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cereij Von mancherley wunderbaren Sachen/vnderſcheid/ dann ſie wurden nicht im ſelbigen Monat gelegt werden. Die vꝛſach iſt-daß die weſſerige feuchtigkeit bald verſchweinet: was auch vberig/ iſt feißt vnnd wenig ·Das widerſpiel geſchicht im Hoꝛnung/ dann die Sonn lauffet in dem zeichen/ ſo demvoꝛgehenden gar zu wider. Darumb werdẽ ſie allein halb voll/ vnd bleib nicht lang. Indem Soſm̃er behaltet man dieſe in kuͤler vnd trockner Kleyẽ oder krüſch/ im Winter imStro/ dañ es iſt trocken vnd warm. In dem Saltz werden ſie auß deſſen krafft laͤr Manſicht in dieſen ſehier der Elementen vnd der gantzen Welt geſtalt/ doch vmbgekehꝛet: daswas in der mitte iſt/ bedeutet die Himmeliſche werme: das zu rings herumb gehet/ dasWaſſer: die ſchalen behaltet alles zuſam̃en/ vnd fahꝛet der blaſt inwendig daher:doch iſtdieſes vieleicht zu gering denn daß es hieher gehoͤꝛe Das aber iſt nicht ein geringer han-del/ daß ich ein Koch bey dem Iſtoniſchen Fuͤrſten gekennet/ wellicher die friſchen Eyenvon dẽ alten am geruch vnderſcheidete: Doch iſt dieſer vnderſcheid leichtlich zu erkundi-gen/ dann ſie riechen etwas ſtarck von der Hennen blut vnd leib. Doch muß man in ſol-chen ſubtilen dingen ein lange vnd fleiſſige erfahꝛung habẽ/ wie auch in vnderſcheidungdes Edlengeſteins. Man kan aber(wie geſagt) den vnderſcheid leichtlich verſtehn. Dielangen Eyer vnd die zu obereſt zugeſpitzet/ bringen weiblein: die runden vnd ſtumpffenalß Ariſtoteles anzeigt/ vnd die erfahꝛung lehꝛet/ mennlein. 1Wann man die friſchen Eyer in waſſer ſeudet/ bleiben ſie beyeinander/ die alten abenſchꝛunden auff/ voꝛab wann man ſie zu dem Fewer leget. Etliche vermeynen daß disEyer moͤgen gekochet werden/ wann man ſie lang herumb troͤlet/ vnnd zu vnderſt in einSchleuder legt /welliches die Babylonier gethan/ wie Celius Rhodiginus bezeuget. ETiſt nicht ſehwer dieſe zu kochen/ wann man ſie ſchnell vmbtreibet/ aber ein arbeit alſolang vnnd behend vmbzutreiben. Man vermeynet auch daß dieſe/ ſo am Chuſtag vnndder Auffart gelegt werden/ lang bleiben: dann wann die ſchaalen auß groſſer kelte ſtarckwoꝛden/ laſſet ſie des Luffts eigenſchafft nicht bald dick werden: wann aber ein groſſewerme/ ſo tringt ſie bald hindurch/ welches denn ein vꝛſach der verderbnuß. Der ein tagauß dieſen iſt/ nachdem der tag am kuͤrtzeſten:der ander/ wañ er am lengſten geweſen. Esiſt aber ein gute anzeigũg daß ſolliches kein wũderwerck/ weil es nicht allemal geſchicht-vnd nicht vberal/ ſondern ſie fallen ab vnd verderben/ wann ſie zu laͤr ſeind. Dann in allen denen dingen ſo leichtlich geenderet werden/ hat man acht/ ob etwas ohngefahꝛ lang
wen
bleibe alß denn verwundert man ſich darab/ vñ vermeynet es ſeye ein Heiligkeit darhin-der. Dann die Heiligkeit hat viel guter Goͤnner, 8 4
Es geſch icht viel wunderbares bey den Eyeren/ weil ſie nicht vaſt vollkommen aßwann ettliehe zwen dotter/ die anderen zwey weiſſes haben/ vnd wañ das innerlich hen
lin von dem auſſeren vnderſcheiden: alſo verlauffet ſich viel bey jhnen/ wañ ſie zu gro 2zu klein/ u duͤnn zu weiche ſchaalen/ zu blawe ſehaalen/ vnd anders dergleichen/ ein?welliches deñ von der vnvollkommenheit geſchicht/ wiewol ſie zu zeiten auch etwas an-ders bedeuten. Wie gehet es aber zu/ wann man ſie nach der lenge zuſafften trucket/ daßſie nicht brechen/ vnnd wann ſolliches beyſetz geſchicht/ daß ſie bald bꝛechenses hat eigandere vꝛſach denn wie auch das holtz/ welches man vberzwerch bricht vnnd nicht nachder lege. Dañ es beduncket mich es habe ein andere vꝛſach weder Ariſtoteles angezeiget-ſo von den Poris vnnd Lufft oder dampffloͤchlinen hergenommen: denn was gerad vngeſtrackt/ bricht nicht/ ſo ferꝛ es geſtrackt iſt/ ſondern es muß gebogen ſeyn. iDarumb wann man die Eyer bey beyden ecken zuſammen trucket/ vnnd je minderrund ſeind/ je minder ſie brechen/ dañ man trucket ſie nach der gerede zuſamen. Wos
Wie manDie Eyer 5nicht zertru⸗ ſiecke
aber geſtrackt/ bricht nicht/ dann es zeucht ſich zuſalſien/ vnd beſchirmen ſich die zun
men ſtoſſenden theil vnder einander. Darumb begibt es ſich aueh daß die gerade eben 8
dickalß die lenge iſedoch brechen dielengeren belder dieweilſſe ſich ehe big laſſenedie biegung iſt ein anfang des bruchs. Darumb ſind zwo vꝛſachen/ warumb dieſe
geſtalt brechen
dere anderen aber nieht: nemlich der dampffloͤcheren gelegenheit/ ſo nassdie anderen aber miett nemlich den dampfflocheren gelegenheit Ader