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Bouteillenfabrikation.
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8102
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Summa
100 Thle. Trachyt. . . .
62-4
16-9
7-3
4-3
7-3
98-2
70
„ roher Kalkstein
—
—
—
39-2
—
39-2
60
„ Sand. . . .
60-0
—
—
—
—
60-0
in Summa. .
122-4
16-9
7 3
43-5
7-3
197-4
Procentisch . .
620
8-5
37
22-1
3-7
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Diese Zusammensetzung ist der, der oben angeführten, von Berthier unter-suchten Gläser so ähnlich, stimmt namentlich mit derjenigen des Glases vonSau-vigny so nahe Uberein, daß über die Brauchbarkeit solchen Schmelzproductes zurVerarbeitung auf Flaschen, kein Zweifel bestehen kann.
Selbstverständlich ist es, daß, will man natürliche Silicate zu seinen! Gemengebenutzen, man über die Verhältnisse der einzelnen Basen, im Gemenge sowohl, alsin dem aus solchem zu erschmelzenden Glase, nicht mehr mit voller Freiheit zudisponiren im Stande ist, daß z. B-, soll bei Benutzung eines trachhtischen Gesteinswie des obigen, ein direeter Alkalizusatz, oder eine Verdünnung des aus den!Trachytgemenge zu gewinnenden Productes mit gewöhnlichem Glase, oder Glas-gemenge, vermieden werden, der hohe Thonerdegehalt der zu erschmelzenden Massenicht zu umgehen ist. Aufgabe des Compositeurs ist es daher in solchen Fällen,mit den gegebenen Verhältnissen zu rechnen, und sich denselben zu accomodircn,ein Rechnen, das aber dadurch wesentlich erschwert, und in seinen Ergebnissen un-sicher gemacht wird, daß die Reihe durchgearbeiteter Erfahrungen und experimen- ^
teller Ergebnisse auf diesem Gebiete noch eine sehr beschränkte und lückenhafte ist. f
Rechnungen, wie die oben beispielsweise vorgeführte, können daher wohl den zu ver-folgenden Weg andeuten, für die Praxis werden aber ihre Ergebnisse stets cxperi-menteller Prüfung und Controle durch Schmelzversuche, womöglich, auf derHütte, auf der das Material verwandt werden soll, bedürfen, und werden sichunzweifelhaft, in manchem Falle, geringe Abänderungen der berechneten Gemenge-verhältnisse als erforderlich herausstellen. Erweist sich ein Alkalizusatz zum Gemengeals unumgängliches Erforderniß, so ist man, nach dem heutigen Stande unserer ^Erfahrungen, unter den Alkalisalzen auf Soda oder Sulphat angewiesen, und wirdmeist wohl das letztere gewählt werden, obgleich mit seiner Verwendung zu Grün-glas, der Uebelstand verknüpft ist, daß gleichzeitig reducirende Kohle, die nicht er-mangelt auch auf das Eisenoxyd einzuwirken, und dieses in Oxydul verwandelnd,dem Glase eine intensive Färbung ertheilt, dem Gemenge einverleibt werden muß.
Von zahlreichen Grünglashütten wird zwar, oft sogar in großen Quantitäten,Kochsalz zum Gemenge verwandt, welche Rolle dasselbe aber hier spielt, ist, wiebei Besprechung der Schmelzmaterialien (S. 47) bereits erwähnt, zur Zeit nochgänzlich unklar, und wären experimentelle Feststellungen in dieser Hinsicht, einedankenswcrthe Aufgabe.
Auch des Flußspaths, der gelegentlich als Zuschlag zu Grünglasgemengen inAnwendung kommt, ist oben (S. 50) bereits Erwähnung gethan, und kann der-selbe hier somit Übergängen werden.
Ein häufiger, wenn auch nicht durchgehender Zusatz zu dem Bouteillenglas-