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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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Das Siebende Bucz. eech

Es iſt auch der Fiſch Coꝛnuta billich zu verwunderen/ wellieher acht ecken hat/ vnnd comur oder

mit beinenen Schuͤpen bedecket/ in wellicher mitte ſich ein herter blaſt erhebt/ ſo durchden gantzen Leib gehet/ vnnd dieſen eckechtig machet. Der Kopff iſt beinen wellicheslich in zwey hoͤꝛner endet/ alß ob es ein Schnabel were. An dem vnderen Kinbackenhangen fleiſchige locken. Er hat ein groſſe blaſen/ wie denn ſolliche die Fiſch voll Lufft

aben/ damit er ein ſollichen Laſt leichtlicher ertragen moͤge. Wann er lebt iſt er gantz

kot/ wann er geſtoꝛben/ keſtenbꝛaun. Es iſt auch die Meermauß am Weiblein vaſt Hrermeuß.

wunderbar/ nicht daß dieſes ein vierfuͤſſiges Thier vnnd der jrꝛdiſchen Mauß gantzgleich/ ſondern daß es drey vnderſcheidene loͤcher hat/ zum Kot/Harn/ vnnd den Jun-

gen. Der Hippocampus(wellichen ich offt geſehen) iſt mit dem Kopff/ Halß/ vnnd Hipporam-

Hertzen/ einem Roſſz gar gleich/ doch hat er an ſtatt der Ohꝛen ſcharffe ſpitz ſtehen/ de-ben auch viel an dem vherigen Leib voꝛhanden. Der Schwantz iſt den Schlangengleieh/ hat keine Fuͤß/ aber gefider/ vnnd Fiſchohꝛen wie die Fiſch. Man zehlet dieſen

auch vnder des Meers außwuͤrffling/ alß wann er der Meerkrautwuͤrmen art were. Er

ſt nicht gut zu eſſen vnnd gar klein: doch vmb ſo viel ſchoͤner/ wann jemand der Naturkuͤnſten bedencket/ vnd mit fleiß anſchawet. f

Man ſagt daß auch vnder den Meerwunderen der Baſinat Fiſch erſcheine⸗ welcher Baſnareines Menſchen geſtalt hat/ mit ſchwartzer haut vberzogen/ alß wann es ein Münch e.

were/ welliches allwegen ein boͤß vnnd vngluͤcklich zeichen bey den Schottlendiſchen iſt:dann dieſes Wunderwerck geſchicht in des Meers hitz vnd ablauff/ſo Eſtuarien genen-net. Dieſes iſt ein See ſo gegen Auffgang der Sonnen beyſeitz an Engeland ſtoſſet. Esiſt nicht eigentlichen ein See/ ſondern ein Arm des Meers/ in ein enge eyngeſchloſſen/alich offt vnnd dick zu vnd ab laufft/ wie auch das Meer ſelbs: von welehem her es auch0 nammen geſchoͤpffet. In dieſen lauffet das waſſer Foꝛthea/ wiewol das See wa ſſer

Den Iglen ſtehet eigentlichen zu ohne fleiſch zu ſeyn: dann die Riſeh haben auch jhꝛ

fleiſch. Die Froͤſche ſchweigen zu Herbſt zeiten in Mittnechtiſchen Landen:doch wann droſch.einer coax ſ. 9 9 1050 15 di anderen alle antwort: darnach ſchweigen ſie wider/ alßwann ſie alle auff eines Gebott wartete. Bey vns iſſet man dieſe durch den gantzt Win-

a alſo daß nicht genugſam bekanndt/ ob dieſe gantze art abgange/ es ges. chehe denn int wiewol es nicht gar geſchicht. Des Salmen Hertz lebet lang/ vnnd alſo Seinen

dem Herb

ſehꝛ/ daß die boßhafftigen Fiſcher das außgehawen Salmenhertz in die abgeſtoꝛbenen derSalmen oſſen/ die ſchon ſtinckẽ/ damit man vermeyne dieſe leben noch: vnd verkaufft

man alſo viel vnder einem Hertz.

5 Die Fiſch kommen gern zu der Milch/ vnnd lieben des gebꝛatenen geſchmack/ voꝛab

git Sepien vnd Polopen. Sie ſterben von des Kupffers vnd Schwefels geruch/ wann

ſiedieſen muͤſſen vmb ſie haben. Wir haben aber an anderen oꝛten von einer treffenlichẽ

bazahl Fiſchen meldung gethan doch zeiget Albertus vnder andere Exemplen an/ man

Habe in ſeinem Flecken an der Thonaw/ von der kelte wegen ſo viel Fiſch gefangen/

Angeſaltzen/ daß man zehen Wegen voll hinweg gefuͤhꝛet.

Das xxx ix, Capie.Was von den Thieren kommet.

Ohe kommet doch dieſes daß die Eyer ſo nach dem newen Mon im EperN Augſten gelegt werden/ nicht verderben noch abnem̃en/ ſondern gantz0 friſch bleiben dañ dieſes hab ich zu end des Wintermonats/ da ſchonV deey Monat fürvber waren/ erfahꝛen/ alſo daß man vermeynet ſieſeyen erſt gelegt woꝛden. Ettliche ſagẽ/ dieſes geſchehe in demſelbigenMonat/ doch allein wann d Mon abnifet. Solches were ein groſſer. ij vnderſcheid/