cekllij Von manche
ner feuchten feiß tigkeit/ wie man
rlep wunder baren Sachen/
die auch onder der Erden findet, Daher zeiget Ronde
letius an/ daß in dem Magaloniſchẽ ſee treffenlich viel Ael gewachſen/ alß man ein tod
Roſſz dareyn gewoꝛffe
ſeind/ vnd einander gantz gleich/ alß ob die von eines Thiers ſaamen kemen/ geboꝛẽ wer-
den. Es iſt gewiß/ daß man in dem bach Mincien vnder weilen tauſendt beyeinander oheinem hauffen fahet. Warum hauffen ſie ſich alſo zuſanſiens es geſchicht auß foꝛcht/ od
auß mangel der werme(wie geſagt iſt) oder daß ihnen ſolches fůr ein beyſchlaf iſt: dann
wann ſie beyeinander ſeind/ mehꝛet ſich jhꝛart. Dann es iſt gleublich wie etliche Thietallein von dem ſaamen an jhꝛer gewiſſen ſtatt geboꝛen werdẽ/ alß die vollkom̃enen ſeind:etliche aber ohne ſaamen vnd jhꝛẽ beſondern oꝛt/ alß dieſe/ welche allein von der faulungfürkommen. Alſo werden auch etliche auß dem ſaamen/ aber nicht in jhꝛer gewiſſen vnd
beſonderen ſtatt/ alß die Ael ſeind. Der ſaamẽ aber iſt etwas feißtlechtig/ welche nicht voneinem beſonderen oꝛt herkommet. Doch wird der zu gewiſſer zeit vollbꝛacht/ alß in dem
Oetober/ vnd waft ſih jhꝛen viel zuamen thun. Es ſeind auch ettliche vnder ihnen denmennlinen gleich/ haben aber ein dickeren/ breiteren/ vnd kuͤrzeren Kopff,Die weibleinhalten ſich nach dem widerſpiel. Hie erzeigt ſich wunderbar des Ron delle ti liederlich-
i keit /wel cher vaſt in einem bladt/ da er die mennlein beſchꝛeibt/ jetz ſagt/ ſie haben ein len-geren/ denn ein kuͤrtzeren Kopff/ alſo daß man ihm kaum in einem Handel vertrawen
darff. Ich begeret von Hertzen/ daß er die ding ſo er hat laſſen außgehen coꝛrigierete dalwann ſolches geſchehe/ were ſein arbeit nicht zu verachten. Wañ ſie todt ſeind/ſehwim-
men ſie nicht auff dem waſſer daher wie andere Fiſch/ dann ſie haben kein blateren die
voll Lufft ſene/ alß die anderen. Deshalben werden die Ael zum erſten auß der einigenfeulung der feiß ten feuchtigkeit erboꝛen/ wie die Bien vnd Weſpen. Demnach viel rin-ger auß des einen ſafft oder ſchaum/ vnnd am aller leichteſten/ wann deren viel zuſamenkomen. Darumb iſt kein wunder/ daß ſie vnder d Erdẽ wachſen/ wie auch die Schlan-gen: daß weil ſchier allenthalben vnder der Erden wie geſagt)waſſer iſt/ wie auch in eineſchwam /alß die Schlangen auß der feuchten Erden/ werden auch die Ael auß de Waſ-ſer/ ſo vnder der Erden iſt. Vnd( wie gemeldet) wann eine herfůr komen/ werden auß de-
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dann die Meerjgel vnd die Wuͤrme werden von dem Sand erhalten.
Obleichergeſtalt werden auch die Hecht vnnd Sehleyen ohne ſaamen vnnd auß dein n
ſaamen geboꝛen. Dann man findet ſie in den Weyeren/ in welliche man ſie doch nicht
geſetzet hat. Wir haben aber an einem anderen oꝛt angezeigt/ daß es nicht vnmuͤglich
ein Fiſch von dem ſaamen vnnd von ihm ſelbs geboꝛen zu werden/ wiewol Ariſto tells
rechnung ſolliches nichtanzeiget. Die Schleyen kennet jederman/ denn man vermeh-
net daß deren brůen ein jede maſen vnnd flecken hinweg nene/ dieweil ſie zeh vnnd klebe-rechtig iſt/ alſo daß ſie der maſen materien an ſich zeucht. Bellomus zeiget an/ ie habenStein im Kopff: doch hab ich dieſe noch nicht geſehen: dann ſie ſeind klein/ vnnd habenmancherley farben/ vaſt zwiſ chen dem gruͤnen vnnd geelen. Sie haben jhꝛe zeen bey demSchlund( wie ich geſagt hab) ob wol Rondelletius darwider iſt. Er mag ent ſchuldigelwerden/ weil er geſagt/ ſie ſeyen nicht in dem Maul/ dieſes heiſſet aber betriegen vnn
nicht lehꝛen. Dann wann wir ſagen/ ſie haben weder Zeen noch Zungen im Maul vel
ſtehen wir dieſes von allen oꝛten des Mauls. Man glaubt daß die Hecht auß derSchleyen ſaamen geboꝛen werden/ es ſeye auch ein freundtſchafft zwichen ſhnen
iſt gewiß/ daß dieſe in dem Fruͤling von einem anderen ſaamen in den Weperen gebor etwerden/ weil ſie weder allein/ noch ſo man ſie ſetzet/ von jhnen ſelbs in dieſen fürkon
men. Welche reſpirieren onnd athmen/ die werden auß dem geblüt ohne Eyer geborenvnd vieleicht nicht alle. Dann daß die Wiſelin oder Olrupen athmen/ zeigt das? Nalt
an/ ſo in dem oheren theil des Kopffes ſtehet/ vnnd geberen doch keine Thier, Dee 5
n. Auß welchem abzun emen daß des Plato nis Idee vñ eynbildt-