Buch 
Die Glasfabrikation : mit 201 in d. Text eingedruckten Holzstichen / von H. E. Benrath
Entstehung
Seite
19
JPEG-Download
 

19

ver-oeis,vcnnlisches re-

Ver-igkeititriolioth-r dertzungwies.iznmn, sieeistenände-

aufüssig,lichesrmenucturz dersehen

unddurchzahl-er dieltengce, wieet's,e An-mgcn,hrcndur esr ent-seinerm er-ch die

Entglasung.

meisten anschlössen, trat ihm Pslouze^) mit der sehr bestimmt gefaßten Behaup-tung entgegen, die aus der amorphen Masse ausgeschiedenen, dieselbe durchsetzendenKrystalle seien mit jener gleich zusammengesetzt, also krystallisirtes Glas, bliebaber die Publication der Beleganalyscn schuldig.

Die bisher bekannt gewordenen, sowie meine eigenen, vergleichenden Ana-lysen entglasten und unentglasten Glases sprechen entschieden gegen Pälouze.Durchgehend ist bisher in den entglasten Partien ein etwas größerer Kieselsäure-gehalt gefunden als in den unverändert gebliebenen, wie solches z. B. nachstehendeZusammenstellung zeigt:

8i02

6a 0

LaO

iAxO

MO

^2 0S

Uk-O--

80»

-!

Amorphe Grundmafse .

64'7

12-0

_

19-8

3-5

Krystallinische Partien .

6S'2

120

14-9

4-9

2!

Amorpher Kern ....

75'73

9-58

-

13-18

1-51

Krystallinische Kruste .

76-27

9-32

1309

1-35

3

Amorphes durchsichtigesGlas.

62-40

16-14

4-47

512

7-21

2-66

Krystallinische Partien .

63-67

18-65

612

5-87

4-98

0-71

Amorpher durchsichtigerKern.

69-96

15-31

12-16

2-06

051

Fasergypsähnlich krystal-linische Kruste . . .

71-08

15-82

11-14

1-49

0-47

t

Unentglaster Theil . .

77-47

9-66

10-22

1-92

0-73

5

Entglafte kugeligkrystal-linische Partien. . .

78-14

8-88

10-55

1-91

052

Unentglaste Masse. . .

5731

32-65

7-59

1-55

0-90

Entglaste Schicht . . .

60-21

31-19

603

1-35

1-22 2)

Ist nun aber auch einerseits durch die vorstehenden Analysen ein gesteigerterKieselsäurcgehalt in dem entglasten Theile erwiesen, so muß anderseits zugegebenwerden, daß im Ganzen die Unterschiede in der Zusammensetzung beider Massenso geringe, die Zusammensetzung der entglasten Partien selbst eine so wechselnde,daß aus derartigen Vergleichen kein Einblick in die Constitution der letzterenzu gewinnen ist, und sind daher die wohl hier und dort für solche scheinbar durch-gehend krystallinische Massen aufgestellten Aequivalentformeln absolut werthlos.

u Oomxt. i-snck. 40 (1855), 1321. 2) Nrg, 1 nach Dumas: Obim. appl. anx

arts, ArtikelVsrrs", Nr. 2 nach Splitgerber: Erdmann's Journ. 48 (1849), 82;Nr. 3 nach Terreil: 6omxt. rsrrck. 47 (1857), 693. Nr. 4 bis 6 nach meinen Anal.:Beitrag zu Ehern, des Glases", im Auszuge Dingler's Journ. 202, 428 und 203, 20.

2 *