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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DCIX
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Das Sechszehende Buch. defden Leib darmit weſchet/ wird er glatt vnd kaal: doch muß dieſes nicht gleich geſchehen.Es iſt auch kein wunder daß die Hennen gar nicht ruhen wañ man dieſen eines Huͤner-ahꝛen oder Ohꝛenwey haubt anhencket. Es gefchicht auch dieſes nicht ohn vꝛſach: darzu wañ man der Schwalben Eyer mit oͤl beſtreichet/ wann ſie fuͤnffzehen tag gebꝛutet-bꝛing die Schwalb weiſſe Junge herfür/ welche doch mit der zeit jhꝛe Federen enderenvnd wie die anderen Schwalben ſchwartz werden. Man ſagt es ſeye pꝛobieret/ daß woein Adlers federẽ vnder die Ganß federn gelegt wird/ ſolle ſie dieſelbigen durch die natuͤr-liche Antipathiam vnd widerwertige natur verzehꝛet. 5

Man ſagt daß das geſaltzen waſſer mit dem weyſſen vom Ey geſtande: welches zwar

21 nutzlich were/ wie an anderen oꝛten geſagt woꝛden: andere ſagen dieſes gange mitö Es ſagt Blaus daß die Maga alſo vberhand genoſien bey den Mitnechtiſchen Da⸗ Jauberey intiern/ Schwaben/ Biarmien/Finnarchen vnd Scrickfinnen/ daß ſie auch drey knöpffden Schiffenden zukauffen geben. Wan man den erſten auß dieſen auffgeloͤßt/ ſeye ein

lieblicher Wind angangen/ mit dem anderen ein groͤſſer/ vnd mit dem dꝛitten ein gantzſchedlich Vngewitter. Eben dieſelbigen zeigẽ an/ was dieſer ſo nicht zugegẽ handlet/beingẽ ettliche ding ſo jnen zugehoꝛen/ alß Hendſchuch/ Schluͤſſel/ Sch nuptuͤcher/ odFatzeletlein/ Huͤt/ welrhes ſie auch zeigen. Man mag auch dieſe nicht verwundt/ dañſie ſtellen ſich einander dar/ doch muß man nicht mit ſtarcke Streicht auff ſie ſchlagen/wie mich deñ meiner guten Freunden einer bereden woͤll en:darzu daß das eyſen auff einẽſtumpff wurde/ vnd auch kein Pfeil einem ſehaden mochte. Desgleichen daß dieſe ohneSchiff durch das Meer allein auff Gebein fahꝛen konnen. Zu letſt daß dieſe auch dieMenſchen moͤgen verblenden/ daß ſte weder die Straaß kennen/ noch jhꝛ Behauſunginden moͤgen. Sie haben auch dieſes alles moͤgen von einem Gilberto außgeben/ ſo inder Inſel bey dem alten Oſtrogoten See wohnet. Alſo hat dieſer vnſchamhafftigklichſolliche ding doͤꝛffen ſchꝛeiben/ vnd ſich vertroͤſtet⸗ daß es weit zu denen oꝛten/ da dieſesgeſchehen ſolte.5Das x Ol. Capitel.

Von der ſchwartzen Kunſt nach Artelij vnd Mihinij

art vnnd ordnung.

0 ches für gewiß hielte/ oder daß ich falſche ding zu der Hiſtoꝛien dienſt⸗ 1lich ſeyn vermeynete/ ſondern darumb/ damit menigklich verſtuͤnde/b 2 welchen Sachen die verlogenen vnd betrugliehen Heyden gla uben ge-i S ben/ durch welche vnſinnigkeit die Koͤnig vnd Fuͤrſten zu der Teufelnderbt⸗ weil ſie auß groſſem mutwillen die ding vnderſtanden zu erkennen vnnd voll-

ungen ſo allein Gott zugehörig. Damit auch nichts zu ſollicher Buͤberey manglete-Jaben ſie mit zierlichen vnnd Geiſtlichen woꝛten/ mit gantz em fleiß alle Sach vollfuͤh-et/ gleich alß wann etwas darhinder/ ſo wahꝛ were/ oder wah ſeyn moͤchte/ oder ein fhein der warheit hette. Des halben ſoll man alle WunderzeichenBildtnuſſen/ er⸗ Remer San.

chte Wunderwerck/ Herereh/ Zauberey/ Beſehwerung/ vnnd anders dergleichen bee zuglanahren laſſen/ vnnd ſich zu der reinen Lehꝛ vnſers Herzen vnnd Gottes bekehꝛen. Manſoll auch dieſen eytelkeiten gar kein Glauben geben: dann vber dieſes daß ſie alle betrug-ich vnnd falſeh/ vnnd den Menſchen von rechtem Verſtand vnnd wahꝛen Gottes-denſt abwende/ bꝛingen ſie auch einen in treffenlich groß Vngluͤck/ machen den Men-Ven arbeitſellg vnd verachtet/ lſo daß der mehꝛertheil ein ſchandtlich end nemen muß.eshalben wollen wir zu der Magiſchen Thoꝛheit/ auch des nc b in dieſer

S ſoll niemand mehnen daß ich dieſe ding ſchreibalß wann ich ſolli⸗ Hab acht w

DOvereheung getreten. Warumb auch alle gute Sitten bey jh nen ver⸗ 5