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a Das Ander Buch. dexebSeündet wellig tmn wenig Waſſer icht außgeltſhet ſordem villſtitkenDann die Blasbelg zuͤnden das Fewer an/ weil ſieein Bewegung machen. Auß dieſer
Worm ung komma dieverzeheende Krafft. Es ſind auch diefe Fewer zu den Metallen„
von noten: dann ſie werden durch ein klein Fewer nicht erweichet.
Von einem ſtarcken aber werden ſie weich/ doch ſpat/aalſo daß ſie offt ehe verbennendenn wachwerden. Wannaber das Fewer angezündet/ wird es durch die Blasbelg be-
wegt(ringet hindurch vnd machet die Metall weich. ⁵'„arum bel mchtwenig darangelegen/ wann es ſthnell angeßer/ dann man brau-chet minder Koſten/ vnd verbꝛennet weniger von dem Metall des halbe ſind die Blas-belger das Fewer an zu zuͤnden/ zu erweichen/ vnnd zu ſchmeltzen gantz k mlichen.„Damtichober widerumb zu vnſerem Füͤrnemmen komme ſt gewiß/ daß von demWaſſerdie Fewer groß werden dann die Feuchtigkeit ſo herauß dempffet/ wird feißter-vnnd von dem vmbligenden Rauch nicht verzehꝛet/ ſondern ernehꝛet das gantz Fewer/welliches alſo geleuteret/ zu ſammen gehalten/ vnnd durch die Kelte frölicher auffgehet.
Darumb geſchicht dieſes auch in Fewꝛen/ ſo durch das Waſſer bewegt vnd angezuͤndet
Dieſes wird durch Schiffp/ Gꝛiechiſchpech/ Schwefel Weinſtein/ Salpetervnd einer art Bitumen /ſo Petroleum genennet/ zubereitet. Man ſagt/ es habe Mar-cus Gꝛacchus dieſes erfunden. Mʒan thut aber zweymal ſo viel vngeleſcheten Kalck dar-zu/ vnd růret alles mit dem geelen von den Eyeren ein wenig vnder einander nnd vergrabt es in Roſſzmiſt. e eD der mach ein anders alſo: Nimm Schwefelol/ Petroleum/ Wacholter oder Reck-
holderoͤl/ nnd Salpeter/ eines jeden gleich viel: ſchwartz Pech⸗ Genß vnnd Endten-
ſchmaltz/ Taubenkot/ vnd der Feuchtigkeit ſo Firniß genennet/ vnd auß Leinſamenolgemachet ſeye/ein jedes gleich viel: darnach fuͤnff teil Alphalti. Dieſes miſche mit Ge-bꝛanndtenwein durch einander/ vnd vergrabe es in Noſfzaiſ tft 8Ein anders/ alſo: Nimm zerlaſſen Firniß⸗ Schwefeloͤl vnnd Wacholter oder Reck-golderöͤl/ Leinſamenoͤl/ Petroleum/ Lerchbaumenhartz/ jedes gleich viel/ GebranndtenWein drey theil vnd ein halbẽ/ alßdenn Salpeter vñ trocken Loꝛberbaumenholtz gepuͤl-
veret/ ſo viel von noͤhten iſt/ damit es alles durch einander gemiſchet /ein dicke bekomme
wie der Kot. Dieſes thue alles inn ein Gleſen Geſchirꝛ/ vnnd vergrabe es drey tag in
Noſſmic. Wann du nunettliche Kugel auß dieſem machen/ vnd an das Holtz han-gen wirdſt⸗ werden ſie von jhnen ſelbs durch den Regen angezuͤndet: doch geſchicht die-ſes nicht alwegen. Diß aber iſt allezeit gewiß/ daß es durch kein Waſſer/ wann es einmal angangen/ ma außgeleſchet werden. 3 88
Man mag auch ein Puffer machen das gar bald bꝛennet welliches Flamm auchvaſt durchtringet/ auß Buͤchſenpulffer/ den drittentheil Schwefel/ vnd Griechiſchem
Pech. Doch haben wir noch mehꝛ von dieſem in den Buͤcheren von Mancherley wun-derbarlichen Sachen/ inn wellichen ein vollkommenliche Vbung aller deren dingen/ ſoSeon gewiſſen Bꝛſachen angezeiget/geſagt. Es mag aber ein jeder leichtlich vermer-cken/ wie dieſe Fewer durch das Waſſer nicht moͤgen außgeleſchet werden: dann ſie der-maſſen ſo ein treffenliche ſtarcke Bewegung anrichten daß ein Flamm auff den ande-
ren kommet/ vnd an ſtatt eines Blasbalges iſt. Des halben mag man ein klein Fewer
bald außleſchen /aber ein gtoſſes gar schwerlich. Vnd dieſes nicht allein weil es groͤſſer-yndern daß es ein ſtarcke Bewegung anrichtet durch welche das Fewer erhalten wirdt.damen die Menschen durch dieſtarcke Bewegungvnd groſſe des Fewers/weirdarvon ſeyn. Deshalben mag man erſtlichen dieſem nicht wehꝛen/ darnach wann auch
ein groſſer Rauch darbey/ wird alle Hoffnung der Leſchung vmb ſonſt ſehnn.
In ſollichen Zufellen ſind allein noch drey Hilff voꝛhanden: Daß man die Mate⸗ d nwelche gern brennet/ darvon ziehe: oder daß man ein Mauren von Steinen eylends dalle.
auffrichte/
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