Das Siebende Buch. cles chen die mittle je einen vmb den anderen groͤſſer denn die andere hat. Welliche bey des„„ wantz gefider ſtehen/ richten ſich zu beyden ſeiten: die aber zu hindereſt im ſchwantzſſe ſeind/ ſehen gegen dem Kopff: bey den Augen ſeind vier ſpitz/ vnnd noch andere vn-5 er dem kinne/ ſo gegen dem Maul gekruͤmmet ſeind/ damit ſie die Fiſch fahen vnnd„ chalten: die neglechtige hat außgeſtreckte gefider/ alß ob es fluͤgel ſeyen/ ſchwartz/ mitvn Adummen neglen/ alß ob es klawen weren/ daß man billich ſie von der gleichfoꝛmigkeiter⸗ ein Adler nennen moͤchte. Deren Leberen iſt in der Speiß gar gut/ man zerlaſſet ſie auch—ß zus welliches den verherteten Leberen gantz nutzlich iſt. Die dornechte ift der Wullenen inſtrument vaſt gleich/ alſo hat ſie viel vnd krumme ſpitz: die Raten haben zwey Loͤcherer o zu der ſcham oder mutter gehet/ welliches doch gar ſeltzam vnd ſchier ein wunderwerckit. Es haben auch alle art gemeingklich an jhnen/ daß ſie ein Nebel voꝛ den Augen/27 wie die Voͤgel/ bekommen. Sie haben auch weite loͤcher bey den Augen/ ſo ſich an dem10 inneren theil beſehlieſſen. Wann ſie das Maul offen haben/ thun ſie ſich auch auff1 dvann ſie das beſchlieſſen/ gehen ſie auch zu/ doch nicht vollkommenlich. Sie brauchen„ cglefur die fiſchohꝛen/ dann der kopff benſtzn duͤnn/ darumb hat die Natur ſolli-N es erſetzet. 8 e 3 0n Sie legen eyer wie die Hennen/ etwan eins oder zwey mit den ſehaalen/ die anderenm ohne ſchaalen/ vnnd bleibt ein groſſe zahlan dem oberen theil des Leibs. Wann ſie ſol-n en außgemachet werden/ ſo kommen ſie inn den vnderen theil: wann ſie aber vnvoll-t oſſen/ wie auch in den Hennen geſchicht/ erzeiget ſich allein das geel/ ob wol das weiß„ mn dem geelen begriffen. Dann wie Rondelletius anzeiget habe er erfahꝛen/ wann„ man das geel gegen dem Fewer hebe/ ſo komme das weiß herfuͤr: anfengklich vermey-. en es ſeyen dieſe beyde zuſam̃en gewachſen/ weil aber des gelen meh iſt/ liget das5 ocz verboꝛgen. g JJ... 8„ da Dieweil an des Fewers krafft( wie geſagt) alle ding von einander rheilet/ trucket esd o weiß herfůr/daß man beyde theil ſicht. Die ſchaalen iſt nicht rund/ wie der Vo-5 gel eyer/ weil ſie ſolliches weder an tinem weichen/ noch ſteiffen oꝛt/ von des Meers be-4 Hegung willen/ legen moͤchten/ ſondern iſt vierecket. Es ſeind auch anheng daran/ an„ dem einen oꝛt lang vnd ſehmal/ an dem anderen breit vnd kurtz. Man nennet dieſes die„ allerreucheſte Raia/ welliche auch an dem Bauch ſpitzige doͤꝛn hat: welliche nun etwas„ elter ſeind⸗ die haben gantz beinene ſpitzen: dann wann das kroͤſpel hert wird(wie voꝛ an-1 Lese ger enſſeehet ein Bein darauß.%i, Es iſt dieſerart noch einegleich/ fo Squatina heiſſet/ mit einer rauehen haut vnd Le-a er vberzogen/ welliches die Hand wercks leut brauchen/ das holtz damit glatt vnd ſau-b n machen die creffenlich groß ſeind: dann man hat einen geſehen/ ſo hundert vnnd. Vabeg Schuch vbertroffen hat/ alß Rondelletius anzeigen. 8. 1 haben die Alten angezeigt/ daß vnder ſo mancherley arten iſehen allein dieſe Zieheni 158 ſich mit einander vermiſchen/ vnd wird ein Rinobaten auß beyden erboꝛen: dann0 i ka der Rimin Griechiſch ein Squatina/ vñ Batos ein Raia/ oder moͤchte ein Squa-din Naia genen net werden: dann da voꝛnen ſieht dieſer Fiſch einer Raien/ vnd dahin⸗ ö 1ichdian Squannen gle ich. Man ſolte aber billich fragen⸗ Warumb in ſo viel arten 110 ieſe allein mit einander vermiſchen e weil auch der Fiſchen natur alſo fruchtbar/ma ie doch zugang/ daß mancherley arten ſo ſelten zuſammen kommen e Zum erſten 0nich man der Fiſchen vermiſchung nicht wol vermercken/ weil man vieler Natur noch 1e genugſam am anfang erkennet: daß auch vaſt in allerley arten/ ſo bekanndt ſeind 9ſeſe 5 oder zwen zu handen ſtoſſet/ vnnd das noch ſeltzamer geſchicht/ daß man 15 5 mit einander ſich vermiſt chen: vnd zum aller ſeltzameſten/ daß dieſes von man⸗ 9einander ceſchehe. Wañ auch etliche zuſafſien komen vermeynen wir che ſiefreſſen 1ich von gol daß ſie derliebepflegtk/dieweil doch kaum zwo od dren art(wie gemeldet) Rem ffeiſcherhalten. Wan auch etwas vngeſtalts von den giſcht erboer/ glaube 5
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