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Mechanische Bearbeitung des Glases.
wodurch letztere, bei Drehung des Speichenkranzes, seitlich geneigt, und das aufihr ruhende Glas mit seiner einen Kante auf die Sohle des Kühlofens hinabgelassen
werden kann, wo dann das weitereAufrichten desselben und das Aufleh-nen zu Pfeilern keine Schwierigkeitenmehr bietet.
Dem eben beschriebenen Gießenund Walzen ähnlich, ist die Herstcl-lungsweise der ebenen gläsernenDachpfannen, der „Biber-schwänze" aus Glas, bei der dieflüssige Masse in eiserne Formen,wie eine solche in Fig. 196 wieder-gegeben, gegossen, und das Auswal-zen durch ein Durchschieben der Form -r-r unter der feststehenden kleinen Walze ebesorgt wird (Fig 197). Hierbei bildet sich dann, in der Vertiefung des Bodens
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Fig. 197.
Fig. 195.
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bei 6, die zur Befestigung an den Dachlattcn erforderliche „Nase" des Biber-schwanzes, und wird die fertig gewalzte Dachpfanne, durch Umkehren der Formaus letzterer entfernt und dann gekühlt.
Mehrfach sind neuerdings Vorschläge aufgetaucht, die beschriebenen Methodender Herstellung gewalzter Tafeln durch andere zu ersetzen, so proponirte G. Mackay,an Stelle des Gießens auf eine ebene Tafel ein solches zwischen übereinandcrlicgende,sich drehende Walzenpaarc, von denen die tiefer gelegenen, sich rascher drehend, nochnachträglich streckend auf die von den oberen kommende weiche Glasplatte wirkensollten. Endlich sollte dann die in dieser Weise gewonnene Tafel abgesprengt,und zwischen Parallellineale eingeklemmt, hängend gekühlt werden I.
Imkert wollte das Glas aus dem Hafen nicht ausgießen, sondern durcheine, mit einem Stöpsel verschlossene Oeffnung am Boden (!) ausfließcn lassen 2 ).Flamm endlich träumt in einer von ihm herausgegebenen kleinen Broschüre''), inder er Jmbert's Vorschläge erneuert, von einer „transkorination oomxlöts cls1a kallrieation avtnolls cln vsrrs." Von all diesen Projccten hat indeß derfactische Hüttenbctrieb bisher keinen Nutzen zu ziehen vermocht.
U Polytechn. Centralbl. 1854, S. 803, nach Usxert. ok Uatsnt. Invsnt. 1854,April. — 2 ) Dingler's Journal 133, 23, nach Usiris incknstr. 1859, p. 196. —2) ,,Un oüaxilrs sur tu vsrroris" fl'ueis, 11 I^aoroix 1866).