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Die Glasfabrikation : mit 201 in d. Text eingedruckten Holzstichen / von H. E. Benrath
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372 Fensterglas: Zusammensetzung.

nsssssairs ä'ujoutsr an sullls st an ssl sllrnli Lxs uns tsrrs ullralins,2 >our Ävoir äu bau st bsau vsrrs." Auss Entschiedenste empfiehlt er dann,im Interesse geregelter und besserer Production, die Verwendung gereinigterSoda oder Asche, die, wie a. a. O. erwähnt, sein Landsmann DeSlandes inFrankreich zuerst eingeführt, und directen Kalkzusatz, da der Kalk es sei,gniproours 1s xmi-kait msluuAS, clonns än sorx>s au vsrrs, ls rsnä soliäs stsn tuoilits lu äsxuration" ^). Es ist erklärlich, daß man mit dem directenKalkzusatze (in Form des gebrannten und an der Luft zerfallenen Materials) zuerst jknauserte; auffallend rasch scheinen indeß die französischen Hütten, nachdem sie feinmal zu besserer Einsicht gekommen, aus diesem Wege vorwärts gegangen zu sein, sdenn während anderen Ortes, wie erwähnt, noch heutigen Tages manches gegossene bwie geblasene Tafelglas vorkommt, das recht kalkarm, fand Dumas schon 1830das französische Fensterglas durchgehend kalkreich, so an verschiedenen Probendesselben die nachstehend aufgeführten Zusammensetzungen:

Tafelglas,

Kieselsäure.

Eisenoxyd und Thonerde .

Kalk.

Natron.

ranzösisches (1830), n1 . 2 .69'65 . . . 69 25

1-82 . . . 2-20

13-31 . . . 17-25

15-22 . . . 11-30

100-00 10000

Dumas?):

3. - 4.

. . 63-55 . . 68-00

. . 2-40 . . 7-60

. . 16-17 . . 14-30

. . 12-88 . . 10-10

10000 100-00

Gelegentlich zeigte, wie aus derselben Arbeit Dumas' hervorgeht, allerdingsauch das deutsche, sowie nachBerthier das venetianische^Fenstcrglas analoge iZusammensetzung, wie das die nachstehenden analytischen Ergebnisse beweisen, ob :solches aber häufig vorkam, muß wenigstens dahingestellt bleiben:

Fensterglas

deutsch

vcnctianisch

Kieselsäure.

62-80 . .

. 68-60

Eisenoxyd und Thonerde .

2-60 . .

. 1-50

Kalk.

1250 . .

. 11-00

Magnesia.

. .

. 2-10

Natron.

. .

. 8-10

Kali.

22-10 . .

. 6-90

100-00

98-20

In richtiger Erkenntniß des Besseren ist während der letzten Jahrzehnte die Mehr-zahl der Tafclglashüttcn zur Herstellung kalkreicher, harter, elastischer und gegenchemische Einflüsse resistenzfähigercr (schwerer erblindender) Gläser übergegangen undhat sie, in dieser Beziehung, wie in mancher anderen, die Hohlglashütten überholt.

Nsinoirs cxui 8 rsinxortü, sn 1760, 1s xrix proposs xur 1'^ouäsinisKodaks äss Loisnoss: Hnsls sont Iss inox:ons Iss xlus proxrss ä xortsr I'soo-noinis st 1a xsrksotion äuns Iss Vsrrsriss äs t?runos? Osnvrss äs Loseä'^ntio (Huris 1730) 1, 50. ?) ^.nn. ollina. pllxs. 44 (1830), 144. ox Eben-daselbst S. 438.