—
PEP(/////
Das Siebende Buc. Mcclirdenn biaderen theil breiter denn am vorderen leib wider auderer Krebſen gewonheit: dieefůß ſeind nicht allein lang/ ſondern auch dick/ vnd danoꝛnen geſpitzet/ auch gantz vndgar haarechtig. Rondelletius zehlet dreyzehen gattung/ doch zehlet er die Cantellen vndleine Krebs lein darunder. Es iſt aber gewiß/ daß viel mehꝛ gattungen ſeind⸗ welche
doch alle zwo ſeheren vnd zum theilacht fuß haben. 5 eEs haben auch die Krebs fuͤrnemlich vnder den Augen zwey loͤcher/ vnd zwey breiteanheng bey dem Maul/ welliehe vaſt alle darzu gemeingklich nutz vnnd gut/ daß ſie dasempfangen waſſer dureh die löcher herauß ſpewen/ vñ mit beyden anhengen das Maul
beſchlieſſen/ welliches ſte vmb vielerley kommlichkeiten muͤſſen offen haben vnnd zer-
thun/ damit die kochung vnnd das athmen nicht verhinderet werde/ oder vmb ſonſt be-a ſchweret. Der ſchwantz iſt darumb breit geoꝛdnet/ damit ſich die eyer darunder erhaltenmoͤch ten: es ſeind auch haar darunder/ an wellichem ſie hangen. Dieſes iſt aber das fuͤr-
nemeſte/ vnnd wol ſo bald von wenigen wahꝛ genommen woꝛden/ wann die Eyer inn-
ü wendig vollkommen ſeind/ wie doch widerumb andere an dem Schwantz hangen moͤ-
*
gen/ wellicher darumb inn den Weibleinen breiter iſt/ vnnd iſt des Schwantz breite inn
Vrewleins. a d. aWeil aber die Natur nichts vmb ſonſt thut/ vnnd aber jhnen ein geſtalt im Leib ge-den müͤſſen ſie dieſe gantz geberen/ wie ſolliches Ariſtoteles von den Locuſten vñ Meer-dewſehrecken bekennet. Deshalben wann die heutlein luck woꝛden gebieret ſie dieſe-ond liſet ſolliche durch jhꝛe eigene feuchtigkeit gleich vnder dem ſchwantz zuſaſien/ vndgencket ſie an die aͤderlein: daſelbſten werden ſie außbereitet/ weil ſie von jhꝛer art kaltend/ nach vergleichung des Thiers. Dann ettliche ſeind von ihnen ſelbs alſo/ wie derviſchen/ ſo keiner außbereitung vnd erhaltung bedoͤꝛffen: etliche ſeind allein alſo/ nachvergleichung der jungen/ alß der Voͤgge n.„558 Der Gamaren eyer( ſo auch ein art der Krebſen) halten ſich auff beyde weg/ darunt
Alen arten der Aſtacen vnnd Krebſen das fuͤrnemmeſte zeichen/ des Menleins vnnd
bedoꝛffen ſie auch einer wermung. Deshalben werden die Thier alſo erboꝛen/ daß ſiegoch an den eyeren hangen: dann man ſicht die ſ. chaalen noch am ſehwantz⸗ wann dieGamaren außgeſchloffen. Es haben auch vmb der vrſach wegen die Gamaren fuͤnff
8 der an dem ſchwantz/ damit wann ſie gehen/ die eyer nicht zerſtoſſen oder verzettetwerden. E 5
mii den ſe
Es hat auch der ſchwantz ſechs theil vnd Geleych/ damit er ſich kom̃licher be-ge. Dann an demſelbigen oꝛt ſeind die Gamaren am aller ſterckeſten. Sieſchern der Bruſt( ohne die ſcheren vnnd füͤß/ noch andere einfache fuͤß/ alſo daßeren zehen ſeind) noch zwen kleine fuß /auff jeder ſeiten einen/ vnd noch zwen
am aller kleineſten. Ich welß nicht ob ſie auff dieſen kleinen auch ſtehen. Sie haben
zu beyden ſeiten drey angehenckte haarloͤck. Auß dieſer art iſt auch die Spinn mit ei-
em kleinen ſubeilen onnd durchſcheinenden leib/ darzu mit zweyen hoeren vnnd
der an wollen wir auch zum anderen Vnderſcheid der Fiſchen kommen/ welcher von Lichen.er geſtalt genommen: dann man findet lange breite/ runde/ dicke/mit viel fuͤſſen /ohne tall ev ge-
gen beinen: doch iſt der Floch dem Hewſchrecken etwas gleicher/ vnnd hat einesbenſchen angeſicht/ aber gar klein. Es ſeind dieſer/ ſo die Fiſch plagen/ treffenlichenic welliche ſonſt inn einem tieffen ſchlaf pflegen zu ligen: desgleichen auch die Meer-duß/ welliche den eſelinen oder Heſelingen gleieh iſt/ die man vnder den eymeren fin-er! einer Bonengroß/ mit viel Geleychen /h at ein leib wie die hirſthenkefer/ zwey hoͤꝛ-0 ond viel krummer beinen: die Meerbremen iſt noch kleiner vnnd vergleichet ſich
bannen vnder den flaͤglen.
2 einem Scorpion welliche die groſſen Thier treffenlieh bel plaget/ voꝛab dis
fe wie die Menſchen/ vierfüͤſſige Thier/ Vogel/ oder auch wie der Werckmeiſterennſtrumenten/ vnnd nach anderer geſtalt: wellicher erempel wir e e