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Schmelzglas und Email.
Diesen Psligot'schen Verhältnißzahlen nähern sich einigermaßen die Zu-sammensetzungen, die sich aus einigen älteren Vorschriften für Emailcomposition,so der nachstehenden Dumas'schen, durch Rechnung ableiten lassen:
Sand. .Bleioxyd .ZinnoxydPottasche.
100 Thlc.
17
80
280 Thlc.
entsprechend einerEmailzusammen-setznng
Kieselsäure .... 402
Zinnoxyd. 68
Bleioxyd.33-3
Kali.19-7
1000
Mehrere Sätze für opakes weißes Email, nach denen durchgängig leichtflüssigeGläser erhalten werden müssen, hat unter Anderen Karmarsch (I. o.) gegeben, so
1.
2.
3.
Sand. . .
. . . 100
100
100
Bleioxyd. .
. . . 50
108
167
Zinnoxyd
. . . 50
38
33
Pottasche. .
. 200
20
80
Aus diesen Sätzen berechnen sich die
nachstehenden Emailzusammensetzungen,
die, wenn auch, weder mit P
öligot's analytischen Ergebnissen, noch mit Dumas'
Recept, übereinstimmende, so doch einigermaßen ähnliche Verhältnisse der Einzel-
bestandtheile erkennen lassen:
1.
2.
3.
Kieselsäure .
. . 31-3
38-7
28-6
Bleioxyd . .
. . 15-6
41-8
47-8
Zinnoxyd . .
. . 15-6
14-7
9-4
Kali. . . .
. . 37-5
4-8
14-2
100-0
100-0
100-0
2m Durchschnitte dürfte man somit das in Rede stehende Email, seinerZusammensetzung nach, als ein circa 10 Proc. Zinnoxyd enthaltendes Bleialkali-silicat der Sättigung 2110,3 810^ auffassen können, und würde diese Sättigungdann beanspruchen für:
4 L », 10 0,21 810- 6 I( 0,8 I>d 0,21 81 l)2
Kieselsäurc .... 29'3 31'5
Bleioxyd.51'9 446
Kali. 8-8 13-9
Zinnoxyd.100 10'0
100-0 100-0
Abweichend von den vorstehend besprochenen, enthalten andere Sätze fürweißes Email Kochsalz in oft nicht unbedeutender Quantität, so der folgende auchvon Karmarsch empfohlene: