102 Deutscher Ofen des vorigen Jahrhunderts.
„anvisn konrnsau L l'italisnirs" oder „lour L 1a krantzuisö" im Gebrauche,die aber, den bisher erwähnten gegenüber, einen sehr wesentlichen Fortschritt zeigten,da in ihnen das Brennmaterial, ebenfalls Holz, nicht mehr auf breiter ebenerSohle, sondern in einem den untersten Raum des Ofens in seiner ganzenLänge durchsetzenden Schürcanal, auf einem Roste, unter dem sich einAschenfall befindet, ruhte, und daher weit günstigere Luftzufuhr, in Folge
Fig. 21.
dessen auch eine viel vollstän-digere Verbrennung, stattfindenkonnte.
Neben den bisher erwähn-ten von einem einzigenSchürloche aus geheiztenSchmelzöfen, mit unter derSohle liegendem, mit demSchmelzofen nur durch eineccntrale Feueröffuung inCommunicatiou stehendemHerde, greift die Verwendungviereckiger von zwei einander gegenüberliegenden Seiten aus geschirrter, nach dercitirten Encyclopädie „deutscher", Schmelzöfen immer mehr und mehr um sich.
Herd und Schmelzraum werden in
Fig- 22.
Fig. 23.
diesen Oefcn nicht mehr durch einezwischen beiden angebrachte Wölbunggetrennt, sondern der Herd direct inden Schmelzraum selbst verlegt.Lang hin erstreckt sich durch dieseOefen in der Mitte des Schmelz-raumes der vertiefte Feuerherd „dieSchüre" oder „Schürgrube"(losss) an ihren beiden Langseitendurch die „Bänke" (sisZss), starke,oben eben ausgeglichene Mauerungen,auf denen die Schmclzhäfcn ihren Platzfinden, begrenzt. Die weitere An-ordnung erhellt aus den beistehendcnschematischen Abbildungen, Schnittendurch einen für Heizung mit Holzconstruirten Glasofeu zu 8 Häfen(Fig. 21, 22, 23). In diesen stellt// das Fundament, e die Schüre,bb die Bänke, auf der die Häfen /»kstehen, dar. Ueber die, die Länge derBänke überragenden Enden der Schürespannt sich, zu beiden Seiten desOfens, das „kleine Schürgewölbe"