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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DXLVI
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Von maucherley wunderbaren Sachen

Von Wunder zeichen an den zamen Thieren.

ß Key ſer Julianus bey Cteſiphonte/ der Perſier inn einer kleinen

Schlacht 2500 vmbgebꝛacht/ vnd auch ler

Roͤmer vmbkommen-

1 dem Gott Marti von des Siegs wegen wolte opfferen/ eind auß den1 85 6 zehen Stieren/welliche er ſchlachten wolt/ ehe ſie zum Altar gebracht

neun von jhnen ſelber geſtoꝛben: der zehende hat die Seyl zerꝛiſſen xiſt kaum widerumb gefangen/ zu dem Altar gefͤhꝛet worden.

dtet/ hat er mancherley boͤſer Wunderwerck erzeiget: nicht ohn viſach. aſt Hungers halben verdoꝛben/ der Keyſer in dem Streikt erſchla-8 n/ die Stett den Perſieren verꝛahten/ die ſh-nen doch voꝛ nie vnderwoꝛffen geweſen. Die neun Stier ſo von ihnen ſelbs geſtoꝛbenbedeuteten daß der groͤſſer theil des Kriegsheers mit Hunger vnd Kranckheit wrden

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Dann das Kriegsheer iſt Hunzgen/ ein ſchandtlichen Fried angenomme

ſolte. Der zehende aber ſo entflohe/ daß der Zeug ſolte vnder ligen: daß er gefangen/ vn

vngluͤcklich getodtet/ des Fuͤrſten Todt. Dann n alman nicht auff ein vergebenlieh Wunderwerck Teufelskunſt/ ſondern auff zukuͤnſ-tige ding/ ſo von ewiger oꝛdnung der Natur kommen /ziehen. Vnnd zwar wie vnddunckt/ mogen wir ſolliches den Teufeln zugeben. Ob dem aber alſo ſeye/gebuͤrezen/ voꝛab wann wir Gott dem YER RE mit ſtarckem Glaube

ann was der Natur zuwider geſch ache

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oꝛien ein Eſel inn der dritten Stund des tags/ auff den Richterſtuel gelles Volcks/ vnnd ein groß Geſchꝛey gehabt/ hat es ſich begeben/ onein Beck mit Nammen Terentius/ den Vogt deſſelbigen Landes eines Diebſtals a.geklagt/ ſeye er darnach Vogt woꝛden/ ob er wol micht von Edlem Geſchlecht geweſenwellicher doch bald darnach offentlich etlicher Laſteren halben gerichtet woꝛden.haben die Pferdt ſo von ihm zu Rubicon.˖ ahꝛſager für ein groſſes gehalten. Es halber mein Schottlendiſcher Zelter in meinem Hauß offt geweinet/ alſo daß ſhm die;hen herab gefallen/ hab die Vꝛſach nie erfahꝛen moͤgen. Sole ſteineSommer geſchehen: dann es iſt mir nichts boͤſes begegnet. Dieſes iſt vieleicht etlichenPferden Natur /oder ein Kranckhei te.Es hat Stephanus Cardanus ein ach 5Mennlin geweſen/ mit derſelbigen hatt er ein kurz weil wie denn der Alten Brauch it

gen/ inn beyſeyn a

Ehe denn Keyſer Julius vmbgebꝛacweyhet woꝛden/ geweinet/ welliches die

Solches iſt am allermeiſteinn

bigjeriger Maf/ ein Kat aufferzogen-

Wie er nun toͤdtlich kranck geweſen/ vnd anſteng zu raßlen oder rochlen/wie denn denſo an Hinzůgen ligen/ geſchicht/ hat ſich die Katz auff den Schemelgeſtellet/ vnndden zweyen voꝛderen Füſſen auff das Spannbeth gelanget/ den Here, ſoin eveNoht geweſen/ lang beſichtiget. Zu letſt hat ſie ein groſſen Schꝛey gelaſſen/ vnnd hinweg gangen/ iſt auch darnach nicht mehꝛ geſehen woꝛdenn. 855

Allſo hab ich auch von einem Metzger oder Schlachter gehoͤꝛt wellicher ſich vber

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denen

anawen

kleine vnd reudige Katzen erbarmet/ vnd die aufferzogen hat/ auch wider ſeiner ral.

willen/ dieweil ſie dieſe gar zu wuͤſt bedunckte: dieſe ſchlieff zwiſchen dem Mann vndFrawen. Es hat ſich auff ein zeit begeben/ daß ſie jhꝛe Tapen zwiſchen der Fraw lt

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Bꝛuͤſt gehabt/ vnd die gekratzet: da ſpꝛach ſie/ wie denn der Weyber Brauch iKdu mich da hab die Kag nach ſbꝛem Brauch die Tapen mic hinderſich gezucket gn edieſelbigẽ vnderſichgebogen/ mit dem theil da das Haar geweſen/ ſie beruͤret. Da 0Weib ſoliches vermercket/ tie rſchrocken pꝛecende. Jet glaub daß dieſes The Zer-

Menſchen Seel in ſhme hab. Dann ſie hat viel ding vollbꝛach

e eines hohendie eines bah fands