51
ade
in
ure
dem
rar-
chon
ings
bei
mem
täten
sehr
ürcn
der
ilente
somit
tzung
startn zu
ationNachlscresa fürhlcn-hlen-grö-Salz,ande,eines
Zur
nicht- daslfischearyts,ck wie
Schmelzmaterialien. Magnesia. Thonerde.
Sulphat, letzteres unter Mitverwmdung von Kohle, hier und dort gelegentlichebeschränkte Anwendung gefunden. In neuester Zeit ist das aus Fabriken her-gestellte kohlensaure Salz in einzelnen Fällen zur Herstellung von Krystall undHalbkrystall benutzt worden, in denen der Baryt dann das Bleioxyd vertritt. DieVerwendbarkeit des Sulphats für diese Zwecke habe ich nachgewiesen *) und dürftedieses in Zukunft sich allgemeiner Benutzung empfehlen.
Gleichzeitig mit seinen Versuchen über Barytglas (l. o.) stellte Döbereinerauch ein analoges Strontianglas mittelstCölestins (schwefelsaurenStrontians)in kleinem Maßstabe her. Schon das seltene Vorkommen dieses Minerals machtallgemeinere Benutzung desselben unmöglich, und hat der Strontian dann auch,soviel bekannt, nie Verwendung auf der Hütte gefunden.
Die Magnesia findet sich mehrfach, so in Dolomiten und in manchenSilicaten, als für die Glasindustrie unliebsamer Begleiter oder Vertreter des Kalks.Sie erhöht die Schwerschmelzbarkeit des Glases, in dessen Constitution sie eingeht,und ist hierdurch, namentlich beim Läutern, störend.
Thonerde. Obgleich dem Glassatze, mit alleiniger Ausnahme der Ge-menge für Milchglas, nie geflissentlich zugesetzt, kommt ein geringer Gehalt anThonerde in allem Glase vor, und wird ein solcher schon durch das unvermeidlicheAbschmelzen der Wände der Schmelzgefäße bedingt. Im Ganzen ist der Thon-erdegehalt in besserem Glase nicht bedeutend, doch finden sich auch hier Aus-nahmen von der Regel; so führt unter anderen Dumas einen böhmischen Becheran, der, nach seiner Analyse, 9,6 Proc. Thonerde enthielt 2). In ordinäremFlaschenglase, zu dessen Herstellung unreine Materialien benutzt worden, findetsich, unbeschadet seiner Brauchbarkeit, häufig ein noch größerer Gehalt an dieserErde. Gläser mit hohem Thonerdegehalte sind vcrhältnißmäßig schwer schmelzbar,und, so weit sich das aus dem bisher Bekannten beurtheilen läßt, besonders zurEntgleisung geneigt, wie sich solches z. B. an ordinären grünen Bouteillen, die,zufällig wieder erweicht, fast stets undurchsichtig und bläulich oder grau werden,zeigt. Sehr zu bedauern ist es, daß über das Verhalten der Thonerde im Glase,sowie über dasjenige thonerdereicher Gläser bei verschiedenen Temperaturen, exactcUntersuchungen bisher fehlen, da erst auf Grundlage durch solche Untersuchungengewonnener Erkenntniß ein in ökonomischer Beziehung höchst wünschenswertesrationelles Verschmelzen der durchgängig thonerdereichen feldspathartigen Gesteineund Mineralien ins Leben treten kann. Directe und absichtliche Verwendungfindet die Thonerde in Glasgemengen bisher nur in Form des Kryoliths oderdes aus letzterem fabrikmäßig dargestellten Natronaluminats ( 3 Hs.O,behufs Herstellung einer in neuester Zeit aufgekommenen, und namentlich zuBeleuchtungsgcgenftänden viel benutzten Art Milchglas, des sogenannten Kryolith-glases, oder „llot-os.st-l'orosloin" der Amerikaners. Der sich namentlich inGrönland, dann auch am Ural findende Kryolith, Flnornatrium-Fluoraluminium(Molch ^.12x1»), dessen Aluminium geh alt die als Trübung (durch gebildete Thon-
es Dingler's Ionen. 2 02, 422 (1871) und Polytechn. Centralbl. 1872, 591.
2 ) ^.nn. oüiin. püxs. (1830) 44, 433.
b) Ueber dasselbe: Dingler's Journ. (1869) 102, 239 und 412.
4 *