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dect 5 Von den Subelliteten/
wilde Kreuter/ welche wir ohngefehꝛ eſſen/ de nn es ſind viel ding verboꝛgen. Es werdenauch viel ding von den Salamandren /S chlangen vnd Krotten vergifftet. Das KrautChameleon iſt den Sewen⸗Woͤlffen vnnd Meuſe en/ ein toͤdtliches Gifft. Mag dieſesnicht auch mit der zeit einen Menſchen hinweg nenen? dann was ſchedlich iſt/ das brin-get mit der zeit vmb. Zwar der Leim ſo an deſſen Wurtzel wachſet/ toͤdtet die Menſchen.
Was auch den gewiſſen Todt bringet/ vnd aber getemperiert wird haltet man für Lin
tobenden Hunds Soder ſonſt! 0 rwundet/ oder nur die Haut verſehꝛet/ toͤdtet er gleich. Wann man auch dieScyllam oder Meerzwiebel auff die Haut ſtreichet/ veriert vnd plaget ſie das Fleiſch:Desgleichen ſo man die Cantharides od grünen Keferlein in den H enden haltet/ trei-
ben ſieden Harn. Was ſolte denn das für ein Wunder ſeyn/ wann etliche Eifft allein
durch jhe Anruͤten beſe chedigen vnd toͤdten/ voꝛab weil wir ſehen wañ die Peſtilentz nochin dem Sattel/ oder auff einem Brett klebet/ daß ſie den Menſchen vmbbꝛinget/ ſo da-rauff ſiget. Darumb ſindettliche diegleich tödten wann man ſie jſſet/ etliche wannman ſie anruͤret/ ettliche von e Es iſt vngewiß was wunderbarliches dat-
under iſt. Aber merck die Vrſach/ vn
glach eben E dane ien dea Harskeme gaubſtdunicheder mech müßtegleich ſterbene Es wird aber der Gifft viel ſeherffer denn das Fewer/wie wir ſt olches an-gezeiget/ da wir von den ſtareken Waſſeren meldung gethan. Was nun dergleichen wer-
den mag/ das verkehꝛet ſieh bald in dem Leib: darumb ſage ich/ es wurde toͤdten⸗ vnd iſt
doch nicht der zehende theil eines Gerſtenkernleins: dann ein Funcken Fewer iſt an der
gröſſevndſchwereminder denn derzehende theileiner Gerten. eNie ſieheſt du wie ein wunderbarlich er Handel bald bekanndt vnd offenbar wirdt. Alſo todtet auch der einig boͤſe Dampff/ wann er wol in das Hirn hineyn kommet. Dann
weil das Hirne kein Hindernuß/ vnd den Lufft gleich wie das Hertz an ſich zeucht/ ver-
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dieſes gar ein ſcharffer Gifft enn.
ge er Fir rab daß uh auß erllcher dingen Geruch vbel erſchrocken/ aſo daß ich ge-
ſchedlih.
5 1 nd war doch dieſes dem Gifft gar nicht gleich.ö geſchicht i des Fewers Diſtillierung geſamilet werden-
ab:. Dann es iſt angezeiget daß alle leding vnſerer Natur zu wider find Wasa-ber gediſtilliert worden hat des Fewero/ vnd auch deſſen ſo gediſtillieret/ Subſtant vndWerme an jhme. Was Wunder ſolte es ſeyn/ wann der Menſch allein dureh den Ge-ruch oder Geſih mackgehling ſtuͤrbes Man hat des Tacts oder Anruͤrungs halben einieh en, ann aber died Ancämng dureheen Spieß oder Stanggeſchicht ſege-wiß lich ſchwer vnd hoch zu verwunderen. Es mu ß jhme aber einer dieſe drey ding fürſe-
ten nemlich daß bey vielen ein Forcht iſt dann es iſt nit jederman gleich geſinnet) dem
welcher ſhꝛ zum Maul außgehet/ dieweil wir ſehen daß in der Peſtilens allein durch diehen Iden vielſterben Auffdieſes bedencke daß ihren viel nur allein durch den ſehedlichenAchem ſterben/ ettliche allein auß Foꝛcht vnnd Erſtaunen⸗ viel allein dureh des GarnsAnruͤren. Wann nun dieſe Schlang verwundet/ was für ein Wunder ſolte das ſeyn-wann die Forcht/ boß Alhem/ vnd die Anrurung in gaͤhen Todt bungen e doch iſt di -
ſes/ dieweil es ſelten geſchieht/ wunderbarlich. Was nun die Natur von ſhꝛen ſelbs fuͤt-
being/ mag dureh Kunst viel beſſer vng cklieher vollbꝛacht werde. Hie ſpeichſ dne
wie geht es zu daß jr ſo wenig am Gifft ſee Viſachen ſind vickerleh. Zum erſßen
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üchektliche Gfft/welcheaallin durch ſyr Anrüren todten. Dann wann ei-chaum einem an das oꝛt kommet/ welches nur ein wenig offen
derber vnd ferſtoeer r gleich dielehlichen Geyſter ſo inn dem Hirne ſindt darum muß
aber faul ſiid/ bey denen iſt auch ein Ge-
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