Das Siebende Bucz. cckeißderbteite tehn/ vnd dieſe nennen wir Spannaderen/ alß auch an dem Holtz vnd Stei-en/ voꝛab am Onyx vnder den Edlengeſteinen: demnach wie man ſie geſtrackt zuſam-men trucke oder nicht: alſo bꝛicht etwas/ wann man es laͤr zuſammen trucket:dann dieſemuß den gantzen Laſt ertragen: alſo muß man Ariſtotelem verſtehn. 5Damit du nun dieſe bꝛecheſt/ ſo truck die beyſeitz nach den dampffloͤcheren. Sollichesg deiget dieſe figur bald an. Du ſichſt daß die Lufft oder daͤpff loͤcher beyſeitz ſtehn es leinevon dem A in das C/ von dem B in das D/ von dem E in das F: doch ſeind dieS dampffloͤcher an dem holtz von dem& gegen dem B/ vnnd von dem C gegen8 8 dem D etwas offenbarlicher. Dann die ſpannaderen des holtzes ſeind vber-z werch nicht gar gantz: doch ſeind die dampffloͤchlin nach der lenge etwas groͤſ-S ſer. Sie brechen aber nicht wann man ſie geſtracks zuſammen trucket/ dann dielaͤre ſoͤnderet ſich nicht von einander ⸗ ſondern wird von den ſteifferen oꝛten zu-ſammen getrucket..„ 8Darumb wan man den Eſchbaum vnnd gemeingklich alles ander holtz an-b ſehlecht/ voꝛab wann es gruͤn iſt/ zerſpaltet es viel ehe nach der lenge/ dann es ſich vber-ereh ließ zerbꝛechen/ ob wol die vereinbarung in der lenge vielgroͤſſer. Dieſes geſchichedarumb/ weil die dampffloͤchlin vberzwerch alſo klein/ daß man vermeynet die ſpann-aderen ſeyen gantz. Es ſeind aber die dampffloͤchlin nach der lenge wol bekañdt/ daß ſieauch von jhnen ſelbs/ wann ſie dr woꝛden/ auff ſchꝛunden. Darumb bꝛechen die Eyervberzwerch gar bald/ wann man ſie trucket/ dann die aderen ſtrecken ſich nach der lenge5 auß/ vnd darnach von der groͤſſeren ſchlimme wegen. Es iſt auch gemein/ daß in beydenuſammen truckungen im Ey nichts niderſitzet. Alſo findet man drey vꝛſachen.10 Man ſagt aber daß das fleiſch zwiſchen des Veeidentaliſchen Indien Bergen alſo lAng friſch bleibe daß es vngleublich ſeye:dann man ſagt/ ob wol bey der Statt Cuzeum edle Roͤſſer voꝛ vier Monaten getoͤdet/ ſeyen ſie doch alſo friſch ohn allen ſtarcken ge-uch/ alß wann ſie erſt newlich abgethan weren. Ich achte daß nicht allein die kelte deſ-en vꝛſach ſeye/ wiewol treffenlichen viel daran gelegen/ dann in noch groͤſſerer keltemochte dieſes nicht ſo lang bleiben. Darumb iſt der Lufft auch ſubiiler vnnd geſaltze-er, vieleicht hat die Speiß vnnd der Hunger auch etwas darzu geholffen: dann das5 leiſch verdirbt ehe in dem Waſſer weder in dem Lufft: dann der Lufft iſt ſubtiler/1 antes die oberige ding alle gleich ſeind. Gleichergeſtalt wird das Fleiſch lenger be-g Fade man ein ehꝛenen Nagel dareyn ſchlecht:dann des Schwefels krafft troͤck-Es haben auch die Eyer ſhꝛe beſondere Wunderwerck. Albertus zeiget an er hab ein5 5 geſehen/ ſo zwo ſchaalen gehabt/ alſo daß zwiſchen der erſten vnd anderen allein dasaß gelegẽ/ ſo war auch zwiſchen der erſten ſchaalen allein das weiß: doch iſt kein Wun⸗ ider wann die Natur alſo ſhren ſchimpff treibet. Dieſes iſt allein ſchwwer/ wie doch vnder Nan weichen das hert alſo zuſammen getriben. Doch iſt dieſes alſo zu glauben/ daß beyde/ mit einander worden/ welche hernach/ alß das Ey herauß kommen/ hert woꝛden.V iſtauch der zeher theil/ auß wellichem der dotter wird/ zu dem inneren fell woꝛden.dlliche vnd dergleichen ding geſchehen zu zeiten offt vnd dick.Nan ſagt auch viel anders von den Eyeren/ wiewol es minder verwunderens wert/alß nemlich daß deren dotter ſo in dem Vollmon gelegt/ die flecken vertreiben. Man le-get ſie in ein weiß Tuch/ ſo lauffen ſie denn zuſammen/ voꝛab wañ man ein Fewer da-under machet/ vnnd lauffet das weiß zu rings herumb/ wie Ariſtoteles anzeigt. Es iſtgleublich daß ſie weich gelegt werden/ ſonſt wurden die Voͤgel verletzet/ wiewol es auchian eſchichrdann ſie wurden nicht ſo bald hert werdẽ/ darumb komen ſie in mittelmeſ-1 5 natur/ zwiſchen hert vnnd weich herfür. Sie haben zu oberſt allwegen ein kernlin-n wird das weiß von dem geelen durch ein heutlin vnderſcheiden. Wann die jun-tſtanden/ hanget das ein fell an dieſer haut/ das ander an dey euſſere/ o die ſ 50ö ij en
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