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Böhmischer Rostofen.
setzt sich dann der Unterbau der Bank fort, überspannt die über dem Luftcanal aausgesparte Schürgrube/ an ihren beiden Enden mit Wölbungen, und ist dannzu der um den ganzen Ofen sich herumziehenden Bank L-8 ausgeglichen, auf derdie acht Häfen ihren Platz finden. Das diese Oefen schließende Hauptgewölbe, ihrekuppelartig gewölbte „Kappes wurde häufig aus weicher Thonmasse geschlagen.
Mit Ausnahme der Rostanlage, deren große Zwischenräume, erleichtern sieauch durch ihre Weite das Reinhalten des Rostes, für den Luftzutritt durchaus
Fig. 29.
nicht als mustergiltige Einrichtung geltenskönnen, sind', wie ersichtlich, diese böh-mischen Oefen den alten runden mit centraler Feueröffnnng in ihrer Einrichtungsehr ähnlich, es ist aber in ihnen, im Gegensatze zu jenen, auf möglichste Ramn-ersparniß geachtet, und so wirkte dann Rostfeuerung und Reduction des zu er-hitzenden Raumes zusammen, sowohl in Betreff der erreichbaren Temperatur, alsdes Holzverbranches, günstig ein, und stellte die bisher nicht verwöhnten Glas-macher vollkommen zufrieden. Die hierzu kommende leichte Ausführbarkeit derConstruction dieser Oefen, die in Deutschland vielfach von auf ihre „Kunst" rei-senden Ofenbauern aufgesetzt wurden, trat dann noch hinzu, und ließ sie, auf Holzbrennenden Glashütten aller Art, große Verbreitung finden.
Ging man bei der allgemeinen Anlage der böhmischen Oefen von dem ModellAgricola's aus, so schließt sich eine andere Art von Röstöfen für Holzbetriebmehr dem Ofen des Theophilus, mit der, wie oben beschrieben, verbesserten Schüre