1 ſchꝛockenlichen Krieg geſehen. Demnach wie Hi
1 Daene dieſe ſtritten mit einander/ wurde jhꝛẽ Koͤnig Moteczumæ von den FürſtenTN czeuco vnnd Tlacopan fuͤrgehalten/ er hette Kleyder vnnd Waaffen angethan/ die
DOasünfßehende Bucz. dlij
1 mehertheils wahr eye/ vñ gar kein Aberglaub daͤrbey/ diewveil die zwey ſo mit einander
geboꝛen/ ein Gluͤck erlangen ſollen. Bey dem anderen aber iſt der Aberglaub. Sonſt iſtdiel beſſer wann man für die zwoͤlff Geyer der ſtatt Rom zwoͤlffhundert Jar zugibt.Da dieſe Statt iſt im 10 64 Jar nachdem ſie erbawen/ von den Geten erobert/ vn-derer jhꝛem Koͤnig Alarico /alß der vnnüͤtze vnd hinleſſige Mann Arcadius Keyſer gewe-en. Wann auch jemand xij Welt für des Num vollkommene leben/ welches ſich vaſt
m die achzig ar erſtrecket/ rechnete/ der wurde nicht fehlen. Das weißt man eigentlich
f. daß Varꝛo/ auß eines Wahꝛſagers Weyſſagung/ dieſes end der Statt beſtim-
meet hat. r i e 1
Dees zukuͤnfftigen Kriegs Wunderzeichen werden durch vier ding abgenommen: ee
von dem Himmel/ alß wann man ein gewiß Zeichen am Himmel ſicht/ daß eigentlichu einer Parthey gehoͤꝛt. Alß ein Creutz für die Chꝛiſten: ein Mon für die ſo dem Maho-
eten etwas verpflichtet. Darzu von denen dingen die von dem Himmel fallen/ alßon Straal vnd Fewer. Wa ein Fewer herab fallet/ bedeutet es ein Niderlag. Wannan vermeynet es brennen die Spieß/ bedeutet es den Sieg. Es ſoll aber der Feldherꝛauff die Treum acht haben/ wo er anderſt ein auffrechter Maf iſt: dann wie dieſe ſeindwerden auch ſeine Sachen ein außgang nemmen. Wañ er boßhafftig iſt/ vnd etwas ei-gentlichs ſicht/ alß ein Sieg oder Gluͤck/ dadurch 22 dẽ Streit froͤlich bewegt/ iſt hmnicht gut. Dañ des Pompeij froͤlicher Traum voꝛ der Pharſaliſchẽ Niderlag/ iſt nichtAllein falſch/ ſondern jhme auch toͤdtlich geweſen. Von den Thieren verſteht man die-1 ſes oͤffter vnd gewiſſer. Auff welche ſeiten die Raben vnd Geyer ſehen/ denen zeigen ſinein Niderlag an/ weil ſich dieſe Thier von todten Coͤꝛperen ſpeyſen. Es iſt noch boͤſerwafñ die Bienlein auff die Fehnlein ſitzen/ oder auff des Haubtmañs Zelten: dann manflegt dieſes Thier ohn raach/ wann ſie Honig gemachet/ auß den Bienſtoͤcken mitaueh vnd Fewer zuvertreiben. Es iſt auch ein Eidgnoſſiſcher Hauptmann geweſen-eleher zum neundten mal in den Schlachten geſieget/ ſo auch den zehenden Sieg voꝛ-Nn angezeiget/ alß die Hünd auß der Feinden in ſein Leger kom̃en. Dann dieſt ebleybennicht wo vnfall zu erwarten. Wann auch die Pferdt freudig vnd wigeren/ bedeutet esden Sieg: wann ſie aber traurig vnnd leidig/ zeiget es ein Niderlag an. Es begegne die-len/ ſo den Sieg bekommen ſollen/ viel ding/ welche jh nen auch etlicher maaß anzeigen
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daß ſie die anderen vberwinden werden. 5 8 e
Wann die Stett ſollen zerſtoꝛet werden ſeind dieſes die Zeychen: man ſicht ein gerü⸗ Se
ſteten Zeug an dem Himmel: ſolliches hat man zu der Machabeern zeyten in dem eJieruſalem zerſtoͤꝛet/ alßr Veſpaſtanus
u demſelbigen Krieg veroꝛdnet geweſen. Man ſagt daß dieſe auch in Teutſch land ſol-
len ſeyn geſehen woꝛden/doch nicht alle tag aneinander.„
5 an ſagt auch man habe eben dergleichẽ ding voꝛ der ſtatt Mexicen zerſtoͤꝛung geſe-oll da vaſt die Statt mit ſampt allen Eynwohneren zu grund gangen. Wie man auß
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ieſen gantz gleich geweſen/ ſo an dem Himmel geſehen woꝛden. Dann es hat jhme Fer-nandus C 25 11 55 ain en e ch Schwerdt geſchickt:er hat auch dieſe kuͤmmerlich bereden moͤgen/ alß er ein Lug erdacht/ dieſe Waaffen we-i en ſeiner Elteren geweſen Damit ſie auch dieſer Red glauben geben/ hat er jh nen dasSchwerdt dargeboten/ damit ſie es außzoͤgen: wie ſie dieſes nicht vermoͤgen/ ſind ſie zufrieden geweſen. Auß dieſem iſt auch ein offentlich geſchꝛey auß gangen/ es wurden dieſeLeut das Reich zerſtoꝛen. Sie hatten auch von Vꝛient her/ da der Hiſpanieren woh-unggeweſen /ein wahe Creußz geſehen/ auch Fewiigeflammen hinauff fahren/ vnndein Menſchen/ der vaſt mit dem Haubt den Himmel beruͤret/ welches jhnen nicht eingeringen ſchꝛecken gebracht. Es iſt auch viel tag nacheinander zwo. bag 1N 5 8 8 6 iecht
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