Nuntzel zuvertreiben.
Schbg Man haltet auch für gewiß daß die bleyene Strel ſehwartz Haar machen. Al 10
Haar zu machen.
nen Strel in Raben eyer oͤl tuncket/ vnd in des inneren Guaiacs oder Frantzoͤl/ mag es voꝛgemeldet ding ohne ſchaden zu wegen bringen..Zen weiß Das diſtilliert Limonen waſſer ſeuberet für alle andere di
zu machen.
do Don mancherley wunderbaren Sachen/
beſonders: in den anderen aber leg das Wachs/ vnnd das vberig ſo zu puloer geſtoſſar
thu es denn in ein gleſen Geſchirꝛ/ vnnd ſtell es an die Sonnen/ vnnd laß es ſo lasbleiben/ biß es alles des Wachs geſtalt bekommet. Darnach leg es in ein rein wei let-nen Tuch/ vnnd thu es in fuͤnffzehen gediſtillierte Eyer/ vnnd ein pfund Honig/ onſtell es ſo lang an die Soñen/ biß dz waſſer aufftrocknet: darnach ni einer Linſen gt.vnd ſtreich mit dem erſten behaltenen waſſer das Angeſicht an. Es iſt wunderbar..Die Runtzlen hinzunemmen: Nim̃ Stickwurtz vnnd ſtoß die mit einer feißteng/ darnach ſtreich es am man muß aber nach der anſtreichũg ſpacierẽ biß der S cheherfüͤr tringet:ſonſt beißt die Stickwurtz die haut auff/ dann ſie bringet das jucken.Dem Haar begegnen drey ding: die außfallung/ widerwachſt ung/ vnnd enderunVon dem auß fallen iſt voꝛhin geſagt. Jetz aber iſt genug daß ich anzeig wie die a kenMangonẽ oder Menſchendieb die Knaben mit Hyacinch oder blawen Mertzen blů für
lin bollen bey der Scham geriben/ damit das Haar nicht herfůr keme/ vnd ſie lan
Man machet Scheer oder Scheermeſſer von Ertz/ in welliches Auripigment genſchet/ oder welches in Fledermeuſen oder Salamanders blut außgeleſchet /oder iWolffskrautmilch/ die laſſen auß embſigem Brauch das Haar nicht wachſen 7 dallewas noch zu vndereſt ſtehet/ verderben ſie/ vnnd bꝛingen die haut von jhꝛem rechtes
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JJ eWann man den Stellionen/ Lacerten oder Eydochſen das Haubt vnd Schiene,abhawet/ machẽ ſie allenthalben ohne ſehadẽ das Haar zu wachſen: wie auch die Mect-froͤſch/ wann man ſie in einem Backofen doͤꝛret/ vnd man dieſes pulver mit dem olauß dem weiſſen des Ey gemachet/ vermiſchet/ vnd an das oꝛt ſtreichet. In den N enphitiſchen ſeulen iſt ein art Eydochſe en die allein mucken freſſen/ vnd(wie man ſagt) eikot machen ſo die Weyber zu zieren gantz dienſtlich iſt/ darumb ſtellen die Tuͤrcken g.Reb date)Vos zeyte ſtreich man das Haar mit einer Goldfarb an/ wie Commodus Carala/ ond Heliogabalus. Man hat auch dieſes an ſhnen nicht beſeholten. Die ſchoneſtalt jhꝛes Angeſichts hat ſie hoch erhebt /voꝛab dẽ Heliogabalum/ aber die Laſte dieſie widerumb nidergeſtoſſen. Man machet dieſe farb mit dẽ beſten gemalenẽ Goltſes pulver wird wie das gemalen Bley bereitet/ von welchem wir voꝛhin geſagt h
Dieſes iſt ein Keyſerliche vnd Koͤnigliche ierd.
Franciſei des Koͤnigs von Franckreich bildnuß geſehen mit einem grawen Bart Wegar ſchwartzem Haar/ hab ich deſſen acht genommen. Es lehꝛet auch ſi olches die 105nunfft: dann die feiß te feuchtigkeit des Bley/ welche ſich an das Haar hanget hrſolches zu wegen. Aber ob dieſes gut ſeye/ weiß ich nicht: doch iſt es minder che on
wann die zeen des Strels oder Kamps gar klein vnd ſubtil ſeind. Dann was mig ne-
der wurtzel herauß ferbet/ iſt vnnuͤtz/ vnd mehꝛertheils ſchedlichG. Wann mand 9 oll
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N g dieomeien Zern dewann man dieſes anſtreicht/ o troͤcknet es wol aba auch der Safft mehr denn alchtdere ding: doch iſt das Waſſer krefftiger dañ es iſt ſcherffer vnd ſubtiler/ o ferz diefenim diſtillieren gemehꝛet vnd nicht geminderet werden. das esEs moͤchte mich vieleicht jemand beſchelten/ alß wañ ieh vnnüͤtze ding lehꝛcerr heitſtehet keinem Artzet zu etwas zu beſchꝛeiben/ welches nicht zu Menſchlicher geſund 10
dienſtlich/ auch keinem fromen/ wie man jemand betriegen ſoll. Es iſt aber vieler 145%
Brauch zweiffelpafftig Wann man ein Schwerdt macher ſemand damit eas
iſt der Werck meiſter ein Todtſchleger: wañ aber dieſes zu beſchirmůg des 8 geoꝛdet-