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stoff und nahezu einem gleichen Volumen von Kohlenoxyd, mit einer veränder-lichen, aber geringen, Menge von Kohlensäure. So liefert ein Kubiksuß Dampfso viel brennbares Gas, als fünf Kubikfuß atmosphärische Luft, aber der eineVorgang ist abhängig von dem anderen, insofern, als der Durchgang der Lust
Fig. 52.
durch das Feuer mit Wärmccntwickclung verbunden ist, und wiederum die Ent-wickelung der Wassergase so gut wie der Kohlenwasserstoffe, befördert wird, durchdie Steigerung der Wärme i)."
Fände, unter den gegebenen Umständen, eine Wasserzersctzung in unbeschränk-tem Maße, wie solche hier doch wohl vorausgesetzt, wirklich statt, und würde beiderselben weniger Wärme verbraucht, als die gewonnenen brennbaren Gase zuersetzen vermöchten, so wäre nicht abzusehen, wozu überhaupt Sauerstoff — resp.Luft — unter den Rost geführt werden müsse, da gleiche Aeguivalcnte Kohlenstoffund Wasser sich in Kohlenoxyd und Wasserstoff umsetzend, uns in den Standsetzen, durch den Generator ausschließlich brennbare Gase zu producircn. DaSist nun aber leider nicht der Fall, und so erscheint dann auch der Werth derWasscrdampfeinführung durch den Rost, in dieser Beziehung, sehr fraglich. Inder Praxis soll er günstige Resultate ergeben haben, exacte Untersuchungen, dieeine Mehrproduction an Wärme, oder die Anwesenheit freien Wasserstoffs in denGeneratorgasen darthäten, liegen indeß bisher kaum vor, und ist auf der anderenSeite klar, daß, wenn unzersetztcr Wasserdampf sich den Gasen beimengt, hierdurchnicht nur keine Vergrößerung, sondern sogar eine bedeutende Herabsetzung desHeizwerthes der letzteren eintreten müsse.
Für seine Holzgaserzeugcr behält Siemens die Schachtform bei. Einen
H Siemens' patcmirtc Regenerativ-Gasöfen (Dressen 1869) S. 2 und 9.