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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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CCLX
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cclr Von mancherlep wunderbaren Sachen/

theil woͤllen außlegen/ oder wir haben die an anderen oꝛten angezeigt.

Auß dieſer art iſt die Libella vnd Bleywag/ zwar ein wunderbarer Fiſch/ welcheshaubt einem langlechtigen Hammer gleich iſt/ vnnd hat Zeen in der oꝛdnung wie die

anzeigungen der freſſigkeit vnd grauſſamkeit.%Der Vranoſcopus/ ſo den Himmel anſicht/ hat die Augen auff dem haubt/ vnd iſt

birgt er ſich in den Schleim/ vnd ſtellet den Fiſchen nach. Rondelletius rhuͤmet ſich/ ethabe den brauch vnnd nutz dieſer anheng zu erſt erfunden. Wann er ſolliches von den

Alten erfunden.

da vo men hat er ein groß Maul/ vnnd gehet ihm der vnder kinbacken weit herfür/ alſodaß man vermeynet er geine für vnd füt:er har auch ein breite Zungen/ ſo lenger iſt dennder ober kinback/ auch ein haut die vaſt an dem oberen kinbacken hanget/ darzu inn dem

auff dem haubt/ ſo mit ſpizigen Doꝛmen vmbgeben/ voꝛ wellichen ſeind zwen duͤnner-Fiſchen nach/ wie er auß Ariſtotele bekennet.

dann er iſt nicht gut zu eſſen. Man vermeynet auch es ſeye nichts denn der kopff vnnd

te er auch die geboꝛnen nicht in das Maul nemmen/ wie die anderen thun. Vnnd ob

woͤllen gehen laſſen/ weil ſte auch von dem Fuchs gebiſſen/ welcher gar ſtarcke Zeen hal.Aberes geſchicht viel dings das man ſchwwerlich glauben kan. Wan man diefe auß-1 17 vnd ein kertzen darauß machet/ leuchtet ſie wol/ vnd ſoll ein grewlich ſchauw-Raun. Die Raien oder Rochen ſeind auch auß der kroͤſpelechtigen Fiſchen art/ deren dochviel gattungen vorhanden/ glatt/ geſtreifft/ geſchneblet/ mit ſpitzen/ vnnd ohntſpitz/ augechtig/ ſchoͤn/ vnnd rauch. Die Aſterien vnnd Sternfiſch ſeind anzweyerley art/ glatt vnnd rauch/ doꝛnechtig/ mit neglen/ ohn ſpitz/ vnnd mit ſpitzen-

zeigungen har... F 1Die geſehneblete mieden ſpitzen/ ob ſie wol allenthalben an dem ſeh want ſpitzen hat bfindet man doch noch drey oꝛdnungen an einem beſonderen oꝛt an jhꝛen/ vnder 1 5

Bleywag/ auch die Augen in dem hinderen theil des Haubts ſtehen/ welliches gewiſſe b

alſo freſſig/ daß er voꝛ voͤlle zerbricht: er ſehlafet am tag/ vnd ſchweiffet zu nacht hinher. Zwiſchen der Zungen vnd dem Maul hat er ein fleiſchigen anhang/ mit dieſem ver-

Fiſchen verſtehet/ ſo laß ich jhme dieſes nach: wann er aber in gemein redt/ iſt er widerſich ſelbs/ vnnd gedencket nicht daß er an einem anderen oꝛt gelehꝛet/ es haben dieſes dit 55Dann in beſchreibung der Meerfroͤſchen bekennet er f olliches: es iſt ein ebener vnnd

Merfrö ch. kroͤſpelechtiger Fiſch/ mit einem ſchwartzen/ runden⸗ ebenen vnd groſſen kopff. Wasweiters daran hanget/ mag man den ſchwantz nenen/ alſo hat er ein gar duͤuen Bauch

Rachen vnd zu beydẽ kinbacken/ auch zu vndereſt bey der Zungen groß ſcharpffe Zeenſtehen/ ſo ſich wider in das Maul biegen/ alſo daß man vermeynet(wann man nichtfleiſſig darauff acht hat) das Maul ſeye gar beinen. Die Augen ſtehen beyſeitz obenweiſſe vnd lange anheng/ mit wellichen er ſich in den Schleim verbirget vnd ſtellet denAlß ich zu Diepen geweſen/ hab ich dieſen Fiſch geſehen an dem Geſtad hangenſchwantz an jhm: auß dieſer vrſach weil er gantz kroͤſpelecht/ gebieret er allein in dieſer art

eyer/ weil er von des kleinen leibs/ vnnd groſſen kopffs wegen/ auch der ſpitzen vnd rau-chen haut/ die ſungen nicht moͤchte lebendig herfür bringen. Auß gleicher vrſach moͤch-

wialckechtig/ rauch/ vnnd noch reucher/ alſo daß man inn einer gemein vierzehen an-

wol der Froſch ein fruchtbarer Fiſch/ findet man jhn doch ſelten/ weil er ſeine eher andas Seſtad legt! da denn der groͤſſer theil verdirbet. Er lebet lang auſſerhalben demWaſſer in den Kreuteren/ bey zweyen tagen etwan dann es zeiget Rondelletis an/ daßein Froſch an der Nacht eines Fuͤchsleins fuß/ ſo an dem Geſtad geloffen/ erwüfchet/vnd habe ſon biß gegen Mo:gen gehebt. Des Mannes Perſon vnd anſehen machetdaß ich ſolliches glaube: doch verwundere ich mich dargegen/ wie ſie diefen nicht hab