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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DXVII
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8 das Srgechene Buch.

dieſe en daß ein erte in u 5 ſic g. auch des Zuckers Subſtanz allenthalbe darumb gehet die ſes erhal-am Geſ⸗ chmack gar lieblich machet. Man neñet dieſe candida od weiß. Sie ſindert/ vnd der mehꝛertheil/ wann man recht darmit vmbgeht/ hell vnd durchſichtig.

er Keyſer Galienus iſt in aller ſeiner Regierung ein Exempel des Wolluſtes gewe 3

elcher ſich deſſelbigen dermaſſen gebꝛauchet/ daß er dardurch in groſſe verachtungn. Dann alſo ſagt Treuelius von jhm: In dem Soſer hat er ein Gemach vonbereitet/ auß Apfflen Schloͤſſer gemachet/ die Trauben drey jar behalten/ in demWinter Melonen auffgeſtellet/ auch angezeiget wie der Moſt ein gantz Jar zu bearzu gruͤne Feygen/ vnnd friſche Apffel auff andere Tiſch geben. Erh Ne Tiſch mit Guldenen Tiſchtuͤcheren bedecket⸗ hat Geſchirꝛ von E dlemgeſtein fet. Alſo hat man auch etwas in dieſem ſchandtlichen Vberfluß das Rhums 5 5nDann ich lob ſein hohen Verſtand: aber der Vberfluß vnd ſein Vꝛthei gefalltht. Fein iſt es geweſen/ daß man ſolche hat behalten vnd darſtellen mogen: aber vnl dieſe gebꝛauchen/ voꝛab einem ſolehen Fuͤrſen oeſſen Vatter man i in Paten! inVefangenſchafft hatte..Es wird auch an Geruch v Farb ein lieblicher Ju bereitet wann man an ſtatt.ſſerẽ/ Blumen die an der Sonnen gedoͤꝛret mit Zucker geleuteret/ dareyn thut.an machet auch auß beyderley Kirſchen Wein/ 5 ein lieblichen Geſchmack ba-roͤgen aber nicht lang behalten werden. 5

maltẽ Fell od Leder ſo an die Wend geſpaßen/ at man auch für ein Wolluſt/ aa een

auch nichts luſtigers. Man mag ſie mit einer beſtendigen Goldfarb alſo zubereitẽ:*fran Leinoͤl/ Sandarach od Bergroͤte ſo in den G e e 70ö 0 1 des Vels 1 1255 viel alß d nnd S

. LXVII. 1

Bere e Geſthmacken dpateey, 5

0 Je Purpurfarb iſt zu allen zeiten in hohem wert gehalten woꝛden:dieſeiſt zweyerley:die Wollen ward voꝛ zeyten mit der Muricen oder Meer-ſchnecken Schweiß bereitet/ von welchem wir droben/ da von den Fi-. ſchen gehandlet woꝛden/ geredt haben. Heutigs tags aber geſchich es8 mit den Coccen vnd Kernlinen: wir haben aber von des Coc 15. an ſeinem oꝛt gehadlet. 85 aber(wi et) ferbt m. eder Bibinelen: aber jetziger zeit ſind der Kernerena kommen/ ſolches haben wir voꝛhin angezeigt/ dadie Seyden ferbet. Es dunckt mich nicht vnfuͤg 1 zwey. in ein ge;d 155 Wberfaſſen. Dicſes iſt ein Indiſcher Feyge mõ/weil er an der Frucht vnd groͤſſe8 einem Feygenbaum gleich iſt. Ich will ſhn aber fleiſſig beſ. chꝛeiben/ dieweilg eſe Gewechs kurtz verꝛuckter zeit zu Genua bey einem Artzet gefunden/ bey welch8 auch den Judiſchen Baſſam zu erſt geſehen. Die Mexicanen nennen die IndiſchenIne deren ſte viel haben/ Auchtli/ vnd den Baum Nopal: die Indianer aber in ðPiz iſpanen/ nennen den Baum vnd die Frucht Tunen: ettliche zehlen auch denhaien vnder a art. Dieſe kom̃en i in zweyen dingen e an* roten e0