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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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dcle Von mancherley wunderbaren Sachen/

. durch welliche offt ſo groſſe Sachen/ die gut oder böß geweſen/ entſtanden/ vnd alſo diearmen Leut beredt/ wann ſie alſo geopfferet/ wurden ſie nach dem todt bey den Goͤtterenin groſſen freuden leben. NEs mag auch niemand glauben/ was der Wohn bey dem vnverſtandenẽ Volck ver-

1 mag/ weil ſie die Verheiſſungen halten/ alß wann ſie ſchon geleiſtet weren.

Doch iſt jetz zumal auß Chꝛiſtenlicher Zucht vnnd Foꝛcht der Straff(weil ſich auchallenthalben bey jhnen die Schaaf/ Schwein/ Ziegen oder Geyſſen/ vnnd Rinder ge-mehꝛet/ darzu dieſes Volck kuͤnſtlich vnderwieſen das Gewild zu fahen/ welliches voꝛ-handen/ alß nemlich Haſen vnd Kuͤngelin) dieſer Bꝛaueh(wie voꝛ angezeigt) mehꝛer-theils abgangen. 5 f 1 N fWa du mir aber fuͤrwuͤrffeſt/ ſie haben Lacertẽ oder Eydochſen bey jhnen/ die ſuͤß-darzu ettliche Schlangen die gut zu eſſen: demnach Pfawen/ wellicher bey jhnen eingroſſe zahl(ich rede von den Indianiſchen) vnnd vnzahlbarlichẽ Fiſchen. Antwoꝛte ich:Dieſe Speyſen moͤgen ſich mit der vierfuͤſſigen Thieren fleiſch gar nicht vergleichenwie wir dieſes zu Faſten zeit erfahꝛen: ja wann du ſchon alle tag Schnecken vnnd Fiſcheſſeſt/ vnd allein ettliche tag fuͤrfuhꝛeſt/ wurd dir an krafft vnd ſtercke deines Leibs darzuam Fleiſch abgehen/ alſo/ daß ſie auß trungender noht zu dieſer ſchand gerahten ſind.

Die Kinder werden in Mexico vier gantzer jar geſeuget/ vnnd ſchlaafet hiezwiſchen(wie man ſagt) die Fraw nicht bey dem Mañ: doch ſeuget man in ettlichen vmbligendẽLanden die Kinder zwoͤlff jar/ alſo daß dieſe jhꝛe Junge zugleich erziehen vnd vnderwey-ſen. Vieleicht geſchicht eines vmb des anderen wegen. Sie richten auch durch jhꝛ langſeugen ſonſt nichts anders auß/ denn daß ſie in etlichen dingen vielgedultmuͤtiger dennwir ſeeind/ vnd aber nicht ringfertiger zu der arbeit:es treibe ſie denn die armut darzu.. In Mitnechtiſchen Landen machen ſte auß dem Schnee Schloͤſſer/ vnd beveſtigeniii mit Waſſer:iñwendig ſeind ſo dieſe beſchirmen/ vnd außwendig ſo ſie anlauffen vndſtuͤrmen. Sie machen heimliche Geng zu jhnen vnnd werffen die leiteren an: es iſt zwagar ein feiner vnnd adelicher kampff für die jugent. Weil auch bey jhnen das Meer ge-freurt/ zeichnen ſie die Straſſen mit eyngeſchlagenẽ Pfelen auß Wacholter/ zwiſchendem Schnee Eiß. Sie machẽ auch Herberig darauff/ etwa dꝛey oder vier ellen hochob dem Eiß/ damit das Eiß nicht durch das Fewer oder Oefen zerſchmeltze. Dann dasEiß wird dermaſſen ſo hert/ daß es ein Menſchen ertragen mag/ wañ es nur zweyer fin-ger dick iſt gefroꝛen: wo aber dieſes dreyer finger dick/ tregt es ein Reiſigẽ mit einem gan-tzen Kuͤriß angethan: wañ es anderthalbẽ Hand dick/ ein gantz geſchwader Reuter: wa

es aber vier Hand dick woꝛden/ tregt es ein gantzes Kriegsheer. 1e Voꝛ alten zeyten man/ wann der Tag anbꝛach/ allein Wein vnd Brot:demnacheſſen- die Moꝛgenſuppen/ auff dieſes das Mittagmal/ aber ſpat/ vnd zu letſt das Nachtmal.Die Tiſch waren allezeit zu dem eſſen geruͤſtet. In dem Nachtmal man allein gebꝛa-ten Rindfleiſch vnd Brot: ſie erluſtigten einander mit dem Tranck/ vnd Obs. Die vbe⸗ 5

rigen e ſie haben mochten. e 1

5 Das Xx Ov. Capitel.

Von mancherley Spꝛaachen.Nallen Spꝛaachen iſt dieſes gemein/ daß ſie die Ding vnd die 7 5gierden haben die Ding zeigen ſie mit dem Nammen an alß HoleStein/ Eyſen. Die Begierden aber mit Woꝛtẽ/ alß ſchneiden/ wa 6nen. Es ſeind auch etliche ſtück/ ſo deren eigenſchafft anzeigen 90hefftiglich/ ſchnell/ welche zum theil durch zuwoꝛt/ zum theil dal 5fürſetzungen angezeiget werden. Deren vꝛſpꝛung entſtehet wied5 binder auß dem vorderen/ vnd auß vermiſchůng/ wie aued in nato n

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