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Offenbarung der Natur vnd natürlicher Dingen, auch mancherley wunderbarlichen vnd subtilen Würckungen / durch Hieronymum Cardanum. In die ... teutsche Zungen gebracht durch Hulderichum Frölich
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DCCLXXI
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C»ley/ alß das Fewer Rauch/ vnd die Sonntoder van dem/ das die feuchtigkeit verzehꝛetalß der Lufft vnd das Salz. Yder mit dieſem ſo allgemach gedoͤꝛret/ alß Aloe Myr.

rha. Aber die erkaltet ſeind/ faulen nicht vaſt. Wie auch die todten Coͤꝛper mit Queck-

ſilber geſchmieret/ nicht faulen/ doch muß das Metalliſeh hineyn tringen.

Die Loꝛber vnd Wacholter bletter knellen vnd krachen in dẽ Fewer/ dann ſie empfa-

hen das Fewer geſchwind ehe die weſſerige Feuchtigkeit außgedoͤꝛret iſt. Es meynen ett-

liehe/ in dẽ bꝛennendẽ Loꝛberbletterẽ ſeye etwas Weiſſagungs/ weil dieſe Beum dem a.

pollini conſecrieret vnd zugeweyhet: oder weil der Flann ein ſelzame geſtalt vberkome-oder daß er von natut etwas habe/ das die Gedancken bewege..

Es ſeind etliche geweſen/ welehe vermeynet/ wañ der ſtock des Wacholters angezuͤn-det wurde/ vnd mit ſeiner aͤſchen bedecket/ behielte er das Fewer ein jar lang.

Schwartze Dinten machet man alſo: Nimm friſch geſtoſſene Gallapffel ein pfund⸗ he. zu

Gummi Arabicum, Granatapffel mit der ſehelffen. Jedes ein halb pfund. Laß es alſoacht tag in ſechs pfund Waſſer ſtehen:darnach ſeud es biß auff dẽ dꝛittẽ theil eyn. Wañ

es nun ab dem Fewer genommen/ thu ein pfund klein geſtoſſen Calchant/ weil es noch

heiß iſt/darunder/ vnd ruͤr es vndereinander biß es erkaltet. Vber zehen tag ſeige es durchein Tuch/ vnd behalt ſie. Etliche habẽ auch ein gute gemachet/ aber ſie iſt in ſechs Mo-naten verſchwundẽ: dañ das ſrdiſch bleibt/ das feucht aber nicht: was dun iſt verſchwin-det gleich. Alſo haben wir biß her von den Elemente/ Himmel/ Liecht/ Vermiſchungẽ/

Metallen Steinen/ vnnd den Gewechſen geredt:woͤllen

Hiſtoꝛien kommen/ vnd erſtlichen von dem Vngezyfer anfahen.

A ußzug des Neundten Buchs derV e 5

trefflichen/ Gochgelehꝛten Herꝛens/ nnd

ſen zu Narern Inſecka, vnd ſeind blutloß/ alß Fliegen/GWuͤrm/ vnd dergleichen/ wellichen der Kopff/ oder anders vondem vberigen Leib abgeſoͤndert iſt vnd dieſe ſeind vnvollkolſie-

die anderen vollkommene. Warumb wachſen aber etliche

1 D 9 Thier auß der feulung/ ond warumb werden die anderen ein je-r.

s auß ſeinem geſeblecht geboꝛen? Die vꝛſach des vnderſcheidsiſt⸗ daß die Natur alerſchaffung vnd geberung mit wenig hat

ichten. Sie hette wol ſollichegeberung auß fauler matery in allen Thieren

laber die vollkomenẽ meh zeyt bedoͤꝛffen/ damit ſie außgemachet wer-

8.

mutter von nohten ge weſen/ oder ein Eyerſchalen/ in wellichen die frucht behalten/ bißſie außgemachet wurde. Deshalben iſt die geberung auß den* entſtanden.a t i Der

erhalben jetz zu der Thieren

ry ſich nicht ſo lang ohn beweglicheit erhalten moͤgen/ vnd iſt ein Ber-