley wunderbaren Sachen/n Es ſeind die Lamien damit ich zu einem jeden ein Exempel ſe atze/ treffenlich groſſſFiſch/ alſo daß die mittelmeſſigen vber die tauſendt pfund wegen die groſſen mag malauff keinem Wagen fuͤhꝛen. Sie ſeind auch gar freſſig/ alſo daß Rondelletius anzeiget

man hab in deren leib gantze Menſchen/ ſo in Küriß angethan gefunde. Man vermey-net auch des halben( ſo es etwas zu de Handel dienſtlich es ſeye der Fiſch dieſer art gewe-ſen/ von welchem Jonas verſchlucket woꝛden. Ex hat ſechs zeileten deen nach einander/welches wol zu verwunderen: vnder welehen die euſſerſte herauß gehet: die ander iſt ge-ſtrackt: die vbꝛigen ſeind innwendig vnd krumt. Die Frantzoſen nennen dieſe Sch lan-genzungen. Ich hab auff ein zeit etliche auß dieſen zu Rothomagen gekaufft/ ſo gantzkrumm/ vnnd den Habicht klawen gleich geweſen/ doch laſſ. en ſie ſich leichtlich zerbꝛe-chen. Es ſeind deren viel an der zahl/ etwan bey zweyhundert/ vnd noch mehꝛ. Alſo ver-fauffen ſie auch des Fiſch Sargen oder Geiß brachſmẽ malzeen/ für die Stein/ ſo manin den krotten Kopff en findet/ Crapandinen nennet. Damit ich aber wider zu den Ismien komme/ ſo haben ſie gar herte gehůrnete Augen hinden vnd voꝛmen/ vnd nicht wie dievierfüſſige Thier. An ſſatt der Aderen aueh ſo die Augen ſteiff behalten/ it ein hertekr-ſpelechtige ſubſtanz. Wann man dieſe zeen zu pulfer brennet/ wird ein gut Zanpulferdarauß gemachet. Welche aber die eyer von ſonen legen/ dieſe geberen jhꝛe Fiſch auß deneyern. Damit auch viel Fiſch ſeyn moͤchten/ haben die eyer muͤſſen klein ſeyn. Es kond-teen aber auß den kleinen eyeren die Fiſch nicht koſſtlich fürkorſten/ darumb hat die Na-d tur geoꝛdnet/ daß ſie von auſſenher zuneſſien/ vnnd ſolches bald/ damit ſie nicht verdur-ben. Des halben wann ſie von Fiſchen konten/ wachſen ſie gar bald: daũ ſie haben ſchiereines Saurteigs krafft/ vnd gehn von ſhnen ſelbs bald auff/ ziehen auch der Erden vnddes Waſſers feuchtigkeit an ſich. Das menſlein ſpꝛeitet außwendig ſeinen Saamen da-ran/ deſſen es denn viel hat/ wie die weiblein viel eyer. Die eyer wachſen auch gar bald-weil viel feiß tigkeit in jhnen begriffen/ die ſich leichtlieh außſtrecket. Auß dieſer vꝛſachwachſen die Welſen vnd Murenen alſo ſehꝛ/ daß man alle tag geſpuͤren mag⸗ wie vielſte gewachſen vnd zugenommen. Es iſt aber angezeigt daß diefe/ ſo hald wachſen/ eineskurtzen leben ſeyen. JFFCC GF.

bens om die Cypꝛinen/ Sehleyen⸗Ael/vñ Grundelen oder Stintz alf v herkommen. Under allen

Fiſchen die ohne ſaamen fürkoſmien/ haltet man den Eyprinen oder Schleyẽ in den ſuͤß-ſen waſſeren für den größten. Dieſen neſtet man zu Mehland ein Carpanen. Esiſtenßwunder/ daß er nicht allein derf ſondern auch von eyeren furkom̃et/ vnd dieſes in treffenlicher anzahl: Dann man glaubet gebere im jar drey mal. Man ſagt/ enwachſe bey zweyen ſehuhen lang doch hab jch hn etwan groſſer gef ehen. Man zehlelauch vielerley Fiſch in dieſer art Zum erſte die Sardoer/ welches Jiſch von herteten ſeind vnd vngeſehmackten Fleiſch/ ſehlecht/ doch zimlich breit demnach die E laua-ten vnd Delphinalen/ weil dieſe geſchnablet feind/ vnnd zu beyden ſeiten an dem oberenthellettlich angehenckte flügel haben /alſo auch die Balleren vnd Bangeren. Sie baben all keine Zeen in dem Maul/ wie auch die Schleyen /e ondern allein die malzeen be?dem Schlund ſtehn/ wie ich auch in den Schleyen vermercket. Sie haben ein fleiſchl-gen Rachen/ zu hinderſtim Maul zwey bein ſtehn/ im Rachen aber ein dreyeckechln-ges/ durch welche weil ſie zuſafñen gehn/ die Speiß behalten wirdt. Sie haben auch anrucken ſpißige ſtachel/ vnd an dem gantz leib breite vnd herte ſehůppen. Ob dem Rachelhaben ſie einen ſtein/ welcher den Durſt vertreiben ſoll/ darzu das bluten auß der 5ſen/ wann man dieſen in den Mund haltet. Er ſoll auch trefflich nutzlich ſeyn⸗ denen ſedas Grien oder den Nierenſtein haben. Es iſt nichts gewiſſers deñ daß ſie ab dem 50

der erſtaunen. Er wachſet gar ſchnell/ vnnd wird in dꝛen oder vier ſaren der gant 1 0

voll/ da die kleinen werden groß vn auß wenige gar viel. Eo it ein ſchlechterfiſch oeman dere viel findt: die doꝛnechtige art aber iſt die ſchlechteſte/ vnd geungeſte. Er iſſe, 10.

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