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Fluß nach dem Regen alſo groß werden/ daß ſie auch vber die Felder laufen. Es wer-den auch ettliche Bech/ an wellicher Boden nichts den Stein voꝛhanden/ in viel tagenſo groß vnd waſſerꝛeich/ allein von dem Regen vnnd zerſchmoltzene Schnee/ daß manvermeynet es ſehen groſſe Waſſerfluͤß: darzu hat ein Bach kein Vnderſcheid von demFluß/ denn daß er nicht allwegen der geſtalt bleibet/ dieweil ſein vꝛſach alſo iſt/ wie voꝛ-gemeldet woꝛden. Des halben wann du die Berg zu moꝛgen beſichtigen wirdſt/ ſeindſie naſſz/ vnnd lauffet alſo das waſſer von auſſen vnnd innerher zuſammen/ vnnd wer-4 din auß viel Bechen ein Fluß. Wann nun dieſer durch den Regen vnnd zergangenenSchnee nicht gefuͤrdert/ wurde er bald abgehen. Man hat auch zu derſelbigen zeit anwenig waſſer genug/ nicht allein weil der Runß wenig waſſer halten mag/ ſondern weil
es langſam daher fahꝛet/ vnd viel oꝛt daran ein vergnuͤgen haben. 5
Zülle, Auß dieſem iſtauch genugſamlich bekandt warumb die laß an dem moꝛgen wach-gen angehn. ſen⸗ voꝛab bey ſhꝛem Vrſpꝛung. Dann es ſam̃let ſich zu Sommers zeit in der nachtviel Tam/ vnnd zu Winters zelt viel Nebel/ die herab fallen: darumb wachſen ſie auchwann die Sonn auffgehet/ vnnd dieſes voꝛab in dem Herbſt vnnd Fruͤling/ wann der
fallende Reyff durch die Soñ zergehet: deshalbẽ fahꝛet das Waſſer ſo in der nacht zwi-ſchen den Bergen an den kalten Steinen gewachſen/ allgemach daher. Es ſam̃len ſich
auch von anſſen h enthalben Bechlein/ auß welehen ein Bach angehet/ vnnd dennauß viel Bethenein groſſer Fluß alß der Padus, Thonaw Indus, vnnd Euphrates.Dieſes iſcauch ein wiſach daß die Fläß immerwerend ſeind/ wie denn auch die Regen
vnnd Schnee angehen. Die Tanais aber vnnd alle Bruͤnn/ welche auß ebnen oꝛtenherfür kommen/ die wachſen nicht daſelbſten/ ſondern in den Bergen/ daher ſie denn
(wie voꝛ geſagt) an daſſelbig oꝛt kommen⸗ dieweil das waſſer/ wann es von hohen oꝛtengetrucket wird/ alß hoch herauff fahꝛet/ alß es herab gefallen/ v nd bꝛicht denn vnder der
Alle die Bruͤnn ſo von dem Meer kommen/ ſind geſaltzen: es entſpꝛingen wol ett/liche nicht weit darvon/ ſind aber auch geſalzen. Doch bin ieh nicht darwider/ wanndas Meer ablauffet/ daß wol ein fuͤſſer Brunn moͤge darunder entſtehen: dann das ver-ſaltzen Waſſer wird geminderet/ wann das Meer weit darvon iſt: doch mag dieſes wolnicht allein dureh des Salt abſoͤnderung/ ſondern auch dureh anderer fuͤſſen Waſſerenvermiſchung geſchehen. Man ſoll aber wiſſen daß die Soͤd oder Ziehebꝛuͤnn/ welchedie Meylender auch lauſum nennen/ von dem Meer her geleitet werden. Alſo wirddere ſuͤſſewaſſer darunder vermiſchet/ wann es einen Lauff hat/ vnnd von dem Sandvnnd Koc gekerſuget wird vnnd wann das Salß durch ein ſchtwere von ſhme ſelbs zuBoden fahꝛet. Es hat aber Ariſtoteles von der Fluͤſſen vꝛſpꝛung recht geredt: wann die -ſe aber in ein tieff vnd weit oꝛt lauffen/ ben tenen Ser. Afſoſeyevon der Flaſſ nVrännen/ Bachen/ vnd Seen vꝛſachen genug geſage.Were gefah Nun wollen wir auchonnzetgen warumb das der geſalzenſeye Nach Are lis*—Mepnung welehe von wenigen verſtanden kommet es von dem ſtekigen Regen herwelcher ohn vnderlaß von ewigen zepten her dareyn fallet: dann ob wol das Meer nichean einem oꝛt ewig/ da es ſetzunder iſt/ muß es doch auß ſtetigem waſſer ewig ſeyn-kommen ⸗nemlich das inn mitte der Erden fahꝛetdas Notmeer/Euxiniſch/ EMagaliſch! Hyperboriſch Teutſeh/ Hiſpaniſch Gaditanifch/ EugellendiſeSarmatiſch⸗Indiſch Africaniſch/ Baltiſch/ vnd Eiß oder gefroꝛen Meer: demnaetliche Meerſchoß/ alß def Barbariſeh tiſch/ wel 751der Arabiſch/ Perſiſch/ vnnd Meotiſpꝛoſſen des groſſen Meers OceanMir iſt auch wol zu wiſſen/ daß Pio
Barbariſch Atlantiſch/ welcher Groß genannt iſt/ ddad Pig edck Pfüben Wiltbes ale
n von des Caſpiſchen Meers veſpung
anderſt