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Die Glasfabrikation : mit 201 in d. Text eingedruckten Holzstichen / von H. E. Benrath
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Böhmischer Rostofen.

aber die durch die Verbrennung der einzelnen Scheite producirte Wärmemenge zurHeizung des Ofens nicht genügt, ist man genöthigt außerdem in der Schüre selbstein größeres Feuer zu unterhalten, das Holzscheit wird also, sobald es über undüber in Flammen steht, durch ein zweites, das nun an seine Stelle tritt, nach der

Fig. 26. Fig. 27.

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Mitte des Ofens gestoßen, dort aber geht die allmälige weitere Verbrennung desangehäuften Brennmaterials unter Bedingungen vor sich, die in Nichts günstiger

sind, als diejenigen in den alten Holzöfen,mit ebener fester Sohle, und erfordern daherauch derartig eingerichtete Oefen, wegenungenügender Luftversorgung, einen über-triebenen Holzaufwand.

Von Oefen, in denen Holz auf einemRoste zur Verbrennung gelangt, zeigen dieeinfachste Einrichtung die, namentlich auchin Deutschland sehr verbreitet gewesenen,kleinen böhmischen Oefen, von in der Höheder Bank nahezu kreisförmigem Schnitte,deren innere Einrichtung in ihren wesent-lichsten Theilen die bestehenden Skizzenzeigen (Fig. 26, 27, 28).

Ueber der Fundamentirung erstreckt sich, über die ganze, circa 2'5 bis 3 inbetragende, Länge des Ofens hin, der von dem Unterbau der Bänke seitlich be-grenzte Luftcanal und Aschensall « von etwa 40 om Breite bei SO ein Höhe.Quer über diesen hin liegen die mit ihren Enden eingemauerten aus Hafenmasscgefertigten „Roststeine" »--- von rechteckigem Querschnitte, zwischen denen freibleibende Oeffnungen den Luftzutritt zum Ofen vermitteln. Ueber den Roststcinen

Fig. 28.