Siemens' Generator.
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Sauerstoff hei 0° und 0'76"> Druck — 1'43 — 0 94 obur Sauer-
stoff. Erfolgt die Verbrennung des Kohlenstoffs aber mittelst atmosphärischer Luft,die nur 21 Proz. Sauerstoff enthält, so ist zur Ueberführung eines LZ Kohle in
Ng. 51.
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Kohlenoxyd eine Luftzufuhr von — 4'48 elnu erforderlich, von
denen die, in ihnen enthaltenen, 3'54 vllin Stickstoff, mit den gebildeten Gene-ratorgasen dem Ofen zuströmend, von letzteren einmal als unnützer Ballast mit-geführt werden, dann aber, da auch sie, ohne den geringsten Nutzen zu stiften, mitauf die Temperatur des Schmelzraumcs erwärmt werden müssen, einen bedeu-tenden Theil der aus dem Brennstoff producirtcn Wärme in Anspruch nehmen. —War nun beim Siemens'schen Generator, wie bei allen Heizungen, eine Besei-tigung des Stickstoffs aus der Luft, und aus den Generatorgasen, nicht durch-führbar, so ging doch Siemens' Streben dahin, das zur Kohlcnoxydbildung er-forderliche Luftquantum möglichst zu vermindern.
Es führt zu diesem Zwecke durch das Rohr nn Wasser in den unter demRoste angebrachten eisernen Trog r« und nimmt dann, gestützt auf die Thatsache,daß Wasscrdampf, durch glühende Kohlen geleitet, von letzteren zersetzt, und unterBildung von Kohlenoxyd, zu Wasserstoff reducirt wird, an, die Gasbildung inseinen Generatoren gehe jetzt in folgender Weise vor sich: das Wasser in ri beginntdurch die Strahlung vom Roste her zu sieden, der hierbei sich bildende Dampfwird, mit der erforderlichen Verbrcnnungsluft, in dem Generator Angesogen, und„jeder Kubikfuß Dampf zersetzt sich, durch die 2 bis 3 Fuß dicke Schicht weiß-glühenden Brennmaterials dringend, zu einer Mischung von 1 Kubikfuß Wasser-